Schrezen

Die Gruppe wurde 1974 mit vier Schrezen gegründet:

                           Hellsternmännle                                                             Kuhlochschratt

- das gutmütige Wangaweible
- den aufsässigen, giftigen Waldgeist – das Hellsternmännle
- den Kuhlochschratt
- den Säustelleschratt

Die Mobilität der Träger war durch die Größe und das Gewicht der Masken eingeschränkt.
Bei den beiden „Schratt’s“ handelt es sich ja um echte, fast naturbelassene Baumstümpfe. Diese hatten beim Tragen ihre eigenen Tücken: Durch den Leinensack war die Sicht nicht optimal und die oben herausragenden Baumwurzeln stellten eine große Herausforderung beim Gehen und der Interaktion mit den Zuschauern dar.

Erst 1987 und 1990 wurde die Schrezengruppe vergrößert. Sie erhielt neue Schrezenmasken (unter Anleitung von Karl Knupfer), die aus Baumstämmen geschnitzt wurden und Fleckleskostüme. Das Kostüm spiegelt in der Farbe den Wald. Die verschiedenen Farben sind Blätter, wie sie in den Jahreszeiten naturgemäß vorkommen. Damit auch Frauen und Kinder bei den Schrezen mitmachen konnten, wurden 1994 leichtere Halbmasken geschnitzt, so dass die Schrezengruppe jetzt 29 aktive Mitglieder hat. Der Sage nach beherrschten die Schrezen, schreckliche Geisterwesen die Wälder zwischen Filsursprung und Westerheim.

Maskenpyramide

Während der Fasnetssaison nehmen die Schrezen an diversen Veranstaltungen teil. Zum Beispiel an auswärtigen Brauchtumsabenden an denen ein Tanz aufgeführt wird, an Nacht- und Tagesumzügen, sowie natürlich an dem Höhepunkt, dem Rosenmontagsumzug in Westerheim.

Schrezengruppe 2006

Die Schrezen beim Umzug in Pfullingen am 15.01.2012

Gruppenleiter:

seit 2016 Sina Erz und Larissa Lamparter

Die Schrezen beim Umzug In Hohenstadt am 08. Februar 2013

Die Schrezen am Rosenmontag 2016