IGF-Kinderausflug

Hallo IGF Kids und Teens,

hier schon mal zum Vormerken der Termin für unseren Kinderausflug.

Freitag,den 27.07.18

Wir werden Ulm unsicher machen und den Radiosender Donau 3FM anschauen.

Zum Abschluss wollen wir dann ins Donaubad.

Wir hoffen ihr seid wieder recht zahlreich dabei.

Nähre Infos folgen.

Euer Ausflugsteam

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF Westerheim wählt neuen Vorstand

 

(Erschienen 04.04.2018)

Vorstands- und Ausschussmitglieder der IGF nach den Wahlen bei der Jahresversammlung. Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim leiten Fabian Frank, Franziska Hohl, Elisa Fischer, Andrey Griegoriev und Tina Walter (vorne von links) sowie Maximilian Hohl, Tim Lang, Andreas Weber, Michael Hummel und Alexander Ramminger.(hinten von links)

 

(Foto: IGF)

Wahlen und Bestätigungen haben Schwerpunkte der Jahresversammlung der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) gebildet, die unlängst im Rössle stattgefunden hat. Traditionsgemäß startete und endete die Versammlung mit einem kräftigen und dreifachen „Stelza hoi“. Vorstandsmitglied Michael Hummel begrüßte die Mitglieder und Gäste und präsentierte seinen Geschäftsbericht. Er zog für die IGF ein insgesamt positives Fazit. Aktuell hat die IGF 339 Mitglieder, davon sind 183 aktiv in die Westerheimer Fasnet eingebunden.

 

Bei den von Bürgermeister Hartmut Walz geleiteten Wahlen gab es zwei Veränderungen: Vorstandmitglied und PR-Manager Steffen Schmid stellte sich nicht mehr zur Wahl, seinen Posten übernimmt für zwei Jahre Maximilian Hohl. Schriftführerin Verena Hiller kandidierte ebenfalls nicht mehr. Ihr Amt wird Franziska Hohl ausführen. Sie rückt in die Vorstandschaft auf. Bestätigt als Vorstandsmitglied wurde Andrey Griegoriev als Clubmanager.

 

Die Kassenprüfer bleiben Wilfried Wiedmann und Bernhard Schweizer. Dem IGF-Ausschuss gehören weiterhin Elisa Fischer, Tina Walter und Tim Lang an, sie wurden von der Versammlung in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Alexander Walter stellte sich als Ausschussmitglied nicht mehr zur Verfügung. Vorstand Hummel dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr Engagement und ihren Einsatz. Den Neugewählten wünschte er Freude und gutes Gelingen bei ihren Aufgaben.

 

Rückblick auf die Fasnet

Schriftführerin Verena Hiller und Vorstand Michael Hummel blickten auf das Vereinsjahr und die Fasnetsaison zurück und dankten allen Mitgliedern und Helfern das Jahr über. Unter dem Motto „4 mal 11 Jahre – zu jung um alt zu sein“ stand im Jubiläumsjahr 2018 die Westerheimer Fasnet. Höhepunkte bei den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zum 44-jährigen Bestehen der IGF seien die gelungenen Bürgerbälle, der festliche Gottesdienst mit den Narren, eine schöne Kinderfasnet sowie ein farbenprächtiger Rosenmontagsumzug gewesen. Insgesamt war die IGF während der sehr kurzen Fasnet an 14 Auswärtsterminen vertreten. Die IGFler nahmen an acht Umzügen und fünf Brauchtumsabenden teil. Hummel erläuterte noch kurz die Veränderungen an der Fasnet mit dem neuen Sicherheitskonzept.

 

Die Schriftführerin berichtete von sechs Ausschusssitzungen, von zwei Sitzungen der Gruppenleiter, einer Klausurtagung und einem Treffen mit den Gastwirten zur Planung der Fasnet. Ferner erinnerte Verena Hiller an Geschehnisse und Ereignisse das Jahr über: so an den Kinderausflug nach Bad Urach, an die Nachtwanderung und das Maskenbasteln mit den Kindern im Rahmen des Sommerferienprogramms, an den Vereinsausflug nach Esslingen und Fellbach, das Oktoberfest im Festzelt sowie den Fasnetauftakt am 11. 11. auf dem Sellenberg.

 

„Immer mehr Ausgaben“

Vereinskassierer Andreas Weber legte in seinem Kassenbericht ordentliche Zahlen vor, denn die IGF konnte einen Gewinn einfahren. Doch Weber stellte klar: Der Trend gehe klar „in immer höhere Ausgaben und weniger Einnahmen.“ Investitionen seien vor allem in den Schuppen geflossen. Kassenprüfer Bernhard Schweizer bestätigte eine tadellose Kassenund Buchführung und dankte Andreas Weber für die sehr gute Arbeit, die er leiste. Er bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern für ihr klasse Engagement.

 

Es folgten die Berichte der Gruppenleiter zu den verschiedenen Gruppierungen innerhalb der IGF: Die Zahl der Gardemädchen wird zur nächsten Saison von 19 auf 18 sinken. Sie treffen sich zum Training mehrmals das Jahr über. Nichts Neues gab es von den Stelzenmännern. Die 20 Schrezen dürfen mit zwei Neuzugängen rechnen. Die Schalmeien zählen 22 Mitglieder, die Helmis um das Hellstera-Male 81. Die zehn IGF-Sänger um Klaus Ascher und Joachim „Jojo“ Maier haben ein neues Probelokal bei Jochen Walter gefunden. Beim Männer-Ballett Junior laufe alles wie gehabt. Zu erfahren war bei der Jahresversammlung noch, dass 44 Kinder bei der Maskenprämierung zum Thema „Im Schloss“ teilgenommen haben. Lob erhielten die „Mega-Oldies“ vom Männerballet für ihren Tanz bei den Bürgerbällen. Der Schuppenwart Jochen Walter ließ wissen, dass der neue Schuppen gerade voll ausgebaut werde und im Frühjahr fertiggestellt sei. Dann gehe es an das „Ausmisten“ der anderen Schuppen.

 

Lob für Westerheims Narren

Bürgermeister Hartmut Walz fand es toll, dass so viele engagierte Mitglieder bei der IGF mitwirken und die Westerheimer Fasnet aufrecht erhalten und bereichern. Die Fasnet 2018 sei sehr gut verlaufen und das neue Sicherheitskonzept habe sich bewährt, meinte Walz. Er lobte die Leistungen der einzelnen Gruppen im Verein und das gute Miteinander der Westerheimer Vereine gerade bei den Großveranstaltungen. Der Bürgermeister beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die dann einstimmig ausfiel.

 

Es galt bei der Versammlung noch die IGF-Gruppenleiter zu bestätigen, was durchweg einstimmig der Fall war. Die Stelzen leiten weiterhin Patrick Rehm und Julian Rehm, die Schrezen Lena Reif und Rainer Schäftner und die Hellsteramale Tim Lang und Martina Stehle. Der Tanzgarde steht Elisa Fischer vor und den Schalmeien Anja Tritschler und Heike Claß. Das Männerballet Junior führt Marc Rehm und das der Oldies Tim Lang. Die Kindergarde betreut Tina Walter. Schuppenwarte sind Jochen Walter und Wendelin Rauschmaier. Für die Kinderfasnet organisieren Manuela Kramer, Sandra Kneer, Anja Weber, Anja Lang und Daniela Kohlberger. Für die IGF-Sänger zeichnen sich Klaus Ascher und Joachim Mayer verantwortlich.

 

Eine Satzungsänderung bei der Ehrenordung wurde einstimmig vollzogen, bei der ein Passus eingefügt wird: So erhalten künftig Mitglieder die Ehrennadel in Silber mit goldenem Diamantschliff für eine für 44-jährige Mitgliedschaft gerechnet ab dem 14. Lebensjahr.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Ganz Westerheim steht am Rosenmontag kopf

 

(Erschienen 12.02.2018)

Bei dem Fasnetsumzug am Rosenmontag in Westerheim war jede Menge los.

 

Fotos: Hansjörg Steidle

99 Gruppen zum 44. Geburtstag: Das trifft für die IGF Westerheim zu, die in ihrem 44. Jahr genau 99 Zünfte und Fanetsgruppen zum Rosenmontagsumzug willkommen heißen durfte. Und das natürlich mit einem kräftigen Stelza hoi, das die Moderatorinnen Selma Rehm, Elisa Fischer sowie Sonja Büdinger und Monika Baumeister im Ortskern immer wieder herausforderten. Das Wetter spielte gut mit, weil Pfarrer Karl Enderle auf dem Festwagen beim Haus des Gastes die Schirmherrschaft übernommen hatte. Nur zwischendurch gab es mal ein leichtes Schneegestöber.

 

In bester Fasnetsstimmung waren die rund 3500 Hästräger und die vielen Zuschauer am Straßenrand, als sich der lange und farbenprächtige Bandwurm durch den Ort schlängelte. Diesen führte traditionsgemäß die gastgebende Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim mit ihren Stelzenläufern und der Kindertanzgarde an, gefolgt von den „Stoiriegel-Goischter“ aus Berkheim und den Kindergartenkindern Westerheims, die als Gardemädchen und Stelzenbuben kamen. Weit vorne im Zug dabei waren auch die eher sanften als gefürchteten Egelseepiraten.

 

Narren aus allen Himmelsrichtungen gaben sich ein Stelldichein in der Narrenhochburg Westerheim, so auch die Hinterhau-Geister aus Heroldstatt und die Pfingstlümmel aus Hohenstadt, für die der entmachtete Schultes Günter Riebort das Täfelchen tragen musste, was dieser auch gerne und ehrwürdig tat. Immer wieder gab es Pyramiden und Einlagen der Hexen, Geister, Teufel und Weiber zu bestaunen. Riesige Wagen fehlten nicht, auch nicht die passende Fasnetsmusik, für die viele Kapellen, Gugga-Musiker und Fanfarenzüge zuständig waren.

 

Westerheimer Vereine und Gruppen mischten sich in den Rosenmontagumzug, so die Hudelwisch-Weiber, die IGF-Hexen, die Peitschenknaller vom Albverein oder die Höhlenbären, aber auch die Rekruten als Ägypter. Sie bildeten den krönenden Schluss eines grandiosen Zugs, zusammen mit den Schalmeien, Gardemädchen und Maskengruppen des IGF.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Westerheims Kindergartenkinder kommen als Gardemädchen und Stelzenbuben

 

(Erschienen 08.02.2018)

Alle Jahre wieder sind die Westerheimer gespannt, wie verkleidet die Kindergartenkinder am „Glombiga Doschdeg“ aufmarschieren und welche Späßchen sie mit Pfarrer und Schultes so treiben. In diesem Jahr zogen die Jungen und Mädchen von der Arche Noach und vom Haus für Kinder als Gardemädchen und als Stelzenbuben zum Rathaus und Pfarrhaus, um Bürgermeister Hartmut Walz und Pfarrer Karl Enderle abzuholen. Mit diesem zog dann die gut gelaunte Kinderschar zum Kirchplatz, wo schon viele Eltern, Großeltern, Geschwister und viele andere Gäste warteten. Denn sie wollten das bunte Treiben der Kinder und ihrer Erzieherinnen verfolgen. Warum kamen die Jungs und Mädels nun als Gardemädchen und Stelzen? Klare Sache: Weil die IGF Westerheim in diesem Jahr ihren 44. Geburtstag feiert und sie dem Westerheimer Fasnetsverein zu dem Jubiläum unbedingt gratulieren wollten. Kindergartenleiterin Sonja Hartig begrüßte die vielen Gäste mit den Worten „Endlich wieder isch soweit, dui wonderscheana Fasnetszeit. Mit dem Herr Pfarrer und Herr Bürgermeister wollet mir wieder Spässla macha, da gibt’s ganz viel zum Lacha“. Recht hatte Sonja Hartig, denn Schultes und Pfarrer mussten sich vielen Prüfungsaufgaben zur IGF stellen: Quizfragen beantworten, sich sportlich und beweglich zeigen und Fasnetsutensilien erkennen und erläutern. Seitens der IGF standen helfend zur Seite Anja Tritschler (Schalmeien), Rainer Schäftner (Schrezen), Steffen Striebel (Stelzen), Monika Brosch (Hellstera) und Carina Gutbrod (Garde). Die Kinder machten bei den Demonstrationen gut mit, tanzten und sangen auch einige Lieder. Was nicht fehlen durfte: ein Geburtstagsständchen und ein Geburtstagskuchen für die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim zum 44. Wiegenfest. Mit Geschenken an Pfarrer und Schultes und einem Abschlusstanz zum „Fliegerlied“ endete das nette närrische Treiben der Kindergartenkinder. Danndurften ich die Kinder noch stärken, bevor es nach Hause ging. Fotos: Hansjörg Steidle

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

"Jedes Puzzleteil ist einzigartig und unersetzlich"

Ergreifender Gottesdienst zur Fasnet mit der IGF in der Westerheimer Christkönigskirche

 

(Erschienen 05.02.2018)

Junge Mitglieder der Interessengemeinschaft Fasnet und die IGF-Sänger bildeten bei der Messe für Narren in der Christkönigskirche einen Chor und trugen ein Lied vor. Aus vollen Kehlen und erfrischend sang die kleine Sängerschar.

 

Foto: Steidle

„Ein Puzzlespiel gelingt nur, weil passende Teile zusammenhalten. Und kein Puzzleteil darf fehlen.“ Dies unterstrich Theresa Slavik von der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim bei einem ergreifenden und festlichen Gottesdienst in der Christkönigskirche zum 44-jährigen Bestehen des Vereins.

 

Sehr gut besucht war, wie bereits kurz berichtet, die Messe am Samstagabend mit und für die Narren, bei der verschiedene Gruppierungen der IGF mitwirkten. IGF-Mitglieder wie auch Pfarrer Karl Enderle machten mit Blick auf die Puzzleteile deutlich, wie wichtig und einzigartig jeder einzelne Mensch in einem Verein oder in einer Gemeinschaft ist.

 

In einem Anspiel erzählte Theresa Slavik die Geschichte von einem verloren gegangenen kleinen Puzzleteil, das im Staubsauger landete. Unvollständig blieb deshalb das Puzzle und verlor an Wert und Beachtung. Davon ausgehend meinte sie: „Jedes Puzzleteil braucht, um Halt zu finden, ein, zwei oder drei Teile, mit dem es engeren Kontakt hat.“

 

Dieses Bild übertrug sie auf die Menschen und auch auf die IGF: „Wir sind eine Gemeinschaft. So wie kein Puzzleteil genauso aussieht wie das andere, so ist jeder Mensch einzigartig. Jeder Mensch trägt mit seinen Talenten und Fähigkeiten dazu bei, dass die Gemeinschaft funktioniert, sprich das Puzzleteil zusammenhält.“ Ein Puzzleteil bilde auch Gott, unterstrich Theresa Slavik.

 

Der Reihe nach stellte sie die verschiedenen Gruppen der IGF vor, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit eine Einheit und eine Gemeinschaft bilden und sich ergänzen: Die Gardemädchen sind schön anzusehen und begeistern mit ihren Tänzen. Die Stelzen sind das Wahrzeichen des Vereins und jeder kennt sie. Die Schrezen mit ihren bunten Flecken und lauten Glocken und riesigen Masken bereichern von Anfang an die Westerheimer Fasnet. Die Schalmeien stehen für gute Musik und Fröhlichkeit. Die Hellstera-Male begeistern mit ihren schönen Holzmasken und Maskentänzen und haben viel kleine Helmis in ihren Reihen. Jeweils ein Gruppenträger trug während der Präsentation ein Puzzleteil zum Altar und ließ das Puzzle gelingen, auf dem dann zu lesen war: „Gemeinschaft 44 Jahre IGF“.

 

Kinder singen erfrischend

 

Bei dem von Theresa Slavik und Silvia Stehle vorbereiteten Gottesdienst zur Fasnetszeit wirkten die Schalmeien um Heike Class und Anja Tritschler mit, ferner die IGF-Sänger um Joachim „Jojo“ Maier und Klaus Ascher. Die Schalmeien begleiteten die Gemeinde etwa bei den Liedern „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen“, „Immer auf Gott vertrauen“ und dem „Lied der Freundschaft“, ferner ließen sie die Stücke „Das ist der Moment“ „The way old friends do“ oder „I will follow him“ erklingen. Die IGF-Sänger sangen voller Inbrunst die Lieder „Echte Freunde“, „Es lebe die Freundschaft“ und als Höhepunkt mit einer heiteren Schar an jungen und netten Narren das Lied „Seite und Seite.“ Herzergreifend, liebevoll und lautstark drang der erfrischende Song aus den Kehlen der Kinder.

 

Gelungen war die Büttenpredigt von Pfarrer Karl Enderle, der das Wirken der IGF inWesterheim zu würdigen wusste und verdeutlichte, dass Frohsinn und Heiterkeit zum christlichen Leben und Glauben gehöre. Zum Erfolg der IGF im Ort sagte er: „Die IGF hat die Westerheimer Fasnet gerettet, da haben viele damals falsch gewettet. Und heute sind wir alle darüber froh, drum sag’ ich Stelza hoi und Horrido.“ Mit Blick auf den Rosenmontag meinte der Pfarrer anerkennend: „Vereine und Zünfte zu hundert an der Zahl bringen zusammen den Berg und das Tal. Bunt kostümiert sind klein und groß. Rosenmontag in Westerheim ist wirklich famos.“

 

Mitglieder des Vereins trugen noch Fürbitten und weitere besinnliche Gedanken vor und dankten für die 44-jährige Freundschaft und Kameradschaft in der IGF. Pfarrer Karl Enderle erhielt für seine Büttenpredigt viel Applaus und am Ende des Gottesdienstes aus den Händen der IGF-Vorsitzenden Michael Hummel und Steffen Schmid den neuen Fasnetsorden umgehängt. Den von Helga Fischer entworfenen Orden ziert das Wappen der IGF mit Stelzenmann und Gardemädchen mit dem Schriftzug „4x11 – zu jung, um alt zu sein.“ In seinen Dankesworte an Pfarrer Enderle und die vielen Mitwirkenden zum Fasnets-Gottesdienst meinte Steffen Schmid: „Wo keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft sein.

 

Zum Abschluss der Messfeier in der Christkönigskirche unter dem Motto „Sei auch Du ein Teil der Gemeinschaft“ zeigte Pfarrer Karl Enderle augenzwinkernd noch kurz auf, für was die Buchstaben „IGF“ noch stehen könnten, sehr zur Freude der vielen Gottesdienstbesucher und der IGF-Mitglieder: „Im Flecke gewachsen“, „Immer gut drauf“, „Interessengemeinschaft Fröhlichkeit“, „Im Großen und Ganzen fromm“, „In guter Form“, „In Gott fest verwurzelt“ und „Ich geh’ feiern“. Mit dem letzteren Satz drückte er aus, dass er jetzt zum Bürgerball in die Albhalle schreite.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Mit super Showtanz enden grandiose Bürgerbälle

Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim bietet in ihrem Jubiläumsjahr eine Riesenparty mit tollen Einlagen

 

(Erschienen 04.02.2018)

Abschluss einer großartigen Show bei den IGF-Bürgerbällen in der Narrenhochburg Albhalle.

 

Foto: Steidle

Mit einem grandiosen Showtanz zum Titel „Das ganze Leben ist ein Quiz“ endeten die Jubiläums-Bürgerbälle 2018 der IGF Westerheim. 

 

Foto: Steidle

Spielfreudige Schalmeien, hervorragend tanzende Gardemädchen, hüpfende Mega-Oldies in super Form, gut gelaunte Sänger, schaumende Jungs und klasse Hellstera-Male bei einem Maskentanz, das und noch viel mehr ist bei den Bürgerbällen der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim am Freitag und Samstag in der Narrenhochburg Westerheim zu erleben gewesen.

 

Hinzu kamen ein lustiger Fußtanz der Schrezen, ein köstlicher Idiotentest, Stelzen auf Bauplatzsuche, die Juniors als fesche Holzfäller, fröhliche Rekruten als Ägypter und ein wortgewandter Manfred Kurzhals in der Bütt. Es waren einmal mehr super Bürgerbälle, die die IGF in ihrem Jubiläumsjahr mit ihren vielen Gästen in der Albhalle feierte.

 

Unter dem Motto „Vier mal elf – zu jung, um alt zu sein“, stand die große Geburtstagsparty der IGF anlässlich ihres 44-jährigen Bestehens und die rund 150 Aktiven präsentierten sich jung und frisch, und das auch die Mega-Oldies bei ihrem Ballett zu „Dancing Queen“. Die 1970er-Jahre brachte die Gruppe um Trainerin Helga Fischer und Gruppenleiter Manfred Kurzhals zurück auf die Bühne und landete mit ihrer Tanzdarbietung einen Volltreffer.

 

Eröffnet haben die Bürgerbälle mit flotten Weisen die Schalmeien und der IGF-Vorsitzende Michael Hummel, der den vielen Narren viel Spaß und Freude wünschte, was diese offensichtlich auch hatten. Elisa Fischer als Garde-Girl und Steffen Schmid als Fasnetsman im Stil von Supergirl und Superman hießen das Narrenvolk ebenfalls willkommen und erinnerten in einem kurzen Film an die schwierigen Anfänge der IGF 1974, als man dem Verein keine große Zukunft voraussagte.

 

Dann wirbelten und tanzen 21 Mädchen der Kinder- und Jugendtanzgarde in tollen von Tina Walter und Anja Walter entworfenen Kostümen zum Thema „Die Feuerteins“. Die Kinder saßen zunächst gemütlich ums Lagerfeuer, ehe sie loslegten und einen sehenswerten Tanz mit einer von Tina Walter erdachten tollen Choreografie hinzauberten, wofür sie viel Beifall bekamen.

 

Es folgte die politische Büttenrede von Manfred Kurzhals, der kein Blatt vor dem Mund nahm und deutlich sagte, was er von den Bundespolitikern und den Koalitionsverhandlungen hält. Eine Premiere gab es dann bei der Jubiläumsveranstaltung, denn Sophie Walter trat als nettes Tanzmariechen in Aktion und begeisterte mit ihrem von Elisa Fischer ausgedachten Tanz zum Musikstück „Virus“, bei dem sie die Beine und Hände in alle Richtungen bog.

 

Selma Rehm wartete mit ihren Schrezen mit einem Geburtstagsständchen für die IGF auf, bei dem das „Schrezle Schätzle“ als sprechende Puppe nicht so recht die passenden Geburtstagslieder vorschlug. Puppen sangen und tanzen vor einem Vorhang, ehe mit dem obligatorischen Gardetanz ein Augenschmaus geboten war. In ihrem blau-weißen Outfit tanzten die zwölf Mädchen zu einem Medley von Grand-Prix-Siegern gekonnt und schwungvoll und holten sich den verdienten Beifall nebst Jubelrufen.

 

IGF-Sänger mit Lobliedern

 

Viel Applaus gab es auch für die IGF-Sänger, die die kommunalpolitischen Ereignisse im Flecka gesanglich auf die Schippe nahmen, die aber auch ein Loblieb auf den scheidenden Albhallen-Gastwirt Michel und den in Ruhestand getretenen Dirigenten Fritz Kneer sangen, der jetzt lieber im Hallenbad seine Längen schwimmt. Die Sängerschar um Joachim „Jojo“ Maier, Klaus Ascher und Thomy Walter wussten nicht, wo Brezel und Wecken in Westerheim zu kaufen. Sie machten sich lustig über die Flut an Supermärkten und die vielen Umfragen in den Läden . Sie zogen aber auch über das Sitzungsgeld und die Diäten der Westerheimer Räte her und huldigten dann dem Ehrenamt.

 

Einfach köstlich war der „Idiotentest“, dem sich die Bankräuber vom Bürgerball 2016, Julia Mayer und Svenja Troll, unterziehen mussten. Der Prüferin Frederike Strohrock in der Person von Theresa Slavik mussten sich die jungen Räuberinnen stellen und einen Zurechnungsfähigkeitstest packen. Doch das ging in die Hosen, die beiden süßen Räuberinnen trieben mit ihren Witzen und ihren Antworten die Lehrerin fast zur Verzweiflung. Lustig war auch der Sketch zur „Bauplatzsuche“, bei dem Daniel Ramminger, Daniel Priel, Felix Oberenzer, Julian Rehm, Maximilian Hohl und Vorstandsmitglied Andrej Grigoryev mitwirkten. Redliche Westerheimer Bürger kamen bei der Vergabe nicht zum Zuge, wohl aber ein Donnstetter in der Person von Dennis Aufrecht.

 

Tolle Stimmung kam bei einer Schalmeien-Show auf, bei dem ein Potpourri aus alten Schlagern und Fasnetsliedern zu hören war. Schunkeln war dann mit der Band Charly Feelgood angesagt, die auch noch im Anschluss an die Bälle toll aufspielte und zum Schunkeln und Tanzen einlud. Ein Klassiker erlebte bei den Bürgerbällen ein Revival, der vor genau elf Jahren zur 33. Auflage schon mal aufgeführt wurde. Als die „Schaumaboys“ wuschen sich übereifrig Oliver Slavik, Jochen Walter, Thomy Walter, Andy Walter, Stephan Stehle, Thilo Rehm und Bernd Striebel ihre Haarpracht.

 

Der Maskentanz der Hellstera-Male war gekonnt, die seit der Jahrtausendwende die Westerheimer Fasnet bereichern. Unter der Regie von Bettina Kneer war es ein klasse Tanz der Maskenträger, der mit einer gekonnten Pyramide endete. Erneut traten „Thomy & friends“ in Aktion, diesmal als Blasmusikanten in einem Musikauto. Auf ihrer Fahrt stießen sie auf manche Tiere, die sie nachahmten. Als Holzfäller marschierten die Aktiven des Junior-Balletts auf und sägten und tanzten um die Wette. Jelena Hummel, Mona Hummel und Christina Deppert hatten die Holzfäller gut geschult.

 

Rekruten kommen als Ägypter

 

Gespannt waren die begeisterten Zuschauer in der Halle, wie die Rekruten des Jahrgangs 1997/98 aufmarschieren. Als Ägypter tauchten sie auf, zusammen mit ihrer hübschen Kleopatra, die ein Bad auf der Bühne mit allerlei köstlichen Zutaten nehmen wollte. Die Badewanne war allerdings leck, ein Klempner musste her und dann begann der große und gelungene Tanz der Ägypter.

 

Mit einem grandiosen Showtanz zum Titel „Das ganze Leben ist ein Quiz“ endeten die Jubiläums-Bürgerbälle 2018, bei dem ein Träumer Millionär werden möchte, doch in verschiedenen Spielshows er kein Glück hat. Nicht einmal bei „Herzblatt“ bekommt er eine der drei bezaubernden Damen (die tolle Tini, die fesche Franzi und die niedliche Nina) ab. Am Ende steigt er in ein Taxi – natürlich in das Quiz-Taxi. Weder Glück im Spiel, noch in der Liebe, so ist das nun mal im Leben. Mit der Erkenntnis „das ganze Leben ist ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten“ zieht der Träumer von dannen.

 

Den Showtanz hatte Elisa Fischer mit ihrer Garde einstudiert, die fantastischen Kostüme Helga Fischer genäht. Der Auftritt bildete einen krönenden Abschluss unter tolle Bälle einer IGF, die in ihrem 44. Jahr wahrlich zu jung ist, um alt zu sein.

 

Viele weitere Fotos zu den tollen IGF-Bürgerbällen finden sie im Internet unter hier

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF rettet die Westerheimer Fasnet

Bei heiterer Kartenrunde entstand Idee, einen Fasnetsverein zu bilden - Anfang der Ingteresengemeinschaft war hart und steinig -  Erster Bürgerball im Jahr 1975

 

(Erschienen 30.01.2018)

IGF-Gründungsmitglied Anton Walter mit einer Fasnetshexe.

 

Foto: Steidle

Die Bürgerbälle der IGF Westerheim am Freitag und Samstag, 2. und 3. Februar, in der Narrenhochburg Albhalle stehen im Zeichen des 44-jährigen Bestehens des Narrenvereins. Über die Anfänge der IGF sprach SZ-Redakteur Hansjörg Steidle mit Gründungs- und Ehrenmitglied Anton Walter. Er war der erste Vorsitzende der IGF. Mit sechs weiteren Kameraden gründete er am 10. Dezember 1974 die Interessengemeinschaft, die im Jahr 1989 zu einem eingeschriebenen Verein wurde.

 

Herr Walter, wie war es um die Fasnet in Westerheim vor Gründung der IGF bestellt?

 

 

Nach dem Wiederaufbau Westerheims kam die Fasnet so langsam wieder ins Rollen, alte Traditionen wurden aufgegriffen. In den 60er-Jahren zog noch die sogenannte blaue Truppe mit ihrem Esel durch den Flecken, später auch die Stelzenmänner um Michael Moser, Georg Wiedmann und Anton Fischer, die sich aus Westerheimer Handwerkern zusammensetzten. Sie sorgten dafür, dass die Fasnet erhalten blieb und dann eine Wiederbelebung erfuhr. Sie organisierten mit den Rekrutenjahrgängen etwa den Umzug am Rosenmontag. Dieser stand für 1975 auf der Kippe, da Stelzen wie Rekruten keine richtige Lust für das närrische Treiben entwickeln wollten. Ein Fortbestand der Westerheimer Fasnet war in Gefahr.

 

Da mussten Sie und weiter Mitstreiter handeln?

 

Ja, unbedingt. Die Westerheimer Fasnet lag uns am Herzen. Sie durfte nicht sterben, sie musste weiter leben. Wir mussten reagieren und die Fasnet auf feste und geordnete Beinen stellen. Die Idee zu einer Art Vereinsgründung war in einer geselligen Kartenrunde im Herbst 1974 im Gasthaus Hirsch entstanden. Unser sogenannter „Rassa-Clubs“ sprach sich dafür aus, die Fasnet in Westerheim zu fördern und auszubauen. Wir legten einen Termin für eine Vereinsgründung fest.

 

Wann und wie schlug dann die Geburtsstunde der IGF?

 

Diese erfolgte am 10. Dezember 1974 im Sportheim mit dem Ziel, die Fasnet und den Rosenmontagsumzug für 1975 zu retten. Wir waren damals sieben Männer. Jeder von uns war bereit, den Posten anzunehmen, der ihm bei geheimen Wahlen übertragen wurden. Bei der Gründungsversammlung wurde ich zum Vorsitzenden gewählt, Manfred Rehm zu meinem Stellvertreter und zum Kassierer. Karl Klöble übernahm das Amt des Schriftführers. Zu Beisitzern gewählt wurden Fritz Baumeister, Karl Bernhard, Werner Goll und Gebhard Moser. Sechs Wahlrunden waren abgeschlossen und sechs Posten belegt, als zum Schluss noch der Vorsitzende zu wählen war. Es war dann klar, dass ich die neue Interessengemeinschaft leiten sollte. Bei sechs Ja-Stimmen wählten mich die Kameraden zum Vorsitzenden der IGF.

 

Wie waren die Anfangsjahre nach der doch schweren Geburt?

 

Der Anfang war schwer und hart, ja sogar steinig. Es wurden durchaus Stimmen laut, die unserer Gruppe keine lange Zukunft voraussagten. Sie prophezeiten uns ein baldiges Aus. Wir mussten uns im Ort erst einmal behaupten und durchsetzen und Überzeugungsarbeit leisten. Mit Einnahmen aus den Kartenspielen wurde die Kasse erstmals gefüllt. Mit Bettelbriefen baten wir um Geldspenden. In den ersten Wochen konnten wir bereits einen regen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Die Anfangsjahre bargen für mich auch ein Risiko. Wir waren lange kein eingeschriebener Verein und ich haftete mit meinem Privatvermögen.

 

Was war zunächst anzuschaffen?

 

Wir benötigten dringend neue Stelzen für junge Stelzenläufer, die habe ich in Göppingen und Ehingen besorgt. Die waren für unser neue junge Truppe viel zu lang. Ich kann mich noch gut erinnern, wie die jungen Leute vom Flachdach meiner Garage auf die Stelzen stiegen und sich an den Wänden entlang hangelten. Sie mussten üben, immer wieder fiel einer zu Boden. Später hat Hans Moser für uns die Stelzen gezimmert.

 

Ein Höhepunkt der Westerheimer Fasnet sind die Bürgerbälle? Wie sind sie entstanden?

 

Bereits am 2. Februar 1975 fand der erste Bürgerball unter der Regie der IGF im Rössle-Saal statt. In die Bütt stiegen damals Bernhard Walter als „Wanga-Weible“ und Eberhard Walter als Fußballer sowie Gebhard „Jessy“ Moser. Putzfrauen und Klatschweiber spielten damals Helga Knupfer und Martha Baumeister. Charly Klöble hielt eine Bettelpredigt. 1975 entstand die IGF-Tanzgarde, die zunächst Frau Weber aus Mühlhausen leitete. Die Bürgerbälle sind heute fester Bestandteil der Fasnet mit weit mehr als 100 Aktiven.

 

Sie leiteten bis 1989 die IGF. Sind Sie heute stolz auf das Erreichte?

 

Unbedingt. Wenn man bedenkt, dass die IGF mal gerade mit sieben Mann startete und heute gut 300 Mitglieder bei rund 180 Aktiven zählt, darf ich ein bisschen stolz sein. Die Westerheimer Fasnet ist aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken. Sie erfreut sich großer Beliebtheit und lockt immer mehr Gäste an. Das ist schön und lässt mein Herz als Gründungsmitglied höher schlagen. Wir hatten nie gedacht, dass mal mehr als 100 Vereine und Zünfte zum Rosenmontagsumzug kommen.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF-Bürgerbälle als bunte Mischung aus Altem und Neuem

Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim feiert ihren 44. Geburtstag - Närrisches Programm am Freitag und Samstag in der Albhalle

 

(Erschienen 29.01.2018)

Die Gardemädchen der IGF bei ihrem Showtanz bei den Bürgerbällen im vergangenen Jahr.

 

Foto: Steidle

Elisa Fischer und Steffen Schmid moderieren erneut die Bürgerbälle der IGF in der Albhalle.

 

Foto: Steidle

Die Bürgerbälle der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim sind in diesem Jahr besondere. Der Grund: Die IGF wird 44 Jahre alt, und da die Narren in Elfer-Schritten ihre runden Geburtstage feiern, steht in diesem Jahr ein Jubiläum ins Haus. Deshalb soll beim bunten Fasnetsprogramm bei den IGF-Bürgerbällen am Freitag und Samstag, 2. und 3. Februar, auch an die langjährige Geschichte der Interessengemeinschaft erinnert werden. Fasnetshöhepunkte vergangener Jahre erleben auf der Bühne der Albhalle ein Revival.

 

„Wir präsentieren unseren Gästen ein buntes Programm aus Altem und Neuem und wollen gemeinsam das Glas auf den 44. Geburtstag der IGF erheben“, sagt Steffen Schmid, Vorstandsmitglied der IGF. Bei dem etwa vierstündigen Programm dürfen sich die Narren im Saal auf eine bunte Mischung aus Tanz- und Musikeinlagen freuen, ferner auf zwei Büttenreden, jede Menge Sketche und viele Witze. Erneut werden Elisa Fischer und Steffen Schmid als Moderatoren des Abends durch das närrische Unterhaltungsprogramm führen, bei dem die Westerheimer Band Charly Feelgood den musikalischen Akzent setzt.

 

Neu im Jubiläumsprogramm ist der Auftritt eines jungen Tanzmariechens. Diesen Tanz hat in früheren Jahren sehr zur Freude des Narrenvolks immer wieder mal Benno Kneer aufs Parkett gezaubert. An frühere Bürgerbälle erinnern die Mega-Oldies um ihre Trainerin Helga Fischer – die Oldies von einst.

 

In die Bütt steigen in diesem Jahr Manfred Kurzhals und Klaus Ascher. Während Kurzhals die Bundespolitik durch die Narrenbrille beleuchtet, nimmt Ascher als „Fleckaspion“ das kommunalpolitische Geschehen auf die Schippe. Dieses besingen auch die IGF-Sänger um Joachim „Jojo“ Maier (Gitarre) und Klaus Ascher (Keyboard); doch noch weitere Geschehen im Flecka und in den Vereinen sind Teil ihres heiteren Gesangs.

 

Nicht fehlen bei den Bürgerbällen dürfen die Tänze der Kinder- und Jugendgarde sowie der Gardemädchen. Gespannt darf man dabei insbesondere auf die Showtänze und das Outfit der kleinen wie größeren Tänzerinnen sein. Elisa Fischer hat mit den aktiven Gardemädchen intensiv geübt und mit ihren Schützlingen eine tolle Choreografie erarbeitet; ihr Showtanz bildet wie in den Vorjahren wohl wieder den krönenden Abschluss des Programms.

 

Hinzukommen einige Sketche, Tänze und humorvolle Einlagen der IGF-Gruppierungen, aber auch ein Brauchtumstanz von Schrezen und Hellstera-Male sowie die stimmungsvolle Musik der Schalmeien. Zwischen und nach den Beiträgen darf geschunkelt, gehüpft und getanzt werden. Einen wichtigen Beitrag zu den Bürgerbällen liefern alljährlich auch die Rekruten der Gemeinde, in diesem Jahr sind die 28 Rekruten des Jahrgangs 1997/98 um Franziska Rehm und Uli Priel an der Reihe. Ihr Beitrag ist ein streng gehütetes Geheimnis, das erst am Freitagabend gelüftet wird.

 

Das Vorstandstrio des Vereins aus Michael Hummel (Administrator), Steffen Schmid (PR-Manager) und Andrey Grigoriev (Club-Manager) stellt den neuen Fasnetsorden der IGF zum Jubiläumsjahr vor. Die drei größten Gruppen unter den Zuschauern am Freitagabend erhalten Geschenke, so ein Spanferkel, Fässchen Bier und Sekt. In den vergangenen Jahren stellten meist die Ministranten und die Pfingtslümmel aus Hohenstadt die größten Gruppen.

 

Die Bürgerbälle der IGF Westerheim steigen am Freitag und Samstag, 2. und 3. Februar, jeweils um 20 Uhr in der Narrenhochburg Albhalle. Für die Aufführung am Samstagabend gibt es noch Restkarten, für den Freitagabend ebenso. Karten können wie gehabt bei Elisabeth Walter unter Telefon 07333 / 6558 bestellt und gekauft werden.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Garde der IGF Westerheim tanzt auf Platz drei

Starke Konkurrenz beim Wetttanzen des Narrenvereins Rauchkatzen u. Ho. in Stetten unter Holstein

 

(Erschienen 22.01.2018)

Die Tanzgarde der IGF Westerheim schaffte beim Wetttanzen in Stetten unter Holstein einen tollen dritten Platz.

 

Foto: Elisa Fischer

Die Tanzgarde der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) hat zum dritten Mal am Wetttanzen des Narrenvereins Rauchkatzen u. Ho. in Stetten unter Holstein teilgenommen. Bei dem anspruchsvollen Wettbewerb schafften die Gardemädchen aus Westerheim den tollen dritten Platz.

 

Spagate knallen auf den Bühnenboden, Beine schwingen durch die Luft und Federhüte wippen im Takt zur Musik. So geht es zu, wenn in Stetten unter Holstein zehn Garden alles geben, um den diesjährigen Wettbewerb im Garde- und Showtanz für sich zu entscheiden. Auch die zwölf Gardemädchen der IGF Westerheim boten ihren aktuellen Gardetanz dar, den ihre Trainerin und Betreuerin Elisa Fischer choreographiert und mit ihnen trainiert hatte.

 

Sechs weitere Tanzgarden galt es in der Kategorie „Marschtanz“ zu schlagen, darunter Garden aus Trochtelfingen, Steinhilben und Ringingen. „Beim Gardetanz kommt es auf die Exaktheit und die synchrone Ausführung der Bewegungen an“, betont die Trainerin. „Und natürlich sollten keine Fehler gemacht werden, auch wenn die Aufregung groß ist“, ergänzt sie.

 

Der spannende Wettkampf wurde von einer fünfköpfigen fachkundigen Jury bewertet und die Mädchen aus Westerheim konnten mit 196 Punkten den dritten Platz belegen. „Wir waren sehr aufgeregt vor unserem Auftritt und sind jetzt wahnsinnig glücklich über die gute Platzierung“, sagten die Mädchen mit Blick auf die Konkurrenz. Am vergangenen Sonntag waren die Gardemädchen aus Westerheim beim großen Narrensprung des Alb-Donau-Rings (ADR) in Blaubeuren bei den gastgebenden Feuerteufeln aus Gerhausen zu Gast.

 

In zwei Wochen finden in Westerheim die Bürgerbälle der IGF statt, wo die Mädchen nicht nur mit ihrem Gardetanz, sondern auch mit einem neuen Showtanz das Publikum begeistern werden. „Die Mädchen sind super drauf und gut vorbereitet auf unsere beiden Bälle, was sie in Stetten schon bewiesen haben“, lobt Trainerin Elisa Fischer ihre insgesamt 19 Tänzerinnen und freut sich auf die närrischen Tage in Westerheim.

 

Die Westerheimer Fasnet kommt an diesem Donnerstag, 25. Januar, im Ort in Schwung. Am Abend stellten die Rekruten die Fasnetshexe beim Haus des Gastes auf, genau dort wo bislang der Weihnachtsbaum die Ortsmitte zierte. In den vergangenen Wochen war der Rekrutenjahrgang fleißig im Einsatz, um die Symbolfigur der Westerheimer Fasnet zu schaffen. Anschließend findet dann der sogenannte „Maschgerdag“ statt, bei dem Maskierte und auch Maskengruppen durch den „Flecka“ umherziehen und ihren Schabernack mit den Leuten treiben. Sie suchen vor allem die Gaststätten und Vereinsheime auf. Mit dem „Maschgerdag“ möchte die IGF eine alte Westerheimer Tradition am Leben erhalten. Die IGF lädt dann am Freitag und Samstag, 2. und 3. Februar, jeweils um 20 Uhr zu ihren Bürgerbällen in die Albhalle mit buntem Programm ein. Dabei wird der 44. Geburtstag der IGF gefeiert. Karten dazu gibt es bei Elisabeth Walter unter Telefon 07333 / 6558. Die Nachfrage ist besonders für den Samstagabend groß. Ein Gottesdienst für und mit den Narren wird am Samstag, 3. Februar, um 18.30 Uhr in der Christkönigskirche gefeiert. Die Kinderfasnet der IGF ist am Sonntag, 4. Februar, von 14 Uhr an in der Narrenhochburg Albhalle.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Schwanensee-Tänzer von einst treten wieder auf

Als Mega-Oldies treten acht alte Haudegen der IGF Westerheim bei den Bürgerbällen wieder in Aktion

 

(Erschienen 19.01.2018)

Gruppenbild mit Dame: Sie sind aus dem Dornröschenschlaf erwacht und tanzen wieder unter Anleitung ihrer Trainerin Helga Fischer: (von links) Josef Wiedmann, Rudi Schmid, Reinhold Rehm, Hans Moser, Helga Fischer, Ernst Lang, Gebhard „Jessy“ Moser, Markus Nolting und Manfred Kurzhals.

 

Foto: Steidle

Sie haben die Westerheimer Fasnet mitgeprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist, nämlich unverzichtbar. Sie haben in früheren Jahren auf der Bühne getanzt und gelacht und die immer begeisterten Besucher mit super Einlagen bestens unterhalten: die früheren Oldies der IGF, die sich heute Mega-Oldies nennen. Letztmals waren sie zum 33-jährigen Bestehen der Interessengemeinschaft Fasnet bei den Bürgerbällen in Aktion. Zum diesjährigen 44. Geburtstag sind sie aus ihrem Dornröschenschlaf wieder erwacht und wollen ein weiteres Mal die Westerheimer Fasnet bereichern.

 

Seit Monaten proben die acht Mega-Oldies für ihren großen Auftritt bei den Bürgerbällen am Freitag und Samstag, 3. und 4. Februar, in der Albhalle. Jeden Dienstag- und Mittwochabend treffen sich die acht älteren Herren im Feuerwehrheim, um unter Anleitung ihrer TrainerinHelga Fischer das Tanzbein zu schwingen. Welchen Tanz sie einüben, welches Motto ihre Einlage trägt und welches Kostüm oder Kleid sie anziehen werden, das ist ein streng gehütetes Geheimnis. Die Besucher der Bürgerbälle sollen staunen und sehen, sagen die acht wackeren IGFler der ersten Generation.

 

„Der ärztliche Check hat gepasst, die Ehefrauen haben zugestimmt und sind jetzt froh, dass wir zwei Mal die Woche abends gut aufgehoben sind“, sagt schmunzelnd Manfred Kurzhals, ein alter Haudegen der Westerheimer Fasnet, der bei den Bürgerbällen neben der Tanzeinlage noch eine einen Solo-Auftritt hinlegen wird: Er steigt in die Bütt und wird über die große Bundespolitik und dabei insbesondere über Kanzlerin Angela Merkel herziehen. „Die Bewegungen tun gut, das Tanzen bringt uns wieder in Schwung“, ergänzt Hans Moser. „Und auch die Nachsitzungen sind wichtig und eine Bereicherung“, fügt Markus Nolting bei.

 

Letztmals standen die Mega-Oldies im Jahr 2007 auf der Bühne der Albhalle, damals noch als Oldies. So mancher Gast erinnert sich noch an ihr damaliges köstliches Ballett „Schwanensee“, als sie in weißen Röcken und weißen Leibchen graziös über die Bühne huschten und Beifallsstürme ernteten. Zuvor konnte man die Truppe als fesche Spanierinnen, als Cancan-Tänzerinnen aus dem Pariser Moulin Rouge, als Revue-Girls oder als Araberinnen bewundern dürfen. Genau elf Mal von 1996 an bis 2007 wirbelten die IGF-Herren in ihren tollen Kostümen herum, choreografische Anleitungen erhielten sie in diesen Jahren von Angela Kneer, Melanie Striebel, Katja Bek und Helga Fischer.

 

Und jetzt nach elf Jahren ist es zum 44-jährigen Bestehen der IGF Westerheim wieder soweit: Die Herren Josef Wiedmann, Rudi Schmid, Reinhold Rehm, Hans Moser, Ernst Lang, Gebhard „Jessy“ Moser, Markus Nolting und Manfred Kurzhals haben sich zum Tanzen wieder gefunden und freuen sich riesig auf ihre sieben Minuten lange Einlage bei den Bürgerbällen. Rudi Schmid und Manfred Kurzhals haben zum Signal geblasen und konnten ihre Mitstreiter reaktivieren und mit Helga Fischer eine engagierte und geduldige Trainerin gewinnen. „Zwischen Peitsche und Zucker, in diesem Spannungsfeld bewegen wir uns bei den Trainingsabenden“, sagen die willigen Tänzer übereinstimmend.

 

„Es macht Spaß mit den alten Haudegen zu trainieren. Es klappt bislang ganz gut. An manchem Hüftschwung müssen wir noch arbeiten“, erzählt augenzwinkernd Helga Fischer, ein Urgestein der Westerheimer Fasnet. Sie kann bei ihren Schützlingen viel Taktgefühl wie auch gute Körperbeherrschung erkennen. Sie schätzt den Willen und das Engagement der acht Herren und darf feststellen, dass sie „die filigrane Fußarbeit aus früheren Tagen“ immer noch drauf haben. Sie spricht von einem „super Haufen“, den sie da betreuen und anleiten darf. Auch für die Kostümauswahl ist Helga Fischer zuständig, doch darüber will sie kein Wort verlieren. „Eine Überraschung. Streng geheim“, sagt sie. Nur das sagt sie: „Der Verein wird nicht belastet. Das Ouftit finanzieren wir aus eigener Tasche.“

 

„Unser Auftritt lässt die Frauenherzen höher schlagen“, unterstreicht Ernst Lang. Und Markus Nolting ergänzt schlagartig: „Nicht nur die Frauen werden ihre Freude haben.“ Ein gewisser Verschleiß bei den Übungen sei festzustellen, meine sie. Doch mit jeder Übung würden sie „jünger und fitter und auch gesünder“, meinen sie scherzend. „Frisches Blut wallt in uns wieder“, meint Manfred Kurzhals, der in den vergangenen Jahren zu seiner Gitarre immer wieder mal Fasnets- und Schunkellieder erklingen ließ. Er erinnert sich noch allzu gern an die Übungsabende in früheren Jahren, als die Oldies erst in den Morgenstunden meist schwankend heimkehrten. „Das waren noch Zeit“, weiß Hans Moser. „Die Stunden von damals möchte ich nicht missen“, betont auch Gebhard „Jessy“ Moser und ist begeistert von dem Comeback der Truppe. Der werde sicherlich ein Höhepunkt der Bürgerbälle mit ihrem bunten Programm.

 

Genau 517 Jahre bringen die acht Mega-Oldies zusammen auf die Bühne der Albhalle, wenn sie dort am 2. und 3. Februar tanzen. Genau 64,6 Jahre beträgt ihr Durchschnittsalter, der Jüngste im Bunde ist 55 Jahre, die Ältesten sind 70 Jahre. Von denen gibt es gleich drei tänzerisch unterwegs. Gerne würden die Urgesteine der Westerheimer Fasnet das Alter ihrer Trainerin mit einrechnen, um den Durchschnitt nach unten drücken. Doch sie will da nicht mitspielen.

 

Lustig geht es bei den Proben wie auch bei den Nachsitzungen zu, wenn die acht Herren mit ihrer Dame im Tischkreis sitzen und Manöverkritik halten. Einige der heutigen Mega-Oldies sind Gründungsmitglieder der IGF, die weiteren sind in den Anfangsjahren der Interessengemeinschaft hinzugestoßen. „Es ist schon sehr erstaunlich und bewundernswert, wie sich die IGF und mit ihr die Westerheimer Fasnet in den vergangenen 44 Jahren entwickelt hat“, sagt Gebhard „Jessy“ Moser, der selbst mit vielen köstlichen Einlagen zum Gelingen der Bürgerbälle beigetragen hat.

 

Die Westerheimer Fasnet kommt in der nächsten Woche im Ort in Schwung: Die Rekruten stellen am Donnerstag, 25. Januar, abends gegen 19 Uhr in der Ortsmitte ihre Fasnetshexe auf. Sie steht als sichtbares Zeichen im Flecka für die fünfte Jahreszeit, und macht deutlich, dass die Narren jetzt das Sagen haben. Anschließend ist am 25. Januar der „Maschgerdag“ angesagt, bei dem Maskierte umherziehen und in den Gasthäusern und Vereinsheimen mit den Gästen ihren Schabernack treiben. Damit will die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim eine alte Tradition in Westerheim aufrecht erhalten. Die IGF lädt dann am 2. und 3. Februar, jeweils um 20 Uhr zu ihren Bürgerbällen in die Albhalle mit buntem Programm ein. Dabei wird der 44. Geburtstag der IGF gefeiert. Karten dazu gibt es bei Elisabeth Walter unter Telefon 07333 / 6558. Die Nachfrage ist besonders für den Samstagabend groß. Ein Gottesdienst für und mit den Narren wird am Samstag, 3. Februar, um 18.30 Uhr in der Christkönigskirche gefeiert. Die Kinderfasnet der IGF ist am Sonntag, 4. Februar, von 14 Uhr an in der Narrenhochburg Albhalle. Am Glombiga Doschdeg, 8. Februar, ist wie in alle den Vorjahren großes Remmi-Demmi im gesamten Ort angesagt. Die Musikkapelle Westerheim lädt am Sonntag, 11. Februar, um 19.30 Uhr zu ihrer Maskenprämierung ein, die in diesem Jahr zum 60. Mal veranstaltetet wird. Der Rosenmontagsumzug mit rund 100 Gruppen und vielen Festwagen und weit mehr als 3000 Hästrägern schlängelt sich am 12. Februar, von 13.30 Uhr an durch den Ort. Mit einem „Maschgerdag“ für Kinder“ endet das närrische Treiben in Westerheim, Stelldichein ist dazu um 13.30 Uhr am Vereinsheim. Doch noch viele weitere Termine zur Fasnet stehen in Westerheim an, so lädt etwa die katholische Kirchengemeinde zur Seniorenfasnet am Samstag, 10. Februar, von 14 Uhr an in die Marienburg ein.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Westerheimer Narren stolzieren ins 44. Jahr

 

(Erschienen 11.01.2018)

Sie sind wieder unterwegs: die Stelzenmänner und die Gardemädchen der IGF Westerheim.

 

Foto: Steidle

Seit 44 Jahren laufen sie schon, die Narren der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim. Da für die Freunde der Fasnet Schnapszahlen besondere sind, feiert die IGF in diesem Jahr ein Jubiläum. An die Anfänge der Westerheimer Fasnet unter dem Dach der IGF wird insbesondere bei den Bürgerbällen am 2. und 3. Februar gedacht, aber auch bei einem Gottesdienst für die Narren am 3. Februar und bei einem Festabend zum Ende des Jahres. „Wir freuen uns auf die neue Fasnetssaison, die kurz und knackig ist“, betont Steffen Schmid, Vorstandsmitglied der IGF mit derzeit 330 Mitgliedern und 120 aktiven Narren.

 

Sputen müssen sich in diesem Jahr alle Freunde der Fasnet, des Faschings oder des Karnevals. Denn die Zahl der närrischen Tage zwischen Dreikönig und Aschermittwoch fällt mit 39 knapp aus; die Tage von Jubel, Trubel, Heiterkeit sind also gezählt. „Unseren Terminen und Veranstaltungen im Ort tut die kurze Saison keinen Abbruch. Diese stehen und sind fix. Einschränken müssen wir uns allerdings bei den Auftritten auswärts. Da stehen uns im Prinzip nur fünf Wochenenden zur Verfügung“, sagt Steffen Schmid. Deshalb gelte es die kurze Zeit der fünften Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen. 20 närrische Tage mehr mit 59 haben die Narren landauf landab übrigens im nächsten Jahr.

 

Fix sind die Termine der IGF wie der Musikkapelle für die an Dreikönig begonnene Fasnetssaison: Wie gehabt beginnt das närrische Treiben in Westerheim mit dem Aufstellen der Fasnetshexe durch die Rekruten und mit dem anschließenden „Maschgern“, mit dem eine alte Tradition im Ort aufrecht erhalten wird. Der sogenannte „Maschgerdag“ ist am Donnerstag, 25. Januar. Die Fasnetshexe soll dann bis Aschermittwoch am 14. Februar im Ort thronen und sichtbares Zeichen der fünften Jahreszeit darstellen.

 

Die IGF feiert ihre beiden Bürgerbälle am Freitag und Samstag, 2. und 3. Februar, in der Narrenhochburg Albhalle, ehe dort dann am folgenden Sonntag, 3. Februar, die Kinderfasnet unter dem Motto „Im Schloss“ steigt, in etwas abgeänderter Form: Denn da findet keine Maskenprämierung, sondern eine Kostümprämierung in einem Durchgang statt. Karten für die Bürgerbälle können am Dienstag, 16. Januar, von 17 Uhr an im Vereinsheim in der „Wäsche“ erworben werden. „Der Samstag füllt sich von allein und die Freitagsvorstellung wird auch immer beliebter“, meint Steffen Schmid mit Blick auf den Kartenvorverkauf.

 

3500 Hästräger am Rosenmontag

 

Remmi Demmi herrscht dann wie in all den Vorjahren am „Glombiga Doschdeg“ am 8. Februar im ganzen „Flecka“ und in allen Gaststätten. Die Musikkapelle Westerheim lädt am Sonntag, 11. Februar, zu ihrer traditionellen Maskenprämierung mit buntem Programm und bei viel Musik in die Albhalle. Und am Rosenmontag, 12. Februar, sind die Narren aus Westerheim und der gesamten Region nicht mehr zu stoppen, wenn sich 3500 Narren treffen und einen großen, bunten Umzug bilden. Mit einem „Kindermaschgerdag“ am Dienstag, 13. Februar, neigt sich das fröhliche und lustige Treiben dem Ende zu, bevor dann zu Mitternacht die große Fasnetsfigur ein Raub der Flammen werden soll.

 

Erstmals auf Achse waren die IGFler aus Westerheim in der laufenden Fasnetssaison am vergangenen Sonntag, als sie bei den „Kräha-Weiber“ von Laupheim beim Umzug mit von der Partie waren. An diesem Freitag sind sie zu Gast bei den „Wallentalhexen“ von Öpfingen beim großen Brauchtumsabend. Am Samstag, 13. Januar, treten sie beim sogenannten „Tag-in-Nacht-Umzug“ bei den „Illertaler Wasserbätscher“ auf und am Sonntag, 14. Januar, geht es zu den „Wasaschomberler“ nach Einsingen zum Nachmittagsumzug.

 

Zahlreiche weitere Termine haben die Gruppen der IGF in den kommenden Wochen zu absolvieren, seien es die Stelzen um Patrick Rehm und Julian Rehm, die Schrezen um Sina Erz und Larissa Lamparter, die Hellstera-Mala um Tim Lang und Martina Stehle oder die Tanzgarde um Elisa Fischer. Sie werden beim närrischen Treiben etwa in Senden, Bad Buchau, Stetten, Illerberg, Straßdorf, Illertissen oder Gosbach anzutreffen sein. Fehlen dürfen sie natürlich nicht beim Umzug der Pfingstlümmel in Hohenstadt am Freitag, 9. Februar. „Also auf ein eine geballte schwungvolle und auch selige Fasnet 2018“, meint IGF-Boss Steffen Schmid.

 

In ihrem 44. Jahr ist die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) angekommen. Da die Narren ihre Jubiläen in Elfer-Schritten feiern, wird der 44. Geburtstag in diesem Jahr etwas größer gefeiert, bei mehreren Veranstaltungen. Am 10. Dezember 1974 war es soweit gewesen: An diesem Tag schlug die Geburtsstunde der IGF Westerheim. Die Idee zu einer Vereinsgründung kam Anton Walter in einer geselligen Kartenrunde im Herbst 1974. Mitglieder des „Rassa-Clubs“ sprachen sich dafür aus, die Fasnet in Westerheim zu fördern und auszubauen. Bei der Gründungsversammlung wurde Anton Walter zum Vorsitzenden gewählt, Manfred Rehm zu seinem Stellvertreter und zum Kassierer. Karl Klöble übernahm das Amt des Schriftführers. Mit Einnahmen aus Kartenspielen wurde die Kasse erstmals gefüllt. Bereits am 2. Februar 1975 ging der erste Bürgerball im Rössle über die Bühne. Die neu gegründete Schrezengruppe wurde damals vorgestellt. Mit von Anfang an dabei waren auch die IGF-Sänger, im zweiten Vereinsjahr kam die Tanzgarde hinzu.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Fasnet: Freinacht und Festzelt gebilligt

 

(Erschienen 13.12.2017)

Die Westerheimer Fasnet wirft ihre Schatten voraus. Der Gemeinderat billigte für das närrische Treiben eine Freinacht und ein Freizelt.

 

Foto: Steidle

Die kurze Fasnetsaison 2018 wirft ihre Schatten voraus, auch was die Planungen und Genehmigungen betrifft: Zwei Anträge billigte der Westerheimer Gemeinderat einstimmig. So darf die Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) erneut am Glombiga Doschdeg und am Rosenmontag, 8. und 12. Februar, in der Lange Gasse ein Festzelt aufstellen und bewirten, die Lange Gasse wird deshalb vom 7. bis 13. Februar gesperrt. Zudem darf die IGF am Glombiga Doschdeg die Albhalle benutzen. Auch dem Antrag des Gasthauses Rössle wurde stattgegeben, das vom 8. auf den 9. Februar in seinen Gasträumen eine Freinacht genehmigt bekam. In den Räumen der Gaststätte (ohne Kellerbar und Heuboden) wird die gesetzliche Sperrzeit von 2 Uhr aufgehoben und eine Sperrzeitverkürzung bis 6 Uhr ermöglicht. Alle anderen Schankgenehmigungen der abendlichen Veranstaltungen werden bis 3 Uhr erteilt. Mit den Genehmigungen haben die IGF und das Gasthaus Rössle Planungssicherheit für die Fasnet, meinte Bürgermeister Hartmut Walz.

 

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF blickt auf 44 Jahre und kurze Fasnet

Schalmeien musizieren heiter zum Fasnetsauftakt am 11.11. auf dem Sellenberg

 

(Erschienen 12.11.2017)

Die Schalmeien spielten zum Fasnetsauftakt am 11. 11. im Zelt auf dem Sellenberg auf.

 

Foto: Steidle

Gut gelaunt beim Fasnetsauftakt in Westerheim: die beiden IGF-Urgesteine Gebhard „Jessy“ Moser und Manfred Kurzhals sowie die IGF-Vorstandsmitglieder Michael Hummel und Steffen Schmid (von links).

 

Foto: Steidle

Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) hat die neue Fasnetsaison musizierend und schunkelnd begonnen. Im stehen gebliebenen Beizelt des großen Festzelts auf dem Sellenberg feierten Westerheims Narren mit ihren Gästen die neue fünfte Jahreszeit. Den Ton dazu gaben vor allem die Schalmeien des Vereins um Anja Tritschler und Heike Claß an, die fröhlich-heiter aufspielten und gleich zum Start gute Stimmung in das beheizte Zelt mit Holzboden brachten.

 

Zu ihrer Musik durfte geschunkelt und gewippt werden, und das taten auch die IGF-Vorstandsmitglieder Steffen Schmid und Michael Hummel zusammen mit den beiden IGF-Urgesteinen Manfred Kurzhals und Gebhard „Jessy Moser“, die die Westerheimer Fasnet in früheren Jahren so sehr geprägt und bereichert haben. Und auch die zahlreichen weiteren Gäste schunkelten und zeigten sich gut gelaunt, angesichts der Tatsache, dass wieder Fasnet im Flecka ist. Auch Bürgermeister Hartmut Walz war unter den Gästen zu finden, der den Narren eine schöne neue Saison wünschte.

 

Los ging das „närrische Treiben“ auch mit einem selbstverfassten Gedicht der Vorstandsmitglieder Steffen Schmid und Michael Hummel in breitem Schwäbisch, die ihre Freude kund taten, dass es endlich so weit wieder ist: „Heit am 11. 11. goht’s wieder los, drom isch die Fraid bei älle so groß. Nach Tradition stimmet mir ons ei, auf di nuia Fasnet a dreikräftiges Stelza-Hoi.“

 

Mit einem dreikräftigen „Stelza-Hoi“ war die Fasnetsaison dann eröffnet und auf diese durften die Besucher anstoßen. In ihrem im Wechsel vorgetragenen Gedicht meinten Hummel und Schmid, dass gerade mal eine kleine Ewigkeit seit Aschermittwoch vorbei sei und sich jetzt wieder Fasnetsstimmung im Ort breit mache: „Der Narr, der en uns seit Aschermittwoch lauert, hot ganz gespannt d’r Sommer überdauert. Jetzt darf er endlich wieder sprenga, tanza, schunkla ond au senga.“

 

Dann verwiesen die zwei IGF-Vorstandsmitglieder darauf, dass ein großes Jubiläum vor der Tür stehe: Denn die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim wird 44 Jahre alt, vier Mal elf Jahre werde im Januar und Februar groß gefeiert. Sie versprachen den Gästen in der neuen Saison viele Überraschungen, sei es bei den Bürgerbällen oder beim Rosenmontagsumzug. Hummel und Schmid meinten: „Es isch klar, was da gilt: So en Geburtstag feirat mir wild. So en Geburtstag feirat ma groß, auf 44 Jahre Prost.“ Und jeder dürfe ein Teil bei so viel fröhlicher Narretei sein.

 

Und was die beiden Westerheimer Fansetsnarren auch noch mit etwas Bedauern wissen ließen: Die gestartete Saison falle sehr kurz aus, viel kürzer gehe es kaum. Kurz und knackig müsse man die Fasnet feiern, denn bereits am 12. Februar stehe der Rosenmontag und am 13. Februar der Fasnetsdienstag ins Haus. Und mit dem Aschermittwoch am Valentinstag am 14. Februar sei die Narretei schon wieder vorbei.

 

Die Schalmeien ließen noch weitere Stücke zu Trommelwirbel erklingen und im Laufe des Abends war DJ Loretto für die passende Musik auf dem Sellen zuständig. Für Essen und Getränke war bestens gesorgt. Und der Regen im Freien tat der guten Feststimmung im Zelt keinen Abbruch. Die IGF-Mitglieder und ihre Gäste ließen es sich gut gehen und ließen immer wieder ein „Stelza Hoi“ erschallen.

 

In ihrem 44. Jahr ist die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) angekommen. Da die Narren ihre Jubiläen in Elfer-Schritten feiern, soll der 44. Geburtstag im nächsten Jahr groß gefeiert werden. Am 10. Dezember 1974 war es soweit gewesen: An diesem Tag schlug die Geburtsstunde der IGF Westerheim. Die Idee zu einer Vereinsgründung kam Anton Walter in einer geselligen Kartenrunde im Herbst 1974. Mitglieder des „Rassa-Clubs“ sprachen sich dafür aus, die Fasnet in Westerheim zu fördern und auszubauen. Bei der Gründungsversammlung wurde Anton Walter zum Vorsitzenden gewählt, Manfred Rehm zu seinem Stellvertreter und zum Kassierer. Karl Klöble übernahm das Amt des Schriftführers. Mit Einnahmen aus Kartenspielen wurde die Kasse erstmals gefüllt. Bereits am 2. Februar 1975 ging der erste Bürgerball im Rössle über die Bühne. Die neu gegründete Schrezengruppe wurde damals vorgestellt. Mit von Anfang an dabei waren auch die IGF-Sänger, im zweiten Vereinsjahr kam die Tanzgarde hinzu.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Das etwas andere Oktoberfest steigt auf dem Sellenberg

 

(Erschienen 19.10.2017)

Das Oktoberfest „IGF meets Bayern“ findet in dieserm Jahr am 28. Oktober im Festzelt auf dem Sellenberg statt.

 

Foto: Steidle

Das „etwas andere Oktoberfest“, so die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim, steigt am Samstag, 28. Oktober, im Festzelt auf dem Sellenberg. Unter dem Motto „IGF meets Bayern“ darf von 19 Uhr an auf dem Sellen gefeiert, gesungen, geschunkelt und geprostet werden.

 

Jung und Alt sind eingeladen, gemeinsam zu festen und das Maß zu stemmen. Für Stimmungsmusik sorgen die Roten Lederhosen und dann die Band Rockspitz. Karten im Vorverkauf kosten acht Euro, an der Abendkasse zehn Euro. Karten im Vorverkauf sind zu haben bei der Bäckerei Stehle in Westerheim, bei der Volksbank in Westerheim, Heroldsatt und Merklingen, bei der Brillengalerie in Laichingen, bei Stäudle in der Stadtmitte Laichingen und bei Optik Albblick in Gosbach.

 

An diesem Samstag bauen die IGFler zusammen mit den Westerheimer Musikern das Festzelt auf dem Sellenberg auf, in dem auch die Boxgala (3. November) und die Disco Partyfeelings (4. Oktober) der Musikkapelle stattfinden wird.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Musikproben mal ganz anders

IGF-Schalmeien aus Westerheim bei Mottoproben im Sommer fast närrisch unterwegs

 

(Erschienen 30.08.2017)

Die Schalmeien der IGF Westerheim bei einer Probe im Albbad.

Etwas närrisch unterwegs gewesen sind in den vergangenen Monaten die Schalmeien der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF). Mottoproben haben an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Themen stattgefunden.

 

Fünf Stimmen, fünf Mottoproben. Jede Stimme der Schalmeien musste in der Zeit zwischen der Fasnet und den Sommerferien das Motivationsloch der Schalmeienspieler und der Trommler sinnvoll und abwechslungsreich füllen. Sie hatten interessante Vorschläge für Musikproben einzubringen.

 

„Nach der Fasnet kommt immer eine Zeit, wo die richtige Einstellung zum Proben einfach fehlt“, berichtet Anja Tritschler, die Leiterin der IGF-Schalmeien. Aus den eigenen Reihen kam der Vorschlag mit der Ausarbeitung von „Mottoproben“. Jede Stimme durfte sich etwas einfallen lassen. Herausgekommen sind fünf tolle Termine, der Ansporn der Spieler war enorm.

 

„Es ist uns gelungen, fast alle Mitglieder zu den Terminen zu mobilisieren“, berichtet Anja Tritschler erfreut. Die vollständige Besetzung hatte Spaß. Und auch den Gästen, die den Proben beiwohnten, haben die Probenstunden sehr gefallen. „Das Miteinander war toll. Ein Zusammensitzen nach den Proben und ein gemeinsames Grillen und Vespern förderte die Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl enorm“, ergänzt die Gruppenleiterin. Und egal, wo die Schalmeien ihre Probe bis zu den großen Ferien abhielten, sie seien stets mit offenen Armen aufgenommen worden.

 

Die erste Stimme (Sopran) hatte als Lokalität die Spitzer Brauerei in Böhringen gewählt, der Ausklang viel dementsprechend gesellig aus. Die zweite Stimme (Alt) nahm die Schertelshöhle als Ziel für das ganze Ensemble, die Akustik und Temperaturen waren in dem Westerheimer Kleinod ganz speziell. Auf das Albbad als Probenraum war die Wahl für die dritte Stimme (Bariton) gefallen. Erste zaghafte Versuche im Wasser wurden schnell mutiger, so dass zumindest die Schalmeien teilweise ein komplettes Bad erhielten. Die Trommeln blieben auf Schwimmmatten mitten im Pool jedoch im Trockenen.

 

Die vierte Stimme (Akustik) hatte die Adventure Golf Anlage neben dem Camingplatz gefunden und der Anklang war sehr gut. Die Gäste des Albcampings hatten ihre Freude an der engagierten Probe der Musiker. Den Vogel abgeschossen mit einer mobilen Mottoprobe haben aber die Trommler der Schalmeien. Sie hatten einen Bulldog vor einen großen Muldenkipper gespannt und besuchten so mit dem gesamten Fuhrwerk alte Mitglieder auf ein Ständchen. Mit großem Hallo wurden die IGFler jeweils begrüßt.

 

Gut, dass die Proben der Schalmeien immer am Freitagabend stattfinden: da war es egal, wenn sich die Proben (oder zumindest die Nachproben) etwas in die Länge zogen. Man konnte am Samstag ja ausschlafen.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Andrea Mayer ist seit 33 Jahren bei der IGF

 

(Erschienen 19.04.2017)

Die Geehrten bei der IGF Felix Oberenzer, Andrea Mayer und Felix Hartmann zusammen mit den IGF-Vorständen (hinten von links) Michael Hummel, Andrey Grigoriev und Steffen Schmid.

 

Foto: privat

Bei der Jahresversammlung der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) im Gasthaus Rössle sind unlängst einige Mitglieder für ihre langjährige Treue zur IGF geehrt worden. Die Ehrungen nahmen vom Vorstand Andrey Griegorjev und Steffen Schmid vor. In Elfer-Schritten werden die Vereinsmitglieder bei Narrenvereinen geehrt, so auch bei der IGF. Seit elf Jahren fördern die Fasnet in Westerheim Markus Müller, Fabian Wiedmann, Severin Wiedmann, Timo Greiner und Felix Oberenzer. Auf eine 22-jährige Mitgliedschaft können zurückblicken Jürgen Schwöbel, Felix Hartmann, Julia Wiedmann, Sandra Moser und Manuela Pommerenke. Eine besondere Ehrung erfuhr Andrea Mayer, die seit 33 Jahren mit der IGF Westerheim verbunden ist. Über Gratulationen und ein Geburtstagslied seiner Fasnetsfreunde durfte sich bei der Jahresversammlung Ehrenvorstand Anton Walter freuen, der an dem Abend seinen 70. Geburtstag feierte. Für ihn gab es als Überreichung einen kleinen Geschenkkorb mit regionalen Produkten. Das Bild zeigt (vorne von links) die Geehrten Felix Oberenzer, Andrea Mayer und Felix Hartmann zusammen mit den IGF-Vorständen (hinten von links) Michael Hummel, Andrey Grigoriev und Steffen Schmid.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Keinerlei Probleme bei den Wahlen
Michael Hummel führt weiterhin die IGF Westerheim – 334 Mitglieder jetzt bei den Narren

 

(Erschienen 12.04.2017)

Sie führen im Vorstand und Ausschuss die Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim ins neue Vereinsjahr: (von links erste Reihe) Franziska Hohl, Fabian Frank, Antje Merker, Verena Hiller, Andreas Weber und Andrey Grigoriev; (von links zweite Reihe Michael Hummel, Alexander Ramminger, Steffen Schmid und Alexander Walther.

 

Foto: privat

Traditionsgemäß mit einem dreifachen „Stelza hoi“ hat die harmonische Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim am Freitag im Rössle begonnen, bei der die Vorstandschaft ein überwiegend positives Fazit zog. Westerheim Narren blickten auf eine schöne Fasnet mit tollen Bürgerbällen und einem imposanten Rosenmontagsumzug bei herrlichem Sonnenschein zurück. Wahlen bildeten einen Schwerpunkt der Sitzung.

Die von Bürgermeister Hartmut Walz geleiteten Wahlen waren schnell vollzogen, da sich die Amtsinhaber erneut zur Wahl stellten. Peter Rehm bleibt Wirtschaftsleiter, dem Vereinsausschuss bleiben Antje Merker, Alexander Ramminger und Fabian Frank erhalten. Weiterhin im Vorstand wird Michael Hummel als Administrator fungieren. Das Amt des Kassierers wird weiterhin Andreas Weber innehaben. Die Vereinskasse werden weiterhin Wilfried Wiedmann und Bernhard Schweizer prüfen.

 

Neben den Wahlen gab es auch Bestätigungen der Gruppenleiter. Die einzelnen Gruppen der IGF führen Patrick Rehm und Julian Rehm (Stelzen), Sina Erz und Larissa Lamparter (Schrezen), Tim Lang und Martina Stehle (Hellsteramale), Elisa Fischer (Tanzgarde), Anja Tritschler und Heike Claß (Schalmeien), Marc Rehm (Männerballett Junior), Tim Lang (Männerballett Oldies), Tina Walter (Kindergarde) sowie Klaus Ascher und Joachim Mayer (Sänger). Jochen Walter und Wendelin Rauschmaier sind weiterhin Schuppenwart, für die Kinderfasent sind Manuela Kramer, Sandra Kneer, Anja Moser, Anja Lang und Daniela Kohlberger zuständig.

 

Vorstand Michael Hummel wie auch Schriftführerin Verena Hiller berichteten von den Veranstaltungen der IGF das Jahr über wie von den zahlreichen Fasnetsterminen. Sie sprachen von einem arbeitsreichen Jahr. 334 Mitglieder zählt derzeit die Interessengemeinschaft mit 181 aktiven Mitgliedern. Während der Fasnetssaison konnte die IGF das 333. Mitglied in ihren Reihen aufnehmen, das jüngste Vereinsmitglied mit damals knapp drei Monaten. Fünf Mal hat der Vereinsausschuss getagt, zudem gab es eine zweitägige Klausurtagung. Die Gruppenleiter trafen sich zu zwei Sitzungen, um die Fasnet zu besprechen.

 

Vorstand Hummel und Verena Hiller erinnerten an den Ausflug der Kinder in den Skywalk Naturerlebnispark im Allgäu, an die Nachtwanderung mit Grillen sowie das Maskenbasteln im Rahmen des Sommerferienprogramms, an den Vereinsausflug nach Pfalzgrafenweiler, das Oktoberfest „IGF meets Bayern“ auf dem Sellenberg, den Fasnetsauftakt auf dem Sellenberg sowie an die Fasnetssaison mit 19 Auswärtsterminen, darunter zwölf Umzügen. Zur Fasnet im Ort gehörten der „Maschgertag“, die Bürgerbälle, die ergreifende „Messe mit den Narren“ zum Thema Freundschaft, die Kinderfasnet mit Maskenprämierung, der „Glombiga Doschdeg“ der Rosenmontagsumzug mit rund 100 Gruppen sowie den „Kindermaschgerdag“.

 

Die Kassenlage beleuchtete Kassierer Andreas Weber mit dem Hinweis, dass ordentlich Geld in den Kauf eines neuen Schuppens gesteckt worden sei. Die Schriftführer Bernhard Schweizer und Wilfried Wiedmann bestätigten eine tadellose Kassenführung, ehe die Gruppenleiter von ihren Aktivitäten das Jahr über berichteten. Lob und Dank der IGF zollte BürgermeisterHartmut Walz, der die Entlastung der Vorstandschaft beantragte. Diese fiel erwartungsgemäß einstimmig aus. Auch Ehrungen langjähriger Vereinsmitglieder erfolgten im Rahmen der Jahresversammlung. So wurde Andrea Mayer für ihre 33-jährige Mitgliedschaft geehrt.

 

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

"Maschgerle" zum Fasnetsfinale

 

(Erschienen 28.02.2017)

Junge „Maschgerle“ am Fasnetsdienstag in Westerheim unterwegs.

 

Foto: Steidle

Der Ausklang der Westerheimer Fasnet gehört den Kindern, zumindest seit fünf Jahren. Denn 2013 hat die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) das „Kindermaschgern“ ins Leben gerufen, um eine alte Tradition zu erhalten: Dass Jungen und Mädchen maskiert als Hexen, Geister, Feen oder Drachen im „Flecka“ umherziehen und Freude, Bekannte und Nachbarn aufsuchen. An diesem Fasnetsdienstag machten sich sechs junge Narren auf den Weg, verabschiedet wurden sie am IGF-Heim von den Vorstandmitgliedern Steffen Schmid und Michael Hummel sowie Elisa Fischer. Sie schenkte den Kindern noch eine Jute-Tasche mit Süßem und verabschiedete sie auf ihre Tour mit einem lautstarken „Stelza hoi“.

Bericht in der Südwestpresse

Westerheimer Fasnet bei schönem Wetter

In der Fasnetshochburg Westerheim ist am Rosenmontag ausgiebig gefeiert wurden. Den Teilnehmern und Zuschauern des Umzugs lachte die Sonne.

 

(Erschienen 28.02.2017)

Farbenfroh gekleidete Hexen ziehen durch Westerheim. Vier Stunden lang gibt’s für die Zuschauer was zu sehen.  

 

Foto: Sabine Graser-Kühnle

Wie ein nicht enden wollender Bandwurm schlängelte sich der Rosenmontagsumzug nahezu vier Stunden lang durch Westerheim. Mehr als 3000 Narren und Hästräger stellten das beschauliche Albdorf auf den Kopf, ließen ihren Schalk in wilden Streichen am Publikum aus. Gewagte Narrenpyramiden, Besen, die in die Zuschauermengen fegten, Kinder, die von freundlichen Hexen und Waldgeistern Süßes geschenkt bekamen. Das laute Schellen und Rasseln der Hästräger wechselte mit Guggenmusik, Fanfarenklängen und Trommelwirbel.

 

Seit einigen Jahren hat sich das Bild der schwäbischen Fasnet in Westerheim verändert. Zu den Hästrägern, deren Kostüme und Masken auf überlieferten örtlichen Figuren und Geschichten basieren, kommen immer mehr Festwagen hinzu, eine Tradition des rheinischen Karnevals. 15 davon waren heuer dabei.  Oftmals kaum eine Armlänge von den Zuschauern weg, bewegten sich die Wagen im Schritttempo und beschallten mit lauter Musik aus der Dose die Zuschauer am Straßenrand. Meist waren das Mottowagen, künstlerisch und mit viel Arbeitsaufwand hergerichtet, selten wurde das örtliche Geschehen auf die Schippe genommen. Und das Motto erschöpft sich manches Mal im dreimaligen Ruf: „Mo isch mei Bier – do“, so wie bei de Hütte Kadeltshofen. „Dass die meisten der Wagen so wenig aussagekräftig sind, finde ich schade, Hauptsache laute Musik, das ist etwas wenig“, meinte eine Zuschauerin.

 

Dennoch bringen einzelne Wagen die Stimmung zum Kochen, erst recht dann, wenn der diesjährige Partykracher  aus den Lautsprechern kracht. Dann sind fast alle dabei: In die Hocke, Hochspringen und mit erhobenen Armen Tanzen und singen: „Johnny Däpp – Däpp – Däpp“ Ja, so macht Fasnet Spaß, da freuen sich auch die Moderatorenteams, eigentlich die Stimmungskanonen auf der Strecke, sollte mal eine Lücke im Umzug entstehen. Für einen kurzen Moment wurden sie da arbeitslos, verdonnert zum Mitsingen und -tanzen.

 

Auch unter den Laufgruppen sind mit Vereinen, Kindergärten und Schulen, Hütten und Jugendgruppen immer mehr Gruppen unterwegs, die nicht in traditionellen Narrenzünften zuhause sind. Den sprichwörtlichen Vogel abgeschossen hat die Gruppe „Gröbaz Gommiadler“, deren Mitglieder als Donald Trump verkleidet den ersten Teil der vom amerikanischen Präsidenten angekündigten Mauer zu Mexiko durch Westerheim zogen.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Sonne pur beim Rosenmontagsumzug in Westerheim

 

(Erschienen 27.02.2017)

Die Sonne strahlte, als rund 3500 Narren beim Rosenmontagsumzug durch Westerheim in 102 Gruppen bunt-gekleidet und froh-gelaunt zogen. Es war einmal mehr ein Umzug der Superlative, den das riesige IGF-Narrenschiff anführte. Westerheims Fußballer kamen als Isländer und mit von der Partie waren die netten Drachen, die tags zuvor die 59. Maskenprämierung der Musikkapelle gewonnen hatten. Aus allen Himmelsrichtungen waren die Fasnetsvereine und Zünfte angereist, um beim närrischen Treiben dabei zu sein. Die Grundschüler kamen als „Egelsee-Piraten“, die Kindergartenkinder als Feuerwehrmänner. Es herrschte tolle Stimmung im Flecka.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Rund 3500 Hästräger in Westerheim

 

(Erschienen 26.02.2017)

Die Hudelwischweiber des Westerheimer Chors beim Rosenmontagumzug 2016.

 

Foto: Archiv: Steidle

An die 100 Gruppen mit rund 3500 Hästrägern erwartet die IGF Westerheim am Rosenmontag, 27. Februar, beim großen Fasnetsumzug durch den Ort. Der Rosenmontagsumzug setzt sich um 13.30 Uhr in Bewegung und schlängelt sich die Wiesensteiger Straße entlang Richtung Haus des Gastes und Rathaus, bevor der Bandwurm mit den vielen Narren über die Laichinger Straße und Schulstraße in Richtung Albhalle geht.

 

Tausende Besucher werden am Rosenmontag zu dem bunten Festzug erwartet, den das riesige Narrenschiff der IGF anführt. Mit im Zug dabei sich auch Westerheimer Schüler sowie die prämierten Maskengruppen vom Sonntagabend von der Maskenprämierung der Musikkapelle. Narrengruppen und Zünfte aus allen Himmelsrichtungen geben sich in Westerheim ein Stelldichein und verleihen Westerheim ein farbenprächtiges Bild. Viele Gruppe und Vereine aus Westerheim marschieren im langen Bandwurm mit.

 

Im Anschluss an den Rosenmontagsumzug ist im gesamten Ort Remmi-Demmi sowie Jubel, Trubel, Heiterkeit angesagt, und zwar in allen Gaststätten, in den drei Zelten in der Ortsmitte sowie im Musikerheim. Denn auch Westerheims Musiker öffnen ihre Pforten und laden zu vergnüglichen Stunden ein. Die IGF Westerheim setzt auf viele fröhliche, aber friedliche und vernünftige Narren.

 

Die Fasnet in Westerheim geht am Dienstag, 28. Februar, mit dem Maschgern für Kinder zu enden, die sich um 13.30 Uhr am IGF-Heim treffen, bevor sie mit ihren Masken durch den „Flecka“ ziehen und einen alten Brauch wiederbeleben. Gegen Mitternacht wird dann die schmucke Hexe des Rekrutenjahrgangs 1996/97 auf dem Sellenberg verbrannt. Mit dieser symbolischen Handlung geht die diesjährige Fasnet zu Ende und die Fastenzeit beginnt.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Neue IGF-Tanzgarde stellt sich Jury: Platz vier

 

(Erschienen 22.02.2017)

Die Gardemädchen der IGF Westerheim haben einem Wettbewerb in Stetten unter Holstein den beachtlichen vierten Platz geschafft.

 
(Foto: Steidle)

Die Tanzgarde der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim hatte bereits im vergangenen Jahr am Preistanzen der „Rauchkatze und Ho“ in Stetten unter Holstein teilgenommen und damals den zweiten Platz belegt. Zwischenzeitlich haben die IGF-Mädels ordentlichen Zuwachs, größtenteils aus der Kinder- und Jugendtanzgarde bekommen: Gleich sieben neue Tänzerinnen sind zu Beginn der neuen Saison dazu gestoßen. „Beim Gardetanz sind wir traditionell immer zwölf Mädchen, die auf der Bühne stehen“, sagt Trainerin Elisa Fischer. Die Gruppe studiert zudem jedes Jahr einen Showtanz ein, dieses Jahr mit dem Thema „Vogelfänger“, bei dem dann alle Mädchen mittanzen. Beim Preistanzen in Stetten in diesem Jahr haben die IGF-Mädchen nun den vierten Platz belegt. „Der Gardetanz ist anspruchsvoll und durchweg anstrengend. Für viele der neu dazugekommenen war das der erste Auftritt mit der Tanzgarde. Da war die Aufregung natürlich groß“, erklärt Elisa Fischer. Die IGF-Mädchen hätten sich super gemacht, meint die Trainerin und ist stolz auf ihre Schützlinge, weil sie sich zwischen dem Preistanzen in Stetten und den zwei Wochen später stattfindet den Bürgerbällen in Westerheim nochmals gesteigert hätten. „Vielleicht können wir so im nächsten Jahr wieder den zweiten Platz in Stetten belegen, das würde mich für die Mädels sehr freuen“, sagt Elisa Fischer, die bei den IGF-Bürgerbällen am Wochenende zusammen mit Steffen Schmid witzig-lustig und souverän-gekonnt die Moderation inne hatte.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Wäscheklammern machen das Rennen

Sehr gut besuchte Kinderfasnet bei der IGF Westerheim mit Maskenprämierung und Einlagen

 

(Erschienen 20.02.2017)

Sie landeten auf Platz eins bei der Maskenprämierung: die Wächeklammern aus Wäschenbeuren, vorgestellt von Moderator Joachim „Jojo“ Maier.

 
(Foto: Steidle)

Ein Höhepunkt bei der Kinderfasnet der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim bildet die Maskenprämierung, bei der die Jury meist die Qual der Wahl hat. Doch in diesem Jahr machten am Sonntag in der Albhalle die originell verkleideten „Wäscheklammern aus Wäschenbeuren“ klar das Rennen, die allerdings nicht aus Wäschenbeuren bei Schwäbisch Gmünd stammen, sondern aus Westerheim. Lukas und Fabian Lang sowie Emilia Fromm stellten als Dreigestirn die „Wäscheklammern“ dar und landeten auf Platz eins der Maskenprämierung.

 

Bei dieser machten noch spontan einige Gruppen mit, so dass sich insgesamt zehn Nummern dem hohen Preisgericht mit Elisabeth Walter, Antje Merker, Andrey Grigoriev und Tobias Kramer auf der Bühne der Alballe stellten. Auf Platz zwei setzte die Jury Mona Maier als nette-süße Pippi Langstrumpf. Ihre folgten die tanzenden Prinzessinnen, die Cowboys sowie der Popstar mit seiner Gitarre aus den USA. Joachim „Jojo“ Maier präsentierte als Moderator die Gruppen. Die prämierten Masken erhielten schöne Preise in Form von Eintrittskarten und Spiele, alle angetretenen Masken dann zum Abschluss den neuen IGF-Orden aus den Händen von Vorstandsmitglied Steffen Schmid.

 

Voll besetzt war die schön dekorierte Albhalle am Sonntagnachmittag bei dem närrischen Treiben der Kinder. Sie und alle Gäste bekamen zu Kaffee und leckeren Kuchen sowie Pommes neben der Maskenprämierung noch schöne Einlagen serviert. Zu dem heiteren Nachmittag trugen die Schalmeien um Anja Tritschler und Heiße Claß sowie die Kinder- und Jugendgarde bei, die den begeisterten Narren im Saal ihren Showtanz „Im mystischen Zauberwald“ in herrlichen Kostümen boten und viel Beifall erhielten. Tina Walter hatte diesen Tanz mit den Kindern einstudiert.

 

Durch das Unterhaltungsprogramm führten gekonnt Mia und Enya Müller, das von einer reichhaltigen Tombola ergänzt wurde. Zum Ausklang gab es eine Kinderdisco und Tanzrunden auf der Bühne. Die Kinder vergnügten sich sichtlich bei ihrer Fasnet, sie zauberten mit ihren bunten Kostümen und Masken ein farbenprächtiges Bild in die Albhalle. Verantwortlich für die Kinderfasnet seitens der IGF waren Daniela Kohlberger, Sandra Kneer, Anja Lang, Anja Weber und Manuela Kramer.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Freundschaftsbänder leuchten zur Fasnet

Ergreifender Gottesdienst mit den Narren der IGF in der Westerheimer Christkönigskirche

 

(Erschienen 20.02.2017)

Mitglieder der IGF Westerheim gestalteten den gut besuchten und feierlichen Gottesdienst zur Fasnet in der Christkönigskirche mit.

 
(Foto: Steidle)

Mit „Hallo, Freunde!“ hat Pfarrer Karl Enderle die Gottesdienstbesucher begrüßt und mit einem großen Narrenvolk in der Christkönigskirche eine heilige Messe gefeiert. Der Gruß kam nicht von ungefähr, denn die Messfeier mit den Narren der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim stand unter dem Thema „Freundschaft“.

 

Voll besetzt war die Christkönigskirche bei dem besonderen Gottesdienst zur Narrenzeit, der in Westerheim alle zwei Jahre groß gefeiert wird. Prinzessinnen, Cowboys, Indianer, Feen, Piraten, Pippis und kleine Feuerwehrleute waren in den Bänken anzutreffen, aber auch „Hellstera-Mala“, Schrezen und Gardemädchen. Farbenprächtig präsentierten sich die Gottesdienstbesucher, um während der fünften Jahreszeit auch an Gott zu denken und ihm zu danken.

 

Einen festlichen musikalischen Akzent setzten die IGF-Schalmeien, die gleich zum Auftakt das Lied „Das ist der Moment“ spielten, später zur Kommunion das „Nessaja“ und zum Ausklang das „Matri Manni“. Die Schalmeien begleiteten die Gemeinde etwa bei den Liedern „Freunde wird fangen an“, „Du Herr, gabst uns dein festes Wort“ oder zum ergreifenden Lied „Brüder singt ein Lied der Freundschaft“ nach Beethovens bekannten Werk „Freude schöner Götterfunken“.

 

Die IGF-Sänger um Klaus Ascher und Joachim Maier sangen mehrere festliche Lieder, so das „The Sound of Silence“ des US-amerikanischen Duos Simon & Garfunkel. Von jeder Gruppe der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim trug ein Mitglied eine Fürbitte vor, bei denen sie an die Menschen auf der Flucht und in Not sowie an die Verstorbenen dachten, bei denen sie aber auch um Schutz, Frieden und Freundschaft baten. Daniel Ramminger von den Stelzen, Franziska Hohl von der Garde, Kathrin Schrade von den Schrezen, Steffen Oberenzer von den Schalmeien, Anja Weber von den „Hellmis“ sowie Anne Rieck von den passiven Mitglieder trugen die Fürbitten vor.

 

Ein Anspiel stimmte auf das Thema des Gottesdienstes ein, bei dem Tabaluga alias Jonas Kneer auf der Suche nach Freunden nach Westerheim kommt und lange traurig ist, da er keinen Anschluss findet. Doch dann lernt er auf der Westerheimer Fasnet Franzi alias Franziska Rehm kennen, die ihn willkommen heißt und sich um ihn kümmert. Sie genießen gemeinsam die Fasnet und werden gute Freude. „Es lebe die Freundschaft“, unterstreichen Jonas und Franzi und geben bekannt: „Als Zeichen unserer Freundschaft haben wir ein Freundschaftsband mitgebracht.“ Und solche leuchtenden Freundschaftsbänder verteilten dann IGF-Mitglieder an alle Gottesdienstbesucher.

 

Pfarrer Karl Enderle griff das Thema „Freunde und Freundschaft“ in seiner humorvollen, aber auch nachdenklich stimmenden Büttenpredigt in Reimform auf. Die Gottesdienstbesucher durften dabei die Reimwörter finden und Kirchengemeinderätin Maria Baumann führte in einigen Abschnitten einen Dialog mit dem Pfarrer, der einmal auch weinen musste. Karl Enderle betrachtete das Gemeindeleben durch die Narrenbrille und fasste sich auch selbst an der Nase. Doch er wurde auch kritisch und politisch, als er über den Atlantik in die USA blickte: „Die, wo Mauern bauen lassen, schließen sich selber ein. Und wer andern einen Grube präsentiert fällt selbst herein. Ich, der Trump-el, Präsident, und du nix, das ist ein historischer Witz. Die, wo den gewählt haben, es ist zu ihrem eigenen Schaden".

 

Und anschließend meinte der Seelsorger: „Au weh, jetzt wird’s gar politisch, das halte ich für kritisch. Die Freundschaft mit Gott soll ich predigen, nur das bringt ausreichend viel Segen.“ Enderle endete seine Büttenrede mit den mahnenden Worten „Sei ein Christ, ganz fest, das ist für die Welt das Allerbest’“ und lud zu einem symbolischen Backenstreich und Friedensgruß ein. Für seine passenden Worte zur Fasnet erhielt der Pfarrer einen reichhaltigen Applaus.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Vogelfänger zum Abschluss einer großartigen Show

Volltreffer um Volltreffer bei Bürgerbällen der IGF Westerheim -  Pfiffige Einlagen zu Brandschutz-Vorschriften


(Erschienen 19.02.2017)

Super Fasnetsshow bei den Bürgerbällen der IGF Westerheim

 
(Foto: Steidle)

Die Bürgerbälle der IGF Westerheim am Wochenende in der Narrenhochburg Albhalle sind einmal mehr ein Feuerwerk brillanter Einfälle und Einlagen gewesen. Eine klasse Show mit Tänzen, Sketchen, Büttenreden und Gesangseinlagen prasselte auf das Narrenvolk nieder. Dieses quittierte die tollen Darbietungen mit viel Applaus, es forderte immer wieder Zugaben. Pfiffig und witzig präsentierten sich die rund 140 Aktiven auf der Bühne, und das in schönsten Gewändern.

 

Fleißig aufspielende und dazu noch kräftig trommelnde Schalmeien, in einem Zauberwald in bunten Kostümen tanzende Mädchen der Kinder- und Jugendgarde, gut gelaunte IGF-Sänger und als Playboy Bunnies auftretende IGFler beim Männerballet bildeten die Bürgerbälle 2017 der Interessengemeinschaft Fasnet. Fernsehreif war der Showtanz der bunt gekleideten Gardemädchen, die als Vogelfänger und Vögelchen tanzten und hüpften. Super war der Beitrag der Rekruten in ihrem silbernen Outfit, die mit einem Ufo einflogen und dann über Westerheim sich wunderten und tanzten. Großartig in Fahrt präsentierten sich Selma Rehm und Andrea Tritschler in der Bütt, ebenso wie Elisa Fischer und Steffen Schmid als die charmanten Moderatoren des Abends. Schunkelrunden fehlten nicht und für klasse Fasnetsmusik sorgte diesmal bei einer Premiere die einheimische Band Charly Feelgood um Karl Gutbrod.

 

Schalmeien eröffnen Programm

 

Die IGF-Schalmeien um Anja Tritschler und Heike Class eröffneten das närrische Treiben in der schön dekorierten Albhalle, die auch thematisch im Mittelpunkt der Bürgerbälle stand. Denn die Brandschutzertüchtigung und die neuen Hallenverordnungen zogen sich wie ein roter Faden durch das unterhaltsame Programm. So tauchten Elisa Fischer und Steffen Schmid in Feuerwehruniform auf und zeigten dem Narrenvolk immer wieder amüsant auf, wie sie sich beim Toilettengang und im Brandfall zu verhalten haben.

 

Schon die erste Einlage war ein Volltreffer, als Mädchen der Tanzgarde Stewardessen gleich den Gästen ironisch-kritisch demonstrierten, welche Sicherheitsbestimmungen in der Albhalle neuerdings einzuhalten sind. Dieses Thema und noch weiteres „Flecka-Geschwätz“ griffen Selma Rehm und Andrea Tritschler als „de Alt und de Jong“ in der Bütt auf. Als „Dorfkender“, die auch mal in der Stadt in Laichingen Blut spenden, plapperten und sangen sie über Chor, Pfarrer und Schultes, aber auch übers Heckenschneiden und über die vielen bunten T-Shirts der Westerheimer Gruppen.

 

Süß-lieb und einfach schön war der Tanz der Kinder- und Jugendgarde im mystischen Zauberwald zum Soundtrackvon „Tinkerbell“ und anderen elfenhaften Klängen. Ein Augenschmaus war der traditionelle Marschtanz der zwölf Gardemädchen in ihrem blau-weißen Kostüm. Als „Traumfrauen“ tauchten Sonja Büdinger und Theresa Slavik auf und informierten über das richtige Flirtverhalten von Männern und Frauen. Zunächst vor dem „Mitfahrbänkle“ in einer Ecke und dann auf der Bühne servierten die neun IGF-Sänger um Joachim „Jojo“ Maier und Klaus Ascher Lieder über die Kommunal-, Regional- und Weltpolitik und ließen dazu auch den Trump aus den USA aufmarschieren. Sie wussten über Kuriositäten im „Flecka“ gut Bescheid und verrieten Neuigkeiten.

 

Köstlich war der Beitrag des Männerballetts von Trainerin Helga Fischer, als fesche IGF-Burschen als Playboy Bunnies in einer Revue eine gekonnte Burlesque auf die Bühne der Albhalle zauberten. Eine Lachnummer war die Einlage von Franziska Hohl und Tina Walter als Fernsehmoderatorinnen mit den ausgesetzten und verwahrlosten Stelzenmännern Daniel Ramminger und Dennis Aufrecht, die über die „Westerheimer Stelzen-Nothilfe“ ein neues Zuhause suchen.

 

Zu „Ein Männlein steht im Walde“ und anderen Liedern boten die Schrezen der IGF einen Maskentanz im dunklen Wald auf der Suche nach Nachwuchs – sehr erfolgreich, denn sechs kleine Schrezen kommen hinzu und ergänzten den Tanz. Trommelwirbel war bei einem bayerischen Abend mit den Schalmeien angesagt, die für ihre tolle Percussion-Show Werkzeugkisten als Trommeln verwendeten. Als „Men in Black“ und Zombies tanzten und wirbelten die 13 Männer des Junior-Balletts.

 

Rekruten ganz groß in Fahrt

 

Einen super Beitrag zu den Bürgerbällen steuerten die Rekruten des Jahrgangs 1996/97 bei, die als Außerirdische in ihrem tollen silbernen Häs mit leuchtenden Schuhen in Ufos in der Albhalle einschwebten und dann zunächst mal über das eigenartige Volk der Westerheimer mit seltsamen Bräuchen und Gewohnheiten herzogen. Dann boten die 22 Jugendlichen zu „I’m blue“ und „The riddle anthem“ einen flotten Tanz.

 

Einen krönenden Abschluss fanden die Bürgerbälle 2017 mit einem Showtanz der Superlative der Gardemädchen, die diesmal als bunt gekleidete Vogelfänger daher folgen. Ihr Tanz „Der Vogelfänger bin ich, ja“ nach Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ war spitze. Mozarts bekannte Geschichte des Vogelfängers setzten Trainerin Elisa Fischer und ihre Tänzerinnen neu und gekonnt um und es rappelte dabei kräftig in der Kiste und nicht im Voliére. Zum großen Finale großartiger Bürgerbälle versammelten sich dann alle Akteure des Abends auf der Bühne, um den verdienten Schlussapplaus des begeisterten Narrenvolks entgegenzunehmen.

 

Viele weitere Fotos zu den Bürgerbällen der IGF Westerheim finden Sie im Internet unter

www.schwaebische.de/igf-buergerball

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

„Unserer Herzblut steckt in den Bürgerbällen“

IGF Westerheim lädt am Freitag und Samstag zu lustigem Fasnetsprogramm in die Narrenhochburg Albhalle ein


(Erschienen 13.02.2017)

Einen krönenden Abschluss bei den IGF-Bürgerbällen bildet alle Jahr wieder der Showtanz der Gardemädchen.

 
(Foto Archiv: Steidle)

Kleinere Veränderungen bei den Bürgerbällen der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim – allerdings nur was die Sicherheitsvorkehrungen in der Albhalle angehen und nicht was die Bühnenshow der IGF-Gruppierungen betreffen. Diese wollen die Zuschauer bei ihren Bürgerbällen wie in all den Jahren zuvor mit einem pfiffigen und lustigen Programm unterhalten. Sie wollen ihr Publikum in tolle Fasnetslaune versetzen und ihnen vergnügliche Stunden bereiten.

 

„Gewisse Einschränkungen müssen wir in diesem Jahr hinnehmen. Die neuen Sicherheitsvorschriften für die Albhalle verlangen dies“, erklärt IGF-Vorstand Steffen Schmid und verweist auf die Brandschutzertüchtigung im vergangenen Jahr in der Albhalle. Fakt seien weniger Sitzplätze infolge der Fluchtwege zu den Fluchttüren. Zudem mussten die seit Jahren verwendeten Dekorationsmittel mit feuerhemmenden Mitteln besprüht werden, um Brandschutzvorschriften zu erfüllen.

 

Geräte für Licht und Tontechnik dürfen nicht mehr an die Hallendecke gehängt werden. Diese müssen jetzt an stabile Traversen, mechanische Träger, angebracht werden, was die bislang freie Sicht auf die Bühne für einzelne Zuschauer einschränken könne, führt Schmid aus.

 

Der IGF-Boss spricht von Mehrkosten bei weniger Zuschauern, weshalb die Eintrittspreise auf zehn Euro angehoben wurden. „Unserer Herzblut steckt in den Bürgerbällen, die gehören zur IGF“, betont Steffen Schmid und ergänzt: „Brandschutzauflagen hin oder her, wir servieren unseren Gästen einmal mehr ein tolles Fasnetsprogramm. Sie dürfen sich auf köstliche Beiträge bei den Bürgerbällen freuen.“

 

Gut 120 Mitglieder der IGF werden die Traditionsbälle bestreiten. Die Vorbereitungen und Proben für die Auftritte am Wochenende laufen seit Wochen auf Hochtouren. Alle Abteilungen des Vereins sind eingebunden in das bunte Treiben auf der Bühne, seien dies die Gardemächten, die Kinder- und Jugendgarde, die Schrezen und Stelzen, die „Hellstera-Mala“, die Schalmeien oder die Balletttänzer. Mit zur närrischen Unterhaltung tragen einmal mehr die IGF-Sänger mit kommunalpolitischen und auch weltweiten Themen bei. Gespannt darf man sein, wer dieses Jahr in die Bütt steigt und das Geschehen im Flecka durch die Narrenbrille beleuchtet. Für einen krönenden Abschluss der Bürgerbälle wollen die Gardemächen mit ihren Showtanz sorgen, der jedes Jahr einen Augenschmaus darstellt.

 

Rekrutenjahrgang macht mit

 

Zum Gelingen der Bürgerbälle möchten zudem die Rekruten des Jahrgangs 1996/97 beitragen, die zudem noch bei der Maskenprämierung der Musikkapelle Westerheim am 26. Februar einen weiteren Auftritt haben. Die Jahrgängler haben sich schon mit ihrer schönen und nachts leuchtenden „Hexe“ in die Westerheimer Fasnet eingebracht, die die Ortsmitte beim Haus des Gastes ziert. Sie werden auch beim Fasnetszumzug in Hohenstadt und beim Rosenmontagsumzug in Westerheim mit von der Partie sein. Die Rekruten verkaufen ihr Fasnetsblättle, das lustigste, kuriose und vielleicht auch die eine oder andere peinliche Geschichte enthält.

 

Eine Premiere wird es bei den diesjährigen Bürgerbällen in der Albhalle geben: Die Westerheimer Band Charly Feelgood um Karl Gutbrod wird zum ersten Mal bei den Bürgerbällen aufspielen und mit Schunkel- und Stimmungsrunden Programmpunkte übernehmen, aber auch im Anschluss an die Darbietungen auf der Bühne zum Tanz aufspielen und dem närrischen Publikum kräftig einheizen.

 

Unter dem Motto „Die IGF lauft und lauft und lauft und lauft und lauft“ stehen die Bürgerbälle am Freitag und Samstag, die von Elisa Fischer und Steffen Schmid moderiert werden. Mit einem kräftigen „Stelza hoi“ starten die Bälle und und mit einem lautstarken „Stelza hoi“ werden sie wohl auch enden. Für gutes Licht und guten Ton ist der MedienService von Bernd Hasebrink aus Laichingen zuständig. Am Sonntag folgt dann um 14 Uhr die Kinderfanset der IGF in der Westerheimer Albhalle.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Westerheims Narren sind wieder los

IGF ist seit Dreikönig auf Achse und feiert die fünfte Jahreszeit -

Zahlreiche Termine


(Erschienen 13.01.2017)

Die Schalmeien eröffneten für die IGF Westerheim die diesjährige Fasnetssaison. Sie waren am Abend von Dreikönig beim Schalmeien-Treffen in Degernau mit dabei.

(Foto Archiv: Steidle)

Kaum ist Dreikönig vorbei, ziehen die Narren los und genießen die fünfte Jahreszeit. Dies gilt auch für die Schalmeien, Stelzenläufer, Gardemädchen und Hästräger der Interessengemeinschaft Fasent (IGF) Westerheim, die seit dem 6. Januar auf Tour sind. In der laufenden Fasnetsaison haben sich im Vergleich zum Vorjahr viel mehr Termine zu stemmen – aus einfachem Grund: Die Saison ist länger und erstreckt sich den gesamten Februar hindurch. Mit dem 1. März kommt der Aschermittwoch und damit das Aus der heiteren Zeit.

 

„Wir haben schon Fasnetsfieber und freuen uns auf die närrische Zeit und insbesondere auf die Veranstaltungen in Westerheim“, sagt Steffen Schmid von der Vorstandschaft der IGF. In diesem Jahr bräuchten die Freunde der Fasnet etwas mehr Kondition und Durchhaltevermögen, denn mit gut sieben Wochen sei die Fasnetszeit 2017 länger als im Vorjahr, die damals kurz und knackig war – mit die kürzeste Phase, die überhaupt möglich ist.

 

„Die Vorbereitungen für die Fasnet laufen seit Wochen auf Hochtouren“, weiß Vorstandsmitglied Steffen Schmid zu berichten. Neben den Auftritten auswärts bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen seien die Proben für die IGF-Bürgerbälle zu stemmen und Detailplanungen zu erledigen, etwa für die Kinderfasnet, den Maschgerdag, den Glombiga Doschdeg oder den großen Rosenmontagsumzug am 28. Februar mit rund 3500 Hästrägern aus rund 100 Gruppierungen.

 

Die Schalmeien um Anja Tritschler und Heike Claß waren die erste IGF-Gruppe, die sich ins närrische Treiben stürzte. Sie war am Abend von Dreikönig bereits beim Schalmeien-Treffen in Degernau mit von der Partie und spielte dort schwungvoll auf. Am vergangenen Samstag waren alle IGF-Gruppen beim Brauchtumsabend der Lehmwualer in Oberelchingen anzutreffen. Und beim Umzug in Donzdorf der Narrenzunft Donzdorfer Fleckle marschierten Hellstera Male, Schrezen, Schalmeien und Stelzen unisono mit.

 

Auch an diesem Wochenende sind die IGF-Mitglieder gefordert, denn alle Gruppierungen sind am Samstag beim Nachtumzug in Altbach der Altbacher Narren mit von der Partie. Am Sonntag marschieren sie beim Umzug in Oberstadion der Wenk’ Fratza mit und freuen sich auf viele fasnetsbegeisterte Zuschauer am Straßenrand.

 

In den folgenden Wochen sind Westerheims Narren dann in allen Himmelsrichtungen auf Achse, so beim Nachtumzug in Schelklingen der SNZ Schelklingen, beim Umzug in Musberg der Siebenmühlental-Hexen Musberg, beim Dämmerungsumzug in Eningen unter Achalm der NZ Eninger Häbles Wetzer, beim Brauchtumsabend in Kirchen der Bürgeles Hexa Kirchen oder bei der Narrenparty in Aichelberg der NZ Vulkanier Aichelberg. Weitere Stationen sind etwa in Dornstadt, Griesingen, Hohenstadt und Eglingen. Die IGF-Garde macht beim Marsch- und Showtanzwettbewerb in Stetten mit und stellt sich dort am 4. Februar der Jury.

 

Das Standardprogramm entspricht dem der Vorjahre und ist fest im Terminkalender der Gemeinde Westerheim verankert: Der Maschgerdag in Westerheim ist am 9. Februar, er steht für den Auftakt der Fasnet in Westerheim und läutet dort die heiße Phase der fünften Jahreszeit ein. Es folgen die IGF-Bürgerbälle am 17. und 18. Februar nebst einem Gottesdienst mit den Narren in der Christkönigskirche sowie die Kinderfasnet am 19. Februar in der Christkönigskirche. Remmi-Demmi ist wie immer am Glombiger Doschdeg am 23. Februar angesagt bevor die Fasnet am Rosenmontag am 27. Februar mit dem großen Umzug ihren Siedepunkt erreicht. Tags zuvor am 26. Februar lädt die Musikkapelle Westerheim zu ihrer Maskenprämierung ein.

 

Eine Änderung steht bei Westerheimer Fasnet in dieser Saison an: Erstmalig baut die IGF ihr Narrenzelt bereits am Glombiger Doschdeg im Ort in der Lange Gasse auf, das dann dort bis zum Rosenmontag stehen wird. „Damit wollen wir die vielen Narren, die am Glombiger Doschdeg zu uns nach Westerheim kommen, etwas verteilen. Die Albhalle war bisweilen zu voll und dort soll es zu keinem Engpass kommen“, begründet Vorstand Steffen Schmid den Schritt. Eingesetzt würden erneut Shuttlebusse aus allen Himmelsrichtungen, damit das „Narrenvolk sicher und bequem und ausgelassen feiern kann.“

 

Das Vorstandsgremium der IGF Westerheim setzt sich seit 2016 wie folgt zusammen: Michael Hummel (Administrator), Steffen Schmid (PR-Manager), Andrey Grigoriev (Club-Manager), Andreas Weber (Kassierer) und Verena Hiller (Schriftführerin).

 

Im Vereinsausschuss der IGF sind Alexander Walter, Elisa Fischer, Alexander Ramminger, Antje Merker, Franziska Hohl und Fabian Frank,

 

Die Gruppenleiter der IGF sind: für die Stelzen Patrick Rehm und Julian Rehm, für die Tanzgarde Elisa Fischer, für die Schrezen Sina Erz und Larissa Lamparter, für die Schalmeien Anja Tritschler und Heike Claß, für die Hellstera Male Tim Lang und Martina Stehle, für die Kinder- und Jugendgarde Tina Walter, für das Männerballett Junior Marc Rehm (Trainerinnen Christina Deppert, Jelena und Mona Hummel), für das Männerballett Oldie Tim Lang (Trainerin Helga Fischer) und für die IGF-Sänger Klaus Ascher.