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Shuttlebusplan Rosenmontag Mittags zum UMZUG
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Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF läd zu Remmi Demmi

 

(Erschienen 12.02.2020)

WESTERHEIM (hjs) - Die Westerheimer Fasnet nimmt Fahrt auf und kommt jetzt so richtig in Schwung: Närrisches Treiben ist in den nächsten zwei Wochen im „Flegga“ angesagt .

Mit den Bürgerbällen der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) am Freitag und Samstag, 14. und 15. Februar, jeweils um 20 Uhr in der Narrenhochburg Albhalle geht es in die heiße närrische Phase. Die Besucher dürfen sich auf ein unterhaltsames Programm freuen. Übrigens: Der Bürgerball am Samstagabend ist ausverkauft, Eintrittskarten gibt es nur noch für die Veranstaltung am Freitagabend. Infos hat Elisabeth Walter unter Telefon 07333 / 6558.

Unter dem Motto „Superhelden“ steht dann die IGF-Kinderfasnet mit Kostümprämierung und buntem Programm am Sonntag, 16. Februar, die von 14 Uhr an in der Albhalle steigt. Junge Helden dürfen verkleidet und originell kostümiert erscheinen und können an der Kostümprämierung mitmachen. Eine Jury begutachtet und bewertet die Beiträge, die zehn schönsten Kostümträger werden mit einem Preis bedacht.

Am „Glombiger Doschdeg“, 20. Februar, startet dann der Endspurt der Westerheimer Fasnet von 20 Uhr an in den Gaststätten, in der Albhalle oder in der neuen IGF-Narrentränke, die dieses Mal erstmals bei der Albhalle steht. Aus Sicherheitsgründen und aufgrund zu vieler Auflagen seitens der Behörden musste für das IGF-Festzelt ein neuer Platz her, weg von der Ortsmitte.

In der IGF-Narrentränke neben der Albhalle legt DJ van de Heev auf, DJ Philhouse kümmert nebenan in der Albhalle um die passende Musik.

Im Ortskern steigen mehrere Partys in den Gasthäusern: So sind etwa Fasnetspartys mit Robi und Dine im Gasthof Adler angesagt und im Rössle wollen die DJs Kaba-X und Bamboocha für tolle Stimmung und Unterhaltung sorgen. Auf der Heubodenbar des Rössle legt DJ Brause auf. Bei einem Eintrittspreis von sieben Euro dürfen alle Lokalitäten am „Glombiga“ aufgesucht werden, vorausgesetzt, man ist älter als 16 Jahre. Ein Einlass ohne amtliches Ausweisdokument ist nicht möglich.

 

Rosenmontagsumzug

Ganz im Zeichen der Fasnet steht Westerheim am Rosenmontag, 24. Februar: Narren aus allen Himmelsrichtungen kommen in die Narrenhochburg auf der Alb, um mit den Westerheimern einen großen Festzumzug zu bilden. Rund 90 Gruppen, gezielt weniger als in den Vorjahren, bilden den Bandwurm beim großen Umzug, der sich durch den Ort schlängeln wird. Rund 3500 Hästräger werden erwartet, die nochmal so richtig die fünfte Jahresfeier genießen wollen.

Remmi-Demmi gibt es danach im gesamten Ort, sei es im Adler, im Rössle, bei der Musikkapelle oder in der Albhalle. Die „spektakuläre neue IGF-Narrentränke“ bleibt natürlich bei der Albhalle stehen.

Mit dem „Maschgerdag für Kinder“ am Dienstag, 25. Februar, neigt sich die Fasnetssaison in Westerheim dem Ende zu, ehe in der Nacht zum Aschermittwoch auf dem Sellenberg die sechs Meter hohe Fasnetsfigur der Rekruten ein Raub der Flammen wird.

Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim setzt am Glombiga Doschdeg und am Rosenmontag wieder Shuttle-Busse aus mehreren Himmelsrichtungen ein, damit die Gäste von auswärts sicher nach und vor allem wieder sicher und gesund nach Hause kommen können.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Wie sich die Tanzgarde der IGF auf die großen Auftritte vorbereitet

 

(Erschienen 12.02.2020)

Gardemädchen der IGF Westerheim bei ihrem abschließenden Traning in der Albhalle. Nun stehen die Auftritte an. (Foto: Steidle)

Seit Mitte Mai arbeiten sie auf ein Ziel hin: auf ihre Auftritte bei den Bürgerbällen der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF). Da wollen die Gardemädchen der IGF ihr Können unter Beweis stellen und zeigen, dass sich die intensiven und strapazenreichen Proben in den vergangenen Monaten gelohnt haben. Sie wollen die Früchte ihrer Bemühungen ernten, in Form eines anerkennenden Beifalls.

 

Das dürfte sicherlich der Fall sein, denn seit Jahren bilden die Tanzbeiträge der Garde Höhepunkte im närrischen Programm. Großen Anteil an dem Erfolg hat mit Sicherheit ihre Trainerin Elisa Fischer, die sich das Thema, die Musik und die passende Choreographie für Show- und Gardetanz ausgedacht hat. Der Showtanz bildet seit Jahren den krönenden Abschluss der IGF-Bürgerbälle. Mit zum Erfolg Showtanzes trägt auch Helga Fischer bei, die für die Kostüme der Gardemädchen verantwortlich ist.

 

15 Mädchen im Team

Die 15 Mädchen der IGF-Tanzgarde fiebern ihren Auftritten an diesem Freitag- und Samstagabend , 14. und 15. Februar, regelrecht entgegen, sie freuen sich auf ihre Darbietungen, in die sie über Monate soviel Energie, Kraft und Ausdauer gesteckt haben. Am Freitagabend hatten sie die letzte Probe in der Albhalle, bei der Elisa Fischer dem Garde- wie dem Showtanz den letzten Feinschliff verlieh und ihren Mädchen die letzten Anweisungen gab, aber auch Mut und Zuversicht zusprach. Der Hauptprobe am Donnerstag auf der Bühne der Albhalle folgen dann die entscheidenden Auftritte.

 

Seit 2016 betreut Elisa Fischer die Garde der IGF, die Aufgabe hat sie von ihrer Mutter Helga Fischer übernommen. „Das Traineramt bereitet mir riesigen Spaß und viel Freude, es ist schön und erfüllend, mit den Mädchen zu arbeiten“, sagt Elisa Fischer, die mit der Westerheimer Garde groß geworden ist. Schon als Fünfjährige hatte die heute 31-Jährige ihren ersten Auftritt, damals als kleine Maus in dem Showtanz „Katz & Maus“. Seitdem stand sie jedes Jahr bei der Fasnet auf der Bühne, meist in den Reihen der Gardemädchen.

 

Zunächst viel Kondition tanken

In den ersten Wochen des Trainings, das meist so Mitte Mai beginnt, werden Sprungkraft, Kondition und Körperspannung auch Hebungen geübt. „Wir müssen wieder in Schwung kommen und fit werden“, erklärt Elisa Fischer. Zudem würden neue Elemente für den Showtanz ausprobiert. Im Laufe der Saison entstehen dann der Garde- und der Showtanz, auf die sich die Besucher der Bürgerbälle alle Jahre wieder freuen.

 

Garde- und Showtanz seien unterschiedlicher Art, erläutert die langjährige Tänzerin: Im Gardetanz werde ein hohes Maß an Körperspannung, Präzision und korrekter Ausführung der Schritte abverlangt. Im Showtanz sei es wichtig, dass die Tänzerinnen aus sich herausgehen und sich gelöster als beim Gardetanz zur Musik bewegen. Da sei zudem die Choreographie ganz entscheidend. Bei beiden Tänzen müssten die Mädchen mit der nötigen Spannung und Konzentration auftreten, unterstreicht sie.

 

Bei der IGF Westerheim wird der Gardetanz traditionell mit zwölf Tänzerinnen getanzt. Das Kostüm bildet eine blaue Uniform, die früher noch aus einem schweren Stoff bestanden hat, ergänzt mit einem Hut: Bei der IGF ist dies ein Dreispitz mit Federnest. Früher wurde zu einem klassischen Marsch getanzt, heute meist zu einer marschähnlichen Musik. „An der Marschmusik lässt sich noch gut der Ursprung des Gardetanzes, nämlich als Persiflage auf das französische Militär, erkennen“, weiß Elisa Fischer. Heute sei das vor Jahren ersetzte Kostüm der Westerheimer Gardemädchen voll dehnbar und durch mehr Bewegungsfreiheit besser zum Tanzen geeignet.

 

Gardetanz ist geradlinig

Der Gardetanz sei ein geradliniger, eleganter Tanz mit vielfältigen Schrittkombinationen, Ballettelement-Variationen und immer wechselnden Bildern, erklärt die Trainerin. Ergänzt werde der Tanz durch akrobatische Teile wie Spagat, Räder und Beinwürfe. „Ein Gardetanz enthält neben vielfältigen Schrittkombinationen, bei denen Arme und Beine oft asynchron bewegt werden, verschiedene Formationen wie Diagonale, Dreieck, Halbkreis oder ganzer Kreis mit allen Tänzerinnen“, informiert sie mit dem Hinweis, dass Tanzelemente auch von zwei, drei oder vier Tänzerinnen in Gruppen bestehen können.

 

„Die Mädchen sind beim Gardetanz sehr gefordert, da die Körperspannung und die Geschwindigkeit den ganzen Tanz über gleichbleibend hoch gehalten werden muss“, weiß die 31-jährige Tanzlehrerin. Deshalb sei es wichtig, sich vorher gut aufzuwärmen und zu dehnen, um den Ansprüchen gerecht zu werden und Verletzungen vorzubeugen. Deshalb achte sie auf ein gutes Aufwärmen und deshalb sei ein Training auch das Jahr über nötig – und nicht nur einige Monate vor den Aufführungen, betont Fischer. Kraftausdauer sei unbedingt erforderlich, um die Leistung in der kurzen Tanzzeit abrufen und halten zu können. Das konnte man bei der Probe am Freitag in der Albhalle auch beobachten, als die jungen Frauen schwer schnaufend ihre Tanzpausen einlegten.

 

Showtanz mit Kreativität

Vom Gardetanz zum Showtanz, der jedes Jahr unter einem neuen Thema steht: Hier erfordert es ein hohes Maß an Kreativität und Ideenreichtum, um ein geeignetes und möglichst aktuelles Motto zu finden. „Es ist nicht immer leicht, ein aufregendes Thema zu entdecken, denn viele Themen sind in den vergangenen 45 Jahren bereits verwendet worden“, berichtet Elisa Fischer. In den Anfangsjahren der IGF habe die Tanzgarde sogar zwei Showtänze an einem Abend gezeigt. Sehr kreativ sei da immer ihre Mutter Helga Fischer gewesen und ihr wolle sie auf diesem Gebiet nacheifern. Auf jeden Fall: Alle Jahre wieder sind die Besucher sehr gespannt, in welchem Outfit, zu welcher Musik und zu welchem Thema die Mädchen bei ihrem Showtanz auf der Bühne wirbeln.

 

Es gebe bestimmte Themen, die einfach nicht mehr aktuell sind oder zu denen schon etliche Showtänze choreographiert worden seien, so Elisa Fischer. „Ich möchte natürlich gerne immer ein Motto finden, das noch unverbraucht ist und die Zuschauer interessiert, weil es noch nicht oft oder sogar noch nie aufgegriffen und umgesetzt worden ist“, sagt die 31-Jährige, die mit der Fasnet groß geworden ist. Zudem mache es auch den Mädchen mehr Spaß, wenn sie was Neues ausprobieren dürfen. Manche Themen müssten reifen, bevor man sie auf die Bühne zaubern könne. Dies sei nun der Fall, denn die Idee zum diesjährigen Showtanz sei ihr schon vor zwei Jahren gekommen. „Manchmal braucht ein Showtanz halt seine Zeit“, sagt sie.

 

Ein Showtanz muss sich entwickeln

Und Zeit benötige man auch, um den Tanz einzuüben, bis er endgültig steht: Ein Tanz müsse sich entwickeln, ganze Schrittfolgen werden wieder verworfen oder abgeändert, Passagen dazwischengeschoben oder Plätze von Tänzerinnen getauscht. „Im Gardetanz ist das Gesamtbild wichtig, deshalb muss man auf die Größen der Tänzerinnen achten. Im Showtanz spielt das eine eher untergeordnete Rolle“, informiert Elisa Fischer. Und auf einen weiteren Aspekt macht sie aufmerksam: Um den Tanz nicht nur zu tanzen, sondern um ihn zum Publikum rüber zu bringen und um dieses erreichen zu können, spiele auch die Körpersprache, insbesondere der Gesichtsausdruck, eine große Rolle, betont sie: „Tanzen ist Teamarbeit und erst das Gesamtbild macht einen guten Tanz aus.“ Jedes einzelne Gardemitglied habe seinen Anteil.

 

Übrigens: In dieser Saison sind die 15 Gardemädchen der IGF Westerheim für ein Wochenende ins Trainingslager gefahren, um das Gruppengefühl und die Gemeinschaft zu stärken und um die Tänze zu intensivieren, berichtet Elisa Fischer. Auch an neuen Elementen für den Showtanz sei intensiv gearbeitet worden.

 

„Wir haben einen Tag mit den Cheerleadern aus Filderstadt trainieren können und so einige neue Hebungen und Würfe erlernt, von denen wir ein paar im aktuellen Showtanz untergebracht haben“, verrät sie. Alle 15 Tänzerinnen kommen beim Gardetanz mit zwölf Mädchen zum Einsatz, da werde am Freitag und Samstag rotiert.

 

Sehr viel Lob für die Tänze in den vergangenen Jahren

Zurecht mit Stolz dürfen Elisa Fischer und ihre Tänzerinnen auf ihre Showtänze der vergangenen Jahre blicken, mit denen sie große Erfolge verzeichnen und Beifallsstürme einheimsen konnten, so seit 2016 mit den Tänzen „Nach Feierabend“, „Vogelfänger“, „Das ganze Leben ist ein Quiz“ oder „Kartenspiel“. Gespannt darf man also auf die diesjährige Showeinlage sein, der wie bereits nach dem gelungenen Auftritt beim Tanzwettbewerb in Stetten unter Holstein zu erfahren war, mit Kunst zu tun hat. „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ heißt der Tanz.

 

Die 15 Mädchen der IGF-Tanzgarde in diesem Jahr sind: Anna Wiedmann, Carina Gutbrod, Elin Gnann, Franziska Hohl, Ines Gutbrod, Jelena Hummel, Lena Walter, Meike Ramminger, Nadja Körner, Ronja Priel, Sina Müller, Sophia Goller, Tamara Nolting, Tina Walter und Yanka Class.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Urgenstein der IGF verabschiedet sich leise von der Showbühne

 

(Erschienen 07.02.2020)

Manfred Kurzhals (links) zusammen mit seinen Freunden beim Bürgerball 2018 auf der Bühne der Albhalle. Damals zum Jubiläumsjahr boten die „Mega Oldies“ der IGF einen Abba-Revivaltanz und wussten zu begeistern. Auf dem Foto sind als Urgesteine der IGF zu sehen von links Manfred Kurzhals, Markus Nolting, Gebhard „Jessy“ Moser, Hans Moser, Reinhold Rehm, Ernst Lang, Josef Wiedmann und Rudi Schmid. (Foto: Steidle)

Ein Urgestein der Westerheimer Fasnet sagt leise servus: Manfred Kurzhals wirkt nach vielen Jahren auf der Showbühne der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) nicht mehr mit. Fast vier Jahrzehnte hat er mit verschiedenen närrischen Beiträgen die Fasnet in Westerheim mitgeprägt und bereichert, sei es als IGF-Sänger, im Männer-Ballett oder in der Bütt. Zuletzt tanzte der 72-Jährige noch bei den Einlagen der „Mega-Oldies“ oder stieg in die Bütt, so bei den Bürgerbällen im vergangenen Jahr, als er vor allem die Bundespolitik durch die Narrenbrille beleuchtete.

 

„Einmal muss Schluss sein, das ist jetzt der Fall“, erklärt Manfred Kurzhals. „Die jüngeren Generationen sind an der Reihe. Mit ihnen lebt die Westerheimer Fasnet sehr gut weiter. Wechsel und Einschnitte gehören zum Leben und auch zur Fasnet“, sagt Kurzhals, der künftig die IGF-Bürgerbälle als Zuschauer genießen will. Der Interessengemeinschaft Fasnet bleibt er als treues Mitglied selbstverständlich erhalten, denn mit ihr habe er „wunderschöne und erlebnisreiche Jahre verbracht.“

 

1983 der IGF beigetreten

Es war im Herbst 1983, als Hans Moser den fröhlichen Rheinländer für die Westerheimer Fasnet und die IGF gewinnen konnte. Schon vier Monate später, im Februar 1984, stand der Düsseldorfer erstmals bei einem Bürgerball mit seinem Beitrag „Der Fernseh-Heini“ auf der Bühne und begrüßte damals die Besucher mit einem „Jumpheidi“ und „Waldmannsheil“. 1984 bei seinem gelungenen Debüt war er auch ein zweites Mal in Aktion zu sehen, als er zusammen mit den IGF-Sängern die Gemeindepolitik und das Dorfgeschehen auf die Schippe nahm. Damals stellte der frühere Versandleiter einer Ulmer Firma und der heutige rüstige Rentner ein Liedchen vor, das bis heute immer wieder gerne bei der IGF gesungen wird: „Ja, in Westerheim, da geht die Sonne auf.“ Bei einer durchzechten Nacht im Rössle seien die Verse entstanden, erinnert sich Kurzhals.

 Manfred Kurzhals in der Bütt.Manfred Kurzhals in der Bütt. (Foto: Steidle)
 

Von 1984 an wirkte er fast jedes Jahr bei den Bürgerbällen mit, meist bei mehreren Auftritten, sei es bei den Gesangseinlagen der IGF-Sänger, bei den Tänzen des Männerballetts oder eben in der Bütt. Mehrmals verfasste er mit Bernhard Schweizer und Anton Walter die beliebten und witzigen Gesänge. Zudem war er über fünf Jahre ein Ansager bei den Rosenmontagsumzügen und spielte auch bei den IGF-Theaterstücken im Rössle-Saal mit. Die Sänger waren zudem bei zahlreichen Messfeiern mit den Narren in der Christkönigskirche mit ergreifenden Liedern zu hören und bedächtig lauschten die Gottesdienstbesucher den Solostücken des heute 72-Jährigen auf seiner Mundharmonika. Für die IGF schnürte er zudem die Kickstiefel, als diese an Freizeit-Fußballturnieren des SVW teilnahm. Einmal verließen die IGF-Kicker sogar als Sieger den Platz und feierten den Turniersieg ausgiebig im Sportheim.

 

Schöne Stunden im Oldie-Männerballett erlebt

Zusammen mit seinen Kumpanen erlebte Manfred Kurzhals als Gruppenleiter des Oldie-Männerballetts „wunderbare Jahre“, wie er darlegt. „Das waren mit die schönsten Jahre in der IGF“, meint er zurückblickend und erinnert sich gerne an die Tanzstunden mit Melanie Striebel, Katja Bek, Angela Kneer-Müller und vor allem mit Helga Fischer. „Ob Groß oder Klein, ob mit oder ohne Bart, mit Glatze oder Bauch, wir waren eine tolle Truppe“, unterstreicht Kurzhals und lobt vor allem das Engagement von Helga Fischer als Trainerin über viele Jahre hinweg: „Ohne unsere tolle Trainerin hätten wir diese Auftritte nicht geschafft. Dank ihrer Geduld und ihres Einsatzes zauberten wir super Tänze auf die Bühne, die beim Publikum sehr gut ankamen.“ Die Schinderei habe sich immer gelohnt, meint er rückblickend.

 Manfred Kurzhals zuhause in seinem Lesezimmer.Manfred Kurzhals zuhause in seinem Lesezimmer. (Foto: Steidle)
 

Letztmals standen die Oldies im Jahr 2007 auf der Bühne der Albhalle. So mancher Gast erinnert sich noch an ihr damaliges köstliches Ballett „Schwanensee“, als sie in weißen Röcken und weißen Leibchen graziös über die Bühne huschten und Beifallsstürme ernteten. In den Jahren zuvor konnte man die Truppe als fesche Spanierinnen, als Cancan-Tänzerinnen aus dem Moulin Rouge, als Revue-Girls oder als Araberinnen bewundern. Genau elf Mal von 1996 an bis 2007 wirbelten die IGF-Herren in ihren tollen Kostümen herum. Auch einen Türken- und Bändertanz präsentierten sie in dieser Zeit.

 

Zu den „Mega Oldies“ geworden

Aus den „Oldies“ sind dann im Laufe der Jahre die „Mega Oldies“ geworden, die ihre letzten Auftritte bei den Bürgerbällen 2018 anlässlich des 44. Wiegenfestes der IGF hatten. „Mit diesen wunderbaren Kerlen verbrachte ich mit die schönsten Stunden meines Lebens“, erzählt Kurzhals, der über viele Jahre auch als Fußballtrainer tätig war. Mit den „Mega Oldies“ habe er viele lustige Nachsitzungen nach den Proben – bisweilen beim gutem Essen und viel Bier oder Aspach – bis in die Morgenstunden im Feuerwehrheim erleben dürfen, die er nicht missen wolle. „Zu Marschmusik marschierten wir oft vergnügt durch den Raum und wir amüsierten uns köstlich“, erzählt das IGF-Urgestein und ergänzt: „Die Abende waren nicht zu toppen.“

 Manfred Kurzhals einst in der Bütt.Manfred Kurzhals einst in der Bütt. (Foto: Steidle)
 

Nach elf Jahren zum 44-jährigen Bestehen der IGF Westerheim hatten sich im Jahr 2018 Josef Wiedmann, Rudi Schmid, Reinhold Rehm, Hans Moser, Ernst Lang, Gebhard „Jessy“ Moser, Markus Nolting und Manfred Kurzhals zum Tanzen wieder zusammen gefunden und eine Einlage zu den Bällen eingeübt. Rudi Schmid und Manfred Kurzhals hatten zum Signal geblasen. Sie konnten ihre Mitstreiter reaktivieren und mit Helga Fischer wieder eine engagierte und geduldige Trainerin gewinnen. „Mit unserem Abba-Revival-Tanz entfachten wir damals in der Albhalle ein Feuerwerk der Begeisterung. Der Tanz war eine grandiose Leistung“, weiß Kurzhals noch allzu gut. Das sei mit sein schönster Auftritt als Tänzer gewesen.

 

Nochmals in der Bütt geplaudert

Zum Ausklang seines Engagements bei den IGF-Bürgerbällen stieg der Westerheimer noch zwei Mal in die Bütt und beleuchtete aus Narrensicht das bundes- und weltpoltische Geschehen. Jetzt schaut er von unten aus auf die Bühne der Albhalle und verfolgt aufmerksam das närrische Treiben seiner Kollegen und Freunde von der IGF. „Die machen einen tollen Job“, sagt er und blickt dankend und anerkennend auf viele Höhepunkte bei der Westerheimer Fasnet zurück. „Für 36 fröhliche Jahre in der IGF bin ich dankbar. Als Rheinländer habe ich bei der Interessengemeinschaft Fasnet eine schöne neue Heimat gefunden“, sagt der Familienvater und ist auch seiner Frau Herta für die möglichen Ausgänge und für ihr Verständnis sehr dankbar.

 

Jetzt nimmt er in seiner Freizeit gerne eines seiner vielen Bücher zur Hand und lauscht der Musik seine Lieblingsbands, allen voran den Rolling Stones und den Beatles.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Fasnets-Festzelt der IGF steht in diesem Jahr woanders - aus Sicherheitsgründen

 

(Erschienen 04.02.2020)

Beim Kindermaschgern mit der IGF in Westerheim. (Foto: Steidle)

Die Fasnet in Westerheim kommt jetzt so richtig in die Gänge: Am Donnerstag, 6. Februar, ist es wieder soweit und das närrische Treiben nimmt auch im „Flecka“ so richtig Fahrt auf.

Mit dem Aufstellen der Fasnetshexe und dem Maschgern im Ort startet die Fasnet in Westerheim. Zum Aufstella der Fasnetsfigur laden um 19.30 Uhr der Rekrutenjahrgang 1999/2000 und die Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) am Donnerstag ein.

 

Seit Wochen bei der Arbeit

Seit Wochen arbeiten die Jugendlichen des Rekrutenjahrgangs 1999/2000 an ihrer Fasnetsfigur im Schuppen von Landwirt Thomas Kneer beim „Kuchtscher“ auf Sattenlehen. Die große Fasnetsfigur bringen sie am Donnerstag in den „Flecka“ hinein, die sie dann in der Ortsmitte beim „Haus des Gastes“ aufstellen.

Die Fasnetshexe soll nach außen dokumentieren, dass in Westerheim die fünfte Jahreszeit begonnen hat und die Narren jetzt bis Aschermittwoch das Sagen haben. In der Nacht zum Aschermittwoch am 26. Februar wird sie dann auf dem Sellenberg angezündet und ein Raub der Flammen.

 

20 Tage darf die Fasnetshexe mitten im Ort thronen und bewundert werden. Genau 20 Tage haben die Narren in Westerheim von Donnerstag an noch Zeit, die Fasnet ausgiebig zu genießen. Zum so genannten „Hexaaufstella“ spielen die Schalmeien der IGF auf und wollten die Zuschauer des Spektakels in gute und närrische Stimmung bringen.

 

„O Johr isch scho wieder vorbei, drum stellad mir dui Hex en Flecka nei“, sagen die Jahrgängler des Jahrgangs 1999/2000 und freuen sich auf die fünfte Jahreszeit und auch auf die musikalische Begleitung der Schalmeien am Donnerstag: „Dia Schalmaia machat au wieder mit, mit Fasnetsliadr odn so manchem Hit.“

 

Weiteres zum Fasnetsauftakt

Doch nicht nur das „Hexaaufstella“ ist am 6. Februar in Westerheim angesagt. Zum Fasnetsauftakt gehört auch das sogenannte „Maschgern“, mit dem die IGF vor Jahren eine alte Tradition wieder zum Leben erweckt hat: das Herumziehen von Masken und Maskengruppen im Ort.

 

Das wird auch in der Nacht von Donnerstag auf Freitag wieder der Fall sein, wenn sie schön und originell maskiert und verkleidet in den Vereinsheimen sowie machen Gaststätten auftauchen und ihren Spaß haben. Remmi-Demmi ist angesagt und dann sind die Narren für die nächsten Wochen nicht mehr zu bremsen.

 

Das sind die Höhepunkte

Weitere Höhepunkt in der Westerheim Fasnet bilden dann in der Albhalle die beiden Bürgerbälle der IGF am 14. und 15. Februar und die Kinderfasnet am 16. Februar, sowie das bunten närrische Treiben am Glombiga Doschdeg, 20. Februar, im ganzen Flecka.

 

Die Senioren sind am Samstag, 22. Februar, zur Seniorenfasnet in die Marienburg eingeladen und die Musiker der Musikkapelle Westerheim wollen bei ihrer Maskenprämierung am Sonntag, 23. Februar, in ihrem Jubiläumsjahr in der Albhalle ein besonderes Programm bieten. Sie setzen da auf zahlreiche verkleidete Narren zur Prämierung. Der Siedepunkt der Fasnet wird dann am Rosenmontag, 24. Februar, erreicht, wenn zig Hästräger aus rund 100 Gruppen und Zünften zum Rosenmontagsumzug in Westerheim auftauchten.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Fasnets-Festzelt der IGF steht in diesem Jahr woanders - aus Sicherheitsgründen

 

(Erschienen 16.01.2020)

Der Rosenmontagsumzug der IGF läuft wie gehabt ab. Doch das IGF-Festzelt zur Fasnet wird in diesem Jahr am Glombiga Doschdeg und Rosenmontag von der Lange Gasse vor die Albhalle velegt. (Foto: Steidle)

Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) darf in dieser Fasnetssaison ihr Festzelt für den Glombiga Doschdeg und Rosenmontag, 20. und 24. Februar, auf dem Parkplatz bei der Albhalle aufstellen. Einstimmig kam der Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend im Neubau der Schule einem entsprechenden Antrag der IGF-Vorstandschaft nach. Der Grund für den Antrag: Sollte das Festzelt wie gehabt in der Lange Gasse im Ortskern stehen, so müssten eine Reihe von aufwendigen Sicherheitsmaßnahmen erfüllt werden.

 

„Durch die Verlagerung des Festzelts von der Lange Gasse auf den Parkplatz vor der Albhalle wird wesentlich dazu beigetragen, dass sich der Fußgängerverkehr im Ortszentrum verringert und die Unfallgefahr minimiert wird“, erklärte Hauptamtsleiterin Lydia Warkentin.

 

Ähnlich wertete auch Bürgermeister Hartmut Walz die Situation. Er wie auch die Hauptamtsleiterin verwiesen auf viele zu erfüllende Auflagen seitens des Landratsamts, sollte das Festzelt an den Abenden vom Glombiga Doschdeg, 20. Februar, und Rosenmontag, 24. Februar, weiterhin in der Lange Gasse errichtet werden.

 

Sicherheit geht vor

„Aus sicherheitstechnischen Gründen wird es schwierig, abermals eine Genehmigung für den alten Standort in der Lange Gasse zu bekommen“, erklärte Walz. Die Erlaubnis sei künftig nur über eine Vollsperrung der Laichinger Straße während der Nacht zu erhalten. Bei einer Sperrung müsse der Lastverkehr großräumig und der Autoverkehr innerörtlich umgeleitet werden. Walz ließ wissen, dass auch die Polizei die Verlegung des Festplatzes zur Fasnet Richtung Albhalle begrüße.

 

In ihrem Antragsschreiben an die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat spricht sich die Vorstandschaft der IGF Westerheim für die Verlegung des neuen Festplatzes aus und führt dafür etliche Gründe an.

 

Die IGF-Vorstandschaft um Michael Hummel sieht vor allem die Vollsperrung der Hauptdurchgangsstraße als Hinderungsgrund. Diese würde bis mindestens 3 Uhr in der Frühe bestehen und wohl 13 Sperrschranken mit insgesamt 65 Lampen müssten aufgestellt werden. Zudem sei an jeder Sperrung dann ein Security-Posten zu stellen.

 

Zelt am Kreuz fällt weg

Die IGF lässt zudem wissen, dass durch den Wegfall des Festzelts vor dem ehemaligen Gasthaus Kreuz infolge von neuen Eigentumsverhältnissen das Partyzelt der IGF größer ausfallen müsse, was in der Lange Gasse nicht möglich sei. Das Zelt müsse weit genug von der Hauptstraße weg stehen, was innerorts schwierig werde. Die Polizei verlange da einen Sicherheitsabstand. Ferner wolle die IGF nur noch eine Bushaltestelle bei der Albhalle für die Shuttlebusse einrichten, und so biete sich der Standort bei der Albhalle auf einem asphaltierten Platz gut an, zumal dort die notwendige Infrastruktur für Wasser und Strom da wäre.

 

Durch die Verlegung müssten die Laichinger Straße und Wiesensteiger Straße in Westerheim wie gehabt für den Rosenmontagsumzug von 12 bis 17.30 Uhr voll gesperrt werden, schreibt die IGF weiter. Die Gemeinderäte zeigten Verständnis für das Anliegen der IGF und befürworteten einhellig den Antrag.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Schalmeien der IGF musizieren zum Fasnetsauftakt in Heroldstatt

 

(Erschienen 10.01.2020)

Die Schalmeien der IGF aus Westerheim spielen an diesem Samstag um 16 Uhr wieder zum Auftakt der Fasnet in Heroldstatt in der Ortsmitte auf, wo am Nachmittag der Narrenbaum aufgestellt wird. Viele Termine habe die IGFler in den nächsten Wochen zu stemmen. In alle Himmelsrichtungen zieht es sie hinaus. (Foto:Steidle)

Aktive Mitglieder der IGF sind wieder auf Achse und genießen die fünfte Jahreszeit.(Foto:Steidle)

Die Narren aus Westerheim sind wieder los. An die 50 Termine haben sie in den nächsten sieben Wochen bis zum Aschermittwoch am 26. Februar zu stemmen – die Proben und Aufbauarbeiten für die Bürgerbälle gar nicht eingerechnet. Ihren Auftakt erlebten die Fasnetsfreunde der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) am Freitag, 10. Januar, als gleich vier Gruppen in Schelklingen bei der Narrenzunft „Häfele hoi“ auftauchten: Die Schrezen, Hellstera-Mala, Stelzen und Gardemädchen wirkten bei dem dortigen Brauchtumsabend mit und bereicherten die Fasnet.

 

Gleich zwei Termine müssen die IGFler aus Westerheim an diesem Samstag, 11. Januar, stemmen: Zunächst musizieren die Schalmeien mit ihren Gruppenleiterinnen Anja Tritschler und Franziska Rehm beim Narrenbaumstellen und der Narrentaufe der Hinterhau-Geister in Heroldstatt, wo sie von 16 Uhr vor dem Rathaus aufspielen und für die musikalische Unterhaltung sorgen. Dort sind die Musiker und Musikerinnen der IGF schon seit Jahren mit dabei und unterstreichen ihre Verbundenheit mit der Narrenzunft der Hinterhau-Geister. Am Samstagabend geht es dann zum großen Jubiläums-Brauchtumsabend nach Schmiechen, wo alle Gruppen der IGF einschließlich der Juniorengarde mit von der Partie sind.

 

Doch dann ist an diesem Wochenende noch lange nicht Schluss: Am Sonntag marschieren alle Gruppen als Laufnummer 18 beim Umzug der „Deifelweiber“ von Erolzheim mit und haben dafür eine längere Anfahrt zu bewältigen. Eine Woche später, vom 17. bis 19. Januar, sind Westerheims Narren beim Brauchtumsabend in Senden, bei der Hexen- und Gugginacht in Waiblingen und beim Jubiläumsumzug der Schelklinger Waldhutzla mit dabei.

 

Vorfreude ist da

„Wir freuen uns auf die Fasnet, die wir wieder bereichern und in vollen Zügen genießen wollen. Die Vorfreude ist groß“, sagt IGF-Vorstandssprecher Maximilian Hohl und lässt wissen, dass die IGF ganz bewusst erst in der Woche nach Dreikönig mit dem närrischen Treiben starte und nicht schon zu Dreikönig wie viele andere Vereine. Maximilian Hohl lädt schon mal zu den Veranstaltungen der Interessengemeinschaft Fasnet ein und wünscht bereits allen Gästen eine schöne Fasnet in Westerheim.

 

Dort geht es am Donnerstag, 6. Februar, mit dem Aufstellen der Fasnetshexe durch die Rekruten und dem traditionellen Maschgerdag los, bei dem Maskierte und Maskengruppen im ganzen Flecka umherziehen. Ein Höhepunkt in der Westerheimer Fasnet bilden dann die Bürgerbälle in der Narrenhochburg Albhalle am Freitag und Samstag, 14. und 15. Februar, jeweils um 20 Uhr, bei dem die IGF wieder ein pfiffiges und witziges Showprogramm bieten will. Eine Messe mit den Narren in der Christkönigskirche wird es in diesem Jahr geben, und zwar am Samstagabend, 15. Februar, vor dem zweiten Bürgerball.

 

Wieder Kinderfasnet

Die kleinen Narren feiern die Fasnet mit Kostümbewertung am Sonntag, 16. Februar, von 14 Uhr an in der Albhalle und dabei dürfen sich die jungen wie auch älteren Besucher auf unterhaltsame Programmnummern freuen. Nicht mehr zu stoppen sind dann die Freunde der fünften Jahreszeit am Glombiga Doschdeg, 20. Februar, ehe nach der Maskenprämierung der Musikkapelle Westerheim am Sonntag, 23. Februar, der absolute Höhepunkt folgt: der große Rosenmontagsumzug mit rund 3500 Hästrägern bei viel Remmi-Demmi am 24. Februar. Mit dem Kindermaschgerdag am Dienstag, 25. Februar, klingt das närrische Treiben in der Fasnetshochburg Westerheim aus.

 

„Es wird eine Fasnet in gewohnten Bahnen und wir setzen darauf, dass es eine fröhliche und friedliche ohne große Unruhen wird“, erklärt Maximilian Hohl. Er und seine Mitstreiter von der Vorstandschaft sowie die Gruppenleiter wie alle aktiven Mitglieder sind in den nächsten Wochen voll im Einsatz. „Das machen wir auch gerne, deshalb engagieren wir uns auch für die Fasnet und halten sie hoch“, unterstreicht Hohl, der zusammen mit Michael Hummel (Administrator), Andrej Grigoryev (Clubmanager), Franziska Hohl (Schriftführerin) und Andreas Weber (Kassierer) die IGF leitet. Die Interessengemeinschaft war übrigens Ende 1974 gegründet worden, so dass sie in fünf Jahren ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF startet am Montag, 11.11., in die Fasnet

 

(Erschienen 08.11.2019)

Zum Auftakt der Fasnetsaison spielen die Schalmeien der IGF am Montag, 11. 11., um 18.59 Uhr vor dem Vereinsheim auf. Dann laden sie zum Imbiss und Umtrunk ein, wobei der gesamte Erlös der Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm erhält. (Foto: Steidle)

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) starten am Montag, 11.11., traditionsgemäß in ihre fünfte Jahreszeit. Ganz so närrisch geht es bei der Auftaktveranstaltung noch nicht zu, doch es darf zu den Klängen der Schalmeien geschunkelt, gesungen und geklatscht werden. Die IGF lädt zu einer fröhlichen Runde und einem gemütlichen Beisammensein am nächsten Montag ein. Gefeiert wird vor und im Vereinsheim in der Ortsmitte. Und das Besondere in diesem Jahr: Der komplette Erlös aus der Veranstaltung kommt einer guten Sache zugute. Der Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm erhält die Einnahmen aus der Auftaktveranstaltung.

 

Die IGF knüpft dabei an eine alte Tradition an, denn schon in früheren Jahren ließ sie die Einnahmen, oder zumindest einen Teil des Erlöses, sozialen oder karitativen Projekten und Zwecken zukommen. „Wir wollen an Menschen denken, denen es nicht so gut geht. Wir wollen Menschen helfen, die krankheitsbedingt leiden und Hilfe brauchen“, betont Maximilian „Maxi“ Hohl, Vorstandsmitglied bei der IGF. Die Idee, an Menschen in Not oder mit Problemen und schwierigen Aufgaben und Herausforderungen zu denken, sei von einem Vereinsmitglied gekommen, das selbst die Hilfe des Förderkreises benötigte und noch benötigt. „Wir müssen die Menschen sehen, die auf der Schattenseite leben müssen“, so Hohl.

 

Für finanzielle Hilfe bereit

„Da haben wir gleich Ja gesagt“, berichtet Maximilian Hohl. Einstimmig habe sich der Vereinsausschuss dafür ausgesprochen, den Erlös der Fasnets-Auftaktveranstaltung dem Förderkreis für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm zukommen zulassen. „Die können eine ideelle wie finanzielle Unterstützung gebrauchen. Da helfen wir doch gerne“, sagt Hohl und weiß, wie wertvoll Kinder für die Gesellschaft und auch für die Vereine sind. „Kinder sichern unsere Zukunft, das Vereinsleben wird ohne Nachwuchs irgendwann einschlafen.“ Gerade die IGF könne stolz auf eine fröhliche junge Narrenschar sein, die das Vereinsleben und die Fasnents-Veranstaltungen mit ihren Beiträgen so sehr bereichern. „Was wären wir etwa ohne Kinder- oder Jugendgarde“, gibt der PR-Mananger bei der IGF zu bedenken.

 

Er und seine Mitstreiter in der Vorstandschaft mit Michael Hummel (Administrator), Andrej Grigoryev (Clubmanager), Franziska Hohl (Schriftführerin) und Andreas Weber (Kassierer) hoffen auf einen schönen Abend und auf viele Besucher, die am Montag zum Fasnets-Auftakt vorbeischauen, mitfeiern und sich im IGF-Vereinsheim stärken, damit auch eine schöne Summe für eine gute Sache zusammenkommt. Für Verpflegung und Getränke sei bestens gesorgt. Bei dem Eröffnungsabend soll die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Los geht es am 11.11. genau um 18.59 Uhr vor dem Vereinsheim mit unterhaltender Musik der Schalmeien. Die Gruppe um Franziska Rehm und Anja Tritschler will die Bevölkerung mit Schlagern, Oldies und Stimmungsliedern unterhalten.

 

Nach der Saisoneröffnung der fünften Jahreszeit am kommenden Montag werden die Vorbereitungen zu den Fasnets-Veranstaltungen intensiviert. Die Mitglieder der IGF arbeiten dann gezielt auf ihre Bürgerbälle hin, die am Freitag und Samstag, 14. und 15. Februar, in der Narrenhochburg Albhalle mit viel Remmi-Demmi und Spaß vonstatten gehen sollen. „Wir feilen bereits an dem Programm für den 46. Bürgerball. Den Besuchern wollen wir wieder pfiffige, interessante und unterhaltsame Einlagen servieren“, sagt Maxi Hohl und freut sich schon auf die närrische Zeit.

 

Diese beginnt für die IGFler aus Westerheim so richtig am Wochenende nach Dreikönig. Dann stehen vom 10. Januar an für die einzelnen Gruppierungen Woche für Woche mehrere Termine an, sei es bei Narrentaufen, Brauchtumsabenden oder Festumzügen. Die meisten Termine stehen bereits, die IGF-Gruppen reisen dann wieder in alle Himmelsrichtungen zum närrischen Treiben. Start der Fasnet ist in Westerheim am 6. Februar mit dem traditionellen Maschgerdag mit dem Aufstellen der Fasnetshexe. Ihre Höhepunkte erreichen dann „Jubel, Trubel, Heiterkeit“ am „Glombiger Doschdeg“ am 20. Februar und am Rosenmontag am 24. Februar. „Im Januar und Februar sind wir Narren voll gefordert, aber das wissen wir. Die Fasnetszeit ist unsere Zeit“, sagt Hohl.

 

Beim Ferienprogramm dabei

Aber dafür sei es das Jahr über etwas ruhiger, wobei einzelne Gruppen das ganze Jahr über sich treffen und proben: etwa die Gardegruppen oder die Schalmeien. Immer wieder haben sich im Sommerhalbjahr Gruppen der IGF zum geselligen Zusammensein wie zum Gedankenaustausch eingefunden, auch der Jahresausflug fand statt. Und beteiligt hat sich die Interessengemeinschaft wieder am Sommerferienprogramm der Gemeinde mit dem Maskenbasteln und einer Nachtwanderung.

Zu einer weiteren Veranstaltung lädt die IGF auf dem Weg zur fünften Jahreszeit noch ein: Anstelle der früheren bayerischen Abende unter dem Titel „IGF meets Bayern“ im Festzelt veranstaltet sie am Samstag, 14. Dezember, in der Albhalle eine „Alb Gaudi“ in Form einer „Après-Ski-Party“ mit DJ „Eisbär“ aus Sölden. Da soll die Albhalle zu einer großen Diskothek mit vielseitigem Musikprogramm werden.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF-Schalmeien wollen vielfältiger spielen

 

(Erschienen 16.04.2019)

Ehrungen langjähriger und treuer Mitglieder waren Bestandteil der Jahresversammlung bei der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim. (Foto: Hohl)

Die Vorstandscahft und der Vereinsausschuss der IGF Westerheim nach den Wahlen gut gelaunt bei der Jahresversammlung im Gasthaus Rössle. Die Wahlen gingen einstimmig vostatten. Wieder gewählt wurden Michael Hummel als Administrator und Andreas Weber als Kassier. (Foto: Hohl)

Mit einem dreikräftigen „Stelza hoi“ hat Vorstandsmitglied Michael Hummel die Generalversammlung der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim eröffnet. Nach einer kurzen Begrüßung aller Mitglieder sowie Gemeinderat Hans Siegler und Bürgermeister Hartmut Walz begann die Jahresversammlung mit dem Bericht des Vorstandes.

 

Wahlen bei Tagesordnung

Wahlen bildete einen wichtigen Tagesordnungspunkt der Versammlung am Freitagabend im Gasthaus Rössle. In der Vorstandschaft standen Michael Hummel als Administrator und Andreas Weber als Kassierer zur Wahl. Beide ließen sich für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren aufstellen und wurden einstimmig gewählt. Für den Ausschuss standen Alexander Ramminger als Beisitzer, Fabian Frank als Beisitzer, Antje Merker als Wirtschaftsleiterin und Peter Rehm als Wirtschaftsleiter im Vereinsheim zur Wahl. Alle vier Mitglieder stellten sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung und wurden einstimmig wiedergewählt.

 

Vorstand Hummel blickt zurück

Michael Hummel gab in seinem Geschäftsbericht einen kurzen Rückblick über das Vereinsgeschehen und konnte insgesamt ein positives Fazit für die Fasnetsaison 2018/2019 ziehen. Die Mitgliederanzahl ist im vergangenen Jahr von 339 auf 371 Mitglieder gestiegen, von denen 236 aktive Mitglieder sind und sich in die Fasnet einbringen.

Schriftführerin Franziska Hohl informierte in ihrem Bericht über Termine und Veranstaltungen im vergangenen Jahr, so über den Jubiläumsabend, das Sommerferienprogramm sowie alle Termine der Fasnetssaison. Insgesamt nahm die IGF an 18 Auswärtsterminen teil und präsentierte sich bei vier Eigenveranstaltungen.

Kassierer Andreas Weber legte den Kassenbericht und die Jahresabrechnung über Einnahmen und Ausgaben der IGF vor. Unter dem Strich konnte die IGF in diesem Jahr Einnahmen verzeichnen. Allerdings gab es durch den Festabend einige größere Ausgaben, wobei die Ausgaben über den Zeitraum von elf Jahren gerechnet nicht größer ausfielen. Der Kassenprüfer Wilfried Wiedmann bescheinigte ihm eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung.

 

Viele Kinder zeigen Interesse

Im Anschluss berichteten die einzelnen Gruppenleiter der IGF von ihren Aktivitäten innerhalb der Gruppen. Erfreulich ist, „dass wir uns vor Kindern kaum retten können“, erklärte Tina Walter. Deshalb habe die Kindertanzgarde ihre Anzahl von zwölf auf 16 Mädchen erweitert. Große Veränderungen gibt es von den Schalmeien zu berichten. Um in Zukunft breiter aufgestellt zu sein und sich selbst neuen Herausforderungen zu stellen, werden sie sich einer neueren und anspruchsvolleren musikalischen Richtung widmen.

Mit weiteren Instrumenten soll parallel zu den bisherigen Schalmeien die Attraktivität der Gruppe erhöht werden, um einen neuen Weg in der musikalischen Geschichte der IGF einzuschlagen. Die Gruppenleiterinnen Anja Tritschler und Franziska Rehm machten dazu genauere Ausführungen. „Wir können gespannt sein, wie sich unsere Gruppe in den nächsten Monaten entwickelt und uns schon auf eine Überraschung in den neuen Fasnetssaisonen freuen“, meinte Anja Tritschler.

 

Grußwort vom Bürgermeister

Die Entlastung der Vorstandschaft, die Bürgermeister Hartmut Walz nach einem Grußwort beantragte, erfolgte einstimmig. Walz lobte das junge Vorstandsteam der IGF für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und bedankte sich außerdem für die tolle Jugendarbeit der IGF. Mit 70 Kindern stehe die IGF an Platz vier der Westerheimer Vereine, sagte er. Ebenso lobte der Bürgermeister den überaus gelungenen Festabend zum 44-jährigen Bestehen der IGF im November mit den sehr würdevollen Ehrungen der Gründungsmitglieder.

Es folgten bei der harmonischen Versammlung die Ehrungen langjähriger IGF-Mitglieder. Insgesamt neun Mitglieder ehrten die Vorstände Michael Hummel und Andrey Grigoriev für ihre elfjährige Mitgliedschaft. Für 22 Jahre durften in diesem Jahr drei Mitglieder den Ehrenorden in Gold entgegennehmen. Alfred Lang und Robert Rehm wurden für 33-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Für 44 Jahre Treue würdigte die IGF Helga Fischer, Erika Moser und Hans Rauschmaier.

 

IGF-Gruppenleiter bestätigt

Alle Gruppenleiter wurden von den Mitgliedern einstimmig bestätigt: Für die Stelzen wurden als Gruppenleiter Patrick Rehm und Julian Rehm bestätigt, bei den Schrezen Rainer Schäftner und Lena Reif, bei den Hellsteramale Martina Stehle und Sina Erz. Die Schalmeien werden geleitet von Anja Tritschler und Franziska Rehm, die IGF Sänger von Klaus Ascher und Joachim Maier. Die Tanzgarde wird trainiert von Elisa Fischer und die Kinder- und Jugendtanzgarden von Tina Walter und Ronja Priel. Marc Rehm ist Gruppenleiter des Männerballett-Junior, Tim Lang des Männerballett-Oldie. Schuppenwart bleiben Jochen Walter und Wendelin Rauschmaier, die Kinderfasnet organisieren Manuela Kramer, Daniela Kohlberger, Anja Weber und Anja Lang.

 

Blick auf das neue Vereinsjahr

Da dem Vorstand keine Satzungsänderungen und Anträge vorlagen, konnten sie noch einen Ausblick in die kommende Saison geben. Sie informierten über den Ausflug und alle bevorstehenden Veranstaltungen in diesem Jahr. Die IGF wird sich wieder mit zwei Angeboten beim Sommerferienprogramm beteiligen. Ebenso wurden von Michael Hummel bereits alle wichtigen Termine der kommenden Fasnetssaison 2019/ 2020 mitgeteilt.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Die schönsten Bilder vom Rosenmontagsumzug in Westerheim

 

(Erschienen 04.03.2019)

Die schönsten Bilder vom Rosenmontagsumzug in Westerheim (Foto: Hansjörg Steidle)
zu finden in unserer Bildergalerie

Das Wetter spielte mit: Das angekündigte Sturmteif blieb zum Glück aus und der Rosenmontagsumzug der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim konnte wie geplant vonstatten gehen. Zwar nicht ganz so viele Zuschauer wie in den Vorjahren säumten die Straße zum Festumzug, aber des durften wohl wieder einige Tausend gewesen sein. Sie erlebten wieder ein schönen und bunten Festzug mit um die 3500 Hästrägern aus allen Himmelsrichtugen und teilweise von weit her.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Das ist beim Rosenmontagsumzug in Westerheim geboten

 

(Erschienen 03.03.2019)

Die Rekruten fehlen beim Rosenmontagsumzug nicht. (Foto: Steidle)

Tausende Besucher von überall her werden an diesem Montag zum Rosenmontagsumzug in Westerheim erwartet, die den farbenprächtigen Bandwurm sehen wollen. Aus rund 3500 Hästrägern in gut 100 Gruppen formiert sich der Bandwurm, der sich dann durch den Ort schlängelt. Nicht nur „Stelza hoi“ lautet da der Schlachtruf des Tages. Die Narren sind heute nicht mehr zu bremsen und vergnügen sich den ganzen Tag in den Festzelten, Vereinsheimen oder Gaststätten zu flotter Stimmungsmusik. Einige DJs legen auf und sorgen für die richtige Stimmungsmusik im Ort.

 

„Wir setzen auf gutes Wetter. Wir hoffen sehr, von Windböen oder gar Sturm verschont zu bleiben“, betont IGF-Boss Michael Hummel. Er und seine Mitstreiter wissen, dass sie in den vergangenen Jahren immer viel Glück mit dem Wetter bei ihren Umzügen hatten. Das soll sich in diesem Jahr fortsetzen, wenn am Nachmittag die Westerheimer Fasnet ihren Siedepunkt erreicht. „Wir hoffen auf einen unfallfreien und reibungslosen Ausklang“, ergänzt Hummel und weiß, dass bei einer derartigen Menschenansammlung immer wieder Reibereien oder gar Schlägereien unter den Besuchern möglich sind, zumal der Alkoholkonsum immer eine Rolle spielen könne.

 

In Bewegung setzt sich der sicherlich wieder farbenprächtige Umzug mit vielen fröhlichen und ausgelassenen Narren um 13.30 Uhr. Die IGF mit Stelzen und Garde samt ihrem Narrenschiff sowie die Kindergartenkinder und Schüler werden den Bandwurm anführen, dem dann die Hästräger aus allen Himmelsrichtungen folgen. Riesige Wagen fehlen nicht, auch der der Rekruten mit ihrem „Club House“ rollt durch den Ort. Nach dem Umzug ist dann Ramba Zamba in den Partyzelten in der Ortsmitte, den Gaststätten und Vereinsheimen angesagt. Dem Festzug voraus geht ein Zunftmeistertreffen für geladene Gäste im Schulgebäude.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Bei Kinderfasnet wird die Albhalle zum Hexenkessel

 

(Erschienen 25.02.2019)

Unter dem Motto „Der Hexenkessel raucht und knallt bei der IGF im Zauberwald“ ist am Sonntag die sehr gute besuchte Kinderfasnet der Interessengemeinschaft Fasnet in der Albhalle gestanden. Alle Kinder, die passend zum Motto verkleidet waren, durften bei einer Kostümprämierung mitmachen. Das hohe Preisgericht bildeten Tobias Kramer, Elisabeth Walter, Andrej Grigoryev und Antje Merker, die dann 16 Kostüme zu bewerten hatten. In Gruppen oder auch als Einzelpersonen marschierten Zauberer, Elfen, Vampire, Geister, Räuber, Hexen und Feen an der Jury vorbei – schön heraus geputzt und verkleidet. Die Juroren hatten es nicht leicht angesichts schöner und origineller Einfälle zum gesetzten Thema „Zauberwald.“ Zum Unterhaltungsprogramm gehörten Tänze, viel Musik, Lieder und auch das Theaterstück „Die Hexe“, das Kinder der IGF aufführten. Gar nicht so lieb war die Hexe in dem Stück, dargestellt von Theresa Rehm. Sie richtet viel Unheil im Flecka an. Lena und Mia Müller und später bei der Kostümprämierung auch Joachim „Jojo“ Maier moderierten das Geschehen auf der Bühne. (Fotos: Steidle)

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Ein Kartenspiel zum Finale toller IGF-Bürgerbälle

 

(Erschienen 25.02.2019)

Die Junioren vom Männerballett führten das Publikum zurück in die 1190er Jahre. (Foto: Steidle)

Die Juniorentanzgarde bei ihrem Finale. (Foto: Steidle)

Die Oldies vom Männerballett kamen als gestiefelte Kater. (Foto: Steidle)

Die IGF-Sänger beim großen Finale. (Foto: Steidle)

Die Mädchen der IGF-Kindergarde marschierten als bunte Fischer auf. (Foto: Steidle)

Die IGF-Garde bei ihrem hervorragenden Showtanz zum Thema Kartenspiel. (Foto: Steidle)

Klasse Bürgerbälle haben die Mitglieder der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) am Freitag und Samstag auf die Bühne der Narrenhochburg Albhalle gezaubert. Bundespolitische und weltpolitische Themen wie den Brexit und geplanten Mauerbau der USA zu Mexiko griffen die Narren auf. Doch die Kommunalpolitik – insbesondere die Bürgermeisterwahl – und das Ortsgeschehen kamen in Liedbeiträgen und Sketchen nicht zu kurz. Zahlreiche Tänze sowie Büttenreden und Showeinlagen ergänzten den pfiffigen und unterhaltsamen Bürgerball, den ersten nach dem Jubiläumsjahr 2018, als die IGF ihr 44. Wiegenfest feierte.

 

Stumme Moderatoren

Elisa Fischer und Steffen Schmid als eingespielte Moderatoren begleiteten das begeistere und zahlenmäßig starke Publikum durch das tolle und abwechslungsreiche Showprogramm, für das die rund 150 Aktiven des Abends ein dickes Kompliment verdienen. Sie stemmten hervorragend an die 20 Programmpunkte. Sie landeten dabei Lachtreffer um Lachtreffer und ernteten viel Beifall seitens der Narren im Saal. Mit auf der Bühne waren die Rekruten des Jahrgangs 98/99, die als Biker und Rocker auftauchten und zum Gelingen der Traditionsveranstaltung beitrugen. Schlag auf Schlag ging es im bunten Programm bei viel Musik.

 

Schalmeien spielen zum Auftakt

Traditionsgemäß eröffneten die Schalmeien um Heike Class und Anja Tritschler den Bürgerball 2019 mit flotter Stimmungsmusik, zu der die Stelzen, Hellstera-Mala und Schrezen durch die Reihen in der Albhalle schritten. Die IGF-Bosse Maximilian Hohl und Michael „Miweho“ Hummel begrüßten die Gäste, was dann die Moderatoren Elisa Fischer und Steffen Schmid mal auf ganz andere Art und Weise taten: ohne gesprochene Worte, aber mit Plakaten zu passender Musik. Die 16 Mädchen der Kindertanzgarde kamen als süße Fische in tollen Outfits und präsentierten zu den Musiktiteln „Katchi“ von Ofenbach und „Hit the Road Jack“ einen schönen Showtanz.

 

Die Alte und die Junge

„De Alt, de Jong“ in den Personen von Selma Rehm und Theresa Slavik tauchten denn in der Bütt auf und lästerten über Manches im Flecka, aber auch über den Einsatz der modernen Medien nebst Alexa und den Einkauf über Amazon und Online Shop. Auch Tempo 30 und Staus an der Ampel, den „Zebrastroifa-HighNoon-Marathon im Flecka“ auf dem Weg zum Mittagessen griffen die wortgewandten Frauen auf, ferner die Wasserlecks im Haus für Kinder und in der Schule, aber auch die Bürgermeisterwahl. Zum Schluss des lustigen Zwiegesprächs zollte „De Alt“ ihrer jungen Kollegin ein dickes Kompliment: „I will dir sa i hau fei zittert, ob du des kasch hab i gebibbert. Respektvoll zieg i meinen Hut, was sagat ihr, se war doch guat.“

 

Nettes Tanzmariechen

Als Tanzmariechen Sophie legte dann Sophie Walter zu einem Klassik-Medley mit Werken von Beethoven, Bach &Co einen gekonnten Solotanz hin und begeisterte ihre Trainerin Elisa Fischer wie das närrische Publikum. Im folgenden Sketch der Schrezen zum Thema „Die geliebte, alte Technik“ nahm ein junger Computer-Freak eine alte mechanische und reparaturbedürftige Schreibmaschine in Augenschein und kann mit dieser überhaupt nichts anfangen. Rainer Schäftner und Robin Ascher standen erstmals auf der Bühne und wussten sehr zu gefallen.

Dann gab es eine weitere Premiere: Die im vergangenen Jahr gegründete IGF-Juniorentanzgarde tanzte gekonnt und sicher zu einem Potpourri aus Schlagern. Manfred Kurzhals als „Mann vom Bundeshaus“ nahm in der Bütt kein Blatt vor dem Mund und zeigte Missstände in der Republik, bei der Kirche und in der großen weiteren Welt auf. Es folgte der obligatorische Gardetanz von 17 Mädchen, die für diesen bei einem Tanzwettbewerb in Stetten bei Burladingen unter 30 Teilnehmern einen hervorragenden vierten Platz zugesprochen bekamen. Zur Musik von „Latino Flair“ marschierten, tanzten und hüpften die Gardemädchen in einer super Choreografie, einstudiert von Elisa Fischer.

 

Köstliche Auktion um Tassen

Dann ging es höchst amüsant weiter: Julia Mayer, Svenja Troll nebst Theresa Slavik lieferten einen köstlichen Beitrag und der Banküberfall und Idiotentest aus früheren Bürgerbällen fanden ihre Fortsetzung. Diesmal wollte Theresa Slavik als Auktionator wertvolle Tassen der IGF versteigern, was aber zwei Kontrahentinnen in ihrer „naiven Art“ zu verhindern wissen und dafür originelle Zaubertricks anwenden. Köstlich war auch der Beitrag „Palastwache“ vor dem Buckingham Palast in London, vor dem Steffen Schmid als Grenadier Guard stramm stehend allerlei Belästigungen ertragen muss.

 

IGF-Sänger groß in Form

Ein Höhepunkt ist alle Jahre wieder der Beitrag der IGF-Sänger um Klaus Ascher und Joachim Maier, die „Fleggageschehnisse“ humorvoll aufgriffen und besangen. Zur Wiederwahl von Bürgermeister Hartmut Walz meinten der kleine Chor: Du hast zur Wahl nicht Nein gesagt, es lag allein an dir. Mit einem Hauch von Gegenwehr bleibst du als Schuldes hier.“ Ferner gingen die zehn Sänger auf die Wasserschäden im Haus für Kinder und Schule ein: „Das Wasser läuft da rein, ganz heimlich, still und leise. Und ist der Strahl so klein, er zieht doch weite Kreise.“ Auch von „Bruno und dem Adlerwirt“ sangen die IGFler, ferner über den neuen Pächter in der Albhalle und „Gugug, I han an Ouzo g’sähe.“ Zu dem ehemaligen Fleischer von Westerheim hieß es aus den Kehlen der Sängerschar: „Er war ein super Metzger, der beste seiner Zunft.“ Schließlich hieß es freudig: „Go, go Charly go“ in Anlehnungen an das 25-jährige Bestehen der Band „Charly Feelgood“ um Karl Gutbrod.

„D’Sonna macht zu“ war dann ein Beitrag der Stelzen überschrieben, in dem sich junge IGFler mit einem riesigen Vorrat an Leberkäs bei Verkäufer Markus Meyer eindeckten und sogar Runden für Restbestände an Wurst schmeißen. Als „gestiefelte Kater“ mit Hut, Degen und einem großen Schwanz tauchten die etwas älteren Burschen vom Männerballett auf und tanzten und wirbelten etwa zu den Songs „I need a hero“, „Americano“, „Maus, zuckersüße Maus“.

 

Tanzende Männer

Das Männerballett Junior versetzte die Zuschauer zurück in die 1990er Jahre und tanzte beeindruckend zu den Titeln „I want it that way“, „Hit me baby one more time“, „Captain Jack“, „Boom boom boom“ oder „Fantasy Girl“. Sebastian Rehm, Niklas Naujoks und Maximilian Hohl waren erstmals in den Reihen der feschen Tänzer zu finden.

Ein aktuelles und sehr umstrittenes Thema griffen die Schalmeien in eine Art Musical auf: den möglichen Mauerbau zwischen den USA und Mexiko. Zunächst musizierten und trauerten die Schalmeien links und rechts der Mauer, am Ende wieder gemeinsam. Die Streitigkeiten lösten die Mexikaner am Ende schnell und raffiniert, sie luden die US-Amerikaner zum Umtrunk mit Tequila ein und ruckzuck war die trennende Mauer eingeworfen. Als Biker und Rocker kamen die Rekruten des Jahrgangs 98/99. Sie sangen und musizierten eifrig und stellten ihren Bikerboss Kurt mit dem Song „Hier kommt Kurt“ vor, fener ihr standfestes und druckfrisches Fasnetsblättle.

 

Pokerrunde mit Joker

Zu einer Pokerrunde mit 52 Karten luden schließlich die Gardemädchen in ihrem Showtanz ein, bei dem ein Joker die Spielkarten ganz nach seiner Pfeife tanzen lässt und am Ende die spannende Pokerrunde gewinnt. Es war ein Spitzentanz, den die 17 Mädchen auf die Bühne zu Songs wie „Toy“, „Tanz der Ritter“ oder „MiMiMi“ in einer gelungenen Choreografie zauberten. Der Tanz war eine Augenweide und am Ende gab es ein Kartenhaus zu bewundern. Zum großen Finale versammelten sich dann nochmals alle Aktiven auf der Bühne und sangen lautstark die zum Jubiläum 2018 komponierte IGF-Hymne. Sie setzten einen schönen Schlusspunkt unter pfiffige und witzige Bürgerbälle, bei der die Moderatoren Elisa Fischer und Steffen Schmid immer wieder Seitenhiebe gegen England und den Brexit verteilten.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Zum Finale toller IGF-Bürgerbälle gibt es ein Kartenspiel

 

(Erschienen 24.02.2019)

Super Bürgerbälle haben die Mitglieder der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) am Freitag und Samstag auf die Bühne der Narrenhochburg Albhalle gezaubert. Bundespolitische und weltpolitische Themen wie den Brexit und geplanten Mauerbau der USA zu Mexiko griffen die Narren auf. Doch die Kommunalpolitik – insbesondere die Bürgermeisterwahl – und das Ortsgeschehen kam in Liedbeiträgen und Sketchen nicht zu kurz.

 

Zahlreiche Tänze sowie Büttenreden und Showeinlagen ergänzten den pfiffigen und unterhaltsamen Bürgerball, den ersten nach dem Jubiläumsjahr 2018, als die IGF ihr 44. Wiegenfest feierte. Klasse waren die Tänze der Kinder- und Jugendgarde, aber auch die der aktiven Gardemädchen. Ihr hervorragender Showtanz trug das Motto „Kartenspiel“.

 

Mitgemischt im närrischen Treiben in der Albhalle haben auch die Rekruten des Jahrgangs 98/99, die als Rocker und Biker auftauchten. Zum großen Finale sagen alle rund 150 Aktiven des Abends die im Jubiläumsjahr 2018 komponierte IGF-Hymne. Es war einmal mehr eine tolle Fasnetsverstanstaltung mit humorvollen Beiträgen. Das Publikum im Saal war begeistert.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF-Gardemädchen aus Westerheim tanzen auf Platz vier

 

(Erschienen 13.02.2019)

Die IGF-Tanzgarde beim Wettbewerb in Stetten unter Holstein. (Foto: pr)

Zum vierten Mal hat die Tanzgarde der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) mit ihrem Gardetanz beim Preistanzen in Stetten unter Holstein unweit von Trochtelfingen und Burladingen teilgenommen. Ihren neuen Gardetanz hatten die Mädchen bereits zum Jubiläumsabend der IGF im November in der Albhalle erstmals präsentiert. Doch in Stetten war die Aufregung natürlich noch größer: „Klar, dass wir immer und überall einen guten Auftritt zeigen möchten, aber wenn es darum geht, sich mit anderen zu messen, steigt der Druck und damit die Aufregung“, erklärt Trainerin Elisa Fischer. Die Konkurrenz habe sich im Vergleich zum vergangenen Jahr deutlich gesteigert und das Niveau in der Sparte „Marschtanz“ sei merklich gestiegen, meint Elisa Fischer. „Unsere Mädels waren gut vorbereitet, super drauf und voll konzentriert“, lobt Fischer ihre Tänzerinnen. „Außerdem haben sie viel Freude am Tanzen, das hat man bei ihnen allen gesehen.“ Für einen Platz auf dem Treppchen hat es in diesem Jahr leider nicht gereicht, die Mädchen aus Westerheim belegten den undankbaren vierten Platz. „Ich bin natürlich sehr stolz auf meine Mädels und sie können mit ihrer Leistung zufrieden sein“, sagt sei. Auf Platz eins landete bei dem Wettbewerb die Tanzgarde aus Sonnenbühl. Wer die IGF-Tanzgarde mit ihrem Garde- und ihrem Showtanz sehen möchte, der hat am Freitag und Samstag, 22. oder 23. Februar, bei den Bürgerbällen in der Albhalle Gelegenheit. Die Besucher dürfen sich auf ein unterhaltsames, pfiffiges und witziges Fasnetsprogramm freuen. Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 20 Uhr.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Fasnet: IGF-Schalmeien sind jetzt besonders gefordert

 

(Erschienen 15.01.2019)

Die Westerheimer Schalmeien sind wieder unterwegs. (Foto: Steidle)

Die Schalmeien der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim musizieren schon fleißig und fest auf der Fasnet. In der Region war die Musikgruppe am vergangenen Samstag in der Ortsmitte von Heroldstatt zu hören, als die Hinterhau-Geister ihren Narrenbaum stellten und zwei neue Hästräger in ihre Reihen aufnahmen.

Musiziert und getrommelt haben die Schalmeien um ihre Gruppenleiterinnen Anja Tritschler und Heike Claß zudem am Samstag beim Brauchtumsabend des Illertaler Waldschrath und am Sonntag beim Umzug der Narrenzunft Oberstadion. An diesem Samstag sind die IGF-Musiker beim Brauchtumsabend des Narrenvereins „Turm Deifel“ in Ehingen zu Gast und am Sonntag marschieren sie beim Umzug der „Wasaschomberler“ Einsingen mit. Im Oktober 1992 war die Schalmeien-Gruppe der IGF-Westerheim ins Leben gerufen worden. Flott spielten die Schalmeien beim Narrenbaumstellen in Heroldstatt auf, sie brachten Stimmung auf und bewegten die Gäste zum Schunkeln. Schlager, Oldies und Stimmungslieder trugen sie vor. Ihre wohl wichtigsten Auftritte haben die Schalmeien der IGF bei den zwei Bürgerbällen am 22. und 23. Februar in der Albhalle.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Fasnet kommt in Schwung, auch bei der IGF Westerheim

 

(Erschienen 10.01.2019)

Die fünfte Jahreszeit ist da und jetzt sind die Narren nicht mehr zu bremsen. Die ersten Termine steigen an diesem Wochenende und die Mitglieder der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim legen los. Sie starten an diesem Freitagabend, 11. Januar, wenn sie von 19.30 Uhr an beim Jubiläums-Brauchtumsabend der Hungerberghexa Münsingen zu Gast sind und die IGF mit ihren Hellstera-Mala, Schrezen und Stelzen auftaucht.

Diesen Samstag, 12. Januar, musizieren die Schalmeien des Vereins um 16 Uhr beim Narrenbaumstellen der Hinterhau-Geister in der Ortsmitte von Heroldstatt. Am Samstagabend mischen dann alle IGF-Gruppierungen beim Brauchtumsabend des Illertaler Waldschrath mit, ehe am Sonntag, 13. Januar, bereits der erste Umzug ansteht: Alle Fasnetsgruppen der IGF marschieren beim Umzug der Narrenzunft Oberstadion mit und schreien dort wohl mehrmals und lautstark ihr „Stelza hoi“ ins närrische Publikum.

 

Relativ lange Fasnet

Relativ lange dürfen die Narren in diesem Jahr feiern und ausgelassen sein. Denn die Fasnet erstreckt sich in diesem Jahr bis zum Faschingsdienstag am 5. März, so dass den Freunden der fünften Jahreszeit fast acht Wochen für Remmi-Demmi sowie Frohsinn und Heiterkeit zur Verfügung stehen. Wie lange die Narren in einem Jahr feiern dürfen, das hängt ganz vom Mond ab, denn der ist ausschlaggebend für die Berechnung der Dauer der Fasnet. Startpunkt ist immer an Dreikönig und die Tage von Fasching und Karneval werden rückwärts von Ostern her berechnet – nach zwei immer geltenden Regeln: Ostersonntag ist immer der erste Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang am 20. März und der Aschermittwoch liegt immer 46 Tage vor Ostersonntag. Zwischen Dreikönig und Aschermittwoch kann dann das närrische Volk mal länger, mal kürzer den Vergnügungen nachgehen.

 

Wann ist die Fastnacht?

In diesem Jahr ist die sogenannte Fastnacht am 5. März, im nächsten Jahr am 25. Februar und im Jahr 2021 am 16. Februar. In den Folgejahren fällt dieser Termin auf den 1. März (2022), auf den 21. Februar (2023) und auf den 23. Februar (2024). Im zurückliegenden Jahr war es bereits am 13. Februar mit der Fasnet aus und vorbei, da mussten sich die Narren sputen. 19 Tage mehr hat das närrische Volk in diesem Jahr zur Verfügung, um heiter zu sein. Am Aschermittwoch, 6. März, sind dann Jubel, Trubel und Heiterkeit vorbei und die 40-tägige und mit Sonntagen die 46-tägige Fastenzeit beginnt.

 

Vorfreude auf närrische Zeiten

Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim freut sich auf jeden Fall auf die begonnene Fasnetsaison, was schon beim großen Jubiläumsfest zum Ausdruck kam, als der Verein in der Nacht zum 11. 11. in der Albhalle sein 44-jähriges Bestehen feierte und am 11. 11. zu einem „Fasnet-Opening“ einlud. Bei der gut besuchten Geburtstagsparty trugen die Gardemädchen, die Schalmeien, die älteren und jüngeren Sänger sowie die Kultfiguren „Oma und Opa“ zu einem unterhaltsamen und schönen Abend bei. Sie blickten auf die 44-jährige erfolgreiche Geschichte der IGF zurück, und das unter dem Motto „4x11 IGF Westerheim – zu jung, um alt zu sein“.

 

Viele Auftritte geplant

Jung und frisch mit dem Blick nach vorne möchte sich die IGF in den nächsten Wochen präsentieren und dabei den Brauch der Fasnet hochhalten. An die 40 Termine und Auftritte haben die IGFler bis zum 6. März zu stemmen, was sie sicherlich mit viel Begeisterung und Freude tun werden. Bei vielen Umzügen, Brauchtumsabenden und Bällen werden sie mit von der Partie sein und dafür in alle Himmelsrichtungen reisen. Am Wochenende 18. bis 20. Januar sind die Garde, Schalmeien, Schrezen, Stelzen oder Hellstera-Mala beim Brauchtumsabend „Häfele Hoi“ in Schelklingen, beim Brauchtumsabend des Narrenverein „Turm Deifel“ in Ehingen sowie beim Umzug der „Wasaschomberler“ in Einsingen anzutreffen.

Die Gardemädchen stellen sich einer Jury beim Marsch- und Showtanzwettbewerb in Stetten u. H. am Samstag, 9. Februar. Den großen ADR-Umzug, den Umzug der Narrenvereinigung im Alb-Donau-Kreis, richten in diesem Jahr die Dürnach Hexa am Sonntag, 17. Februar, in Laupheim aus. Dann geht es in den Folgewochen etwa nach Allmendingen, Kirchen, Eningen, Rechberghausen, Stetten, Balzheim, Ratzenried, Eggingen, Hochdorf oder Laupheim. Selbstverständlich sind alle Gruppen der IGF Westerheim beim Umzug der Pfingstlümmel in Hohenstadt am Freitag, 1. März, mit von der Partie. Dort sind die Gäste aus Westerheim nicht mehr wegzudenken.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Jubiläum: IGF feiert groß ihr 44. Wiegenfest

 

(Erschienen 13.11.2018)

Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim hat mit vielen Gästen ihren 44. Geburtstag gefeiert. Es war eine sehr schöne Party in der Albhalle mit vielen gut gelaunten Besuchern. Die Gardemädchen, die Schalmeien, die älteren und jüngeren Sänger sowie die Kultfiguren „Oma und Opa“ haben den Jubiläumsabend der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) unterhaltsam und gekonnt gestaltet und die vielen Geburtstagsgäste mit amüsanten Einlagen erfreut. In den Beiträgen gab es immer wieder Erinnerungen an die Gründung des Fasnetsvereins und die 44-jährige Geschichte der IGF. Vorstandsmitglied Maximilian Hohl führte durch das bunte Programm. Dabei glaubte der eine oder andere Zuschauer wohl immer wieder, einen der vielen tollen Bürgerbälle der vergangenen Jahrzehnte erneut zu erleben. Grußworte und Ehrungen fehlten nicht, auch über Geschenke durfte sich der Jubelverein freuen. (Fotos: Hansjörg Steidle)

 

Fotos von der Schwäbischen Zeitung hier

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Mitglieder der ersten Stunde bei Festakt geehrt

 

(Erschienen 13.11.2018)

Die Vorstandsmitglieder Andrej Grigoryev (links) sowie Franziksa Hohl, Andreas Weber und Michael Hummel (von rechts) ehrten Mitglieder, die sich gleich nach der Gründung der IGF anschlossen und seit 44 Jahre der Interessengemeinschaft die Treue halten: (von rechts) Anne Rieck, Helmut Rieck, Anton Fischer, Beate Wiedmann, Elisabeth Walter, Wilfried Wiedmann, Reinhold Rehm und Hans Moser. (Foto: Steidle)

Mit einem Zitat des früheren Bundespräsidenten Roman Herzog hat IGF-Vorstandsmitglied Maximilian Hohl den Ehrungsreigen beim Jubiläumsfest der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim eröffnet: „Ohne den Einsatz des Einzelnen für die Gemeinschaft ist auf Dauer jedes Gemeinwesen überfordert.“

Zusammen mit seinen Vorstandsmitgliedern Michael Hummel, Andrej Grigoryev, Andreas Weber und Franziska Hohl würdigte er dann die sieben Gründungsmitglieder der IGF sowie die zehn Mitglieder, dies sich noch 1974 im Gründungsjahr der IGF anschlossen.

Jeder Einzelne ist wichtig

„Ein Verein kann ohne den Einsatz des Einzelnen nicht existieren“, wiederholte Maximilian Hohl. Deshalb sei es auch wichtig, jedes Mitglied in einem Verein oder in einer Gemeinschaft wertzuschätzen und die Verdienste und Leistungen immer wieder zu würdigen. Respekt hätten die sieben Personen verdient, die nach einer geselligen Kartenrunde im Herbst 1974 gleich zur Tat schritten und am 10. Dezember 1974 die IGF zum Leben brachten, aber auch die Personen, die sich unmittelbar danach der Interessengemeinschaft mit Rat und Tat anschlossen. Hohl lobte den Mut und die Entschlossenheit der Männer der ersten Stunde, die den Brauchtum und die Tradition der Fasnet in  Westerheim erhielten und belebten.

„Trotz schwieriger Zeit und Umstände schafften es die Gründungsmitglieder und die Mitglieder der ersten Stunde mit unermüdlichem Ehrenamt und Engagement in kürzester Zeit aus einer Idee einen Verein zu schaffen, der durch Kreativität und Einsatz nicht nur während der Fasnet die Aufmerksamkeit der Bevölkerung weckte“, erklärte das IGF-Vorstandsmitglied. Der Verein sei gewachsen und gediehen und nach 44 Jahren werde er über die Grenzen des Alb-Donau-Kreises hinaus geschätzt. Stolz dürfe er auf die IGF-Gemeinschaft blicken, die alle Jahre aufs Neue eine tolle Fasnet auf die Beine stelle, die weit und breit seinesgleichen suche.

Ehrenorden in Gold erhalten

Von den sieben Gründungsmitgliedern konnte Maximilian Hohl dann vier Männer auf die Bühne der Albhalle bitten, die er mit dem Ehrenorden in Gold mit Diamentenschliff nebst Urkunden und Geschenken bedachte. Geehrt wurde Anton Walter, der erste Vorsitzende, der die IGF aus den Kinderschuhen führte und 15 Jahre leitete und der vor Jahren schon zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden war. Gebhard Jessy Moser war bei den Stelzen, Sängern und beim Männerballett sehr aktiv und hat für unvergessliche Momente bei den Bürgerbälle gesorgt. Fritz Baumeister war „der Mann für alles und sich für keine Arbeit zu schade und ein treuer Begleiter der IGF über 44 Jahre“, so Hohl. Karl Bernhard war Mitglied der Sänger und des Männerballetts und ein Schaffer im Verein. Als herzlicher Dank wurden ihren stehende Ovationen der Geburtstagsgäste zuteil.

In Abwesenheit lobte Vorstandsmitglied Hohl die Leistungen von Karl Klöble, der bei der Vereinsgründung das Amt des Schriftführers übernahm und mehrere Jahre die IGF leitete. Lob erhielt auch Werner Gold für sein Engagement in 44 Jahren sowie der verstorbene Manfred Rehm, der bei der Gründung den zweiten Vorsitz und den Posten des Kassierers übernommen hatte. „Den Gründungsmitgliedern gehört Respekt und Dank“, sagte Hohl.

44 Jahre Mitgliedschaft

Für 44 Jahre Mitgliedschaft durfte dann die Vorstandschaft der IGF zehn Personen auszeichnen, die sich gleich nach der Gründung der Interessengemeinschaft anschlossen und ihr 44 Jahre die Treue hielten. Ehrenorden und Urkunden gingen an Hans Moser, Reinhold Rehm, Anne Rieck, Helmut Rieck, Anton Fischer, Beate Wiedmann, Wilfried Wiedmann, Elisabeth Walter, Brigitte Mayer und Gerhard Mayer. Vorstand Hohl zeigte die Leistungen und Verdienste der Geehrten auf, die sich in ein oder gleich mehreren Gruppen engagierten und über all die Jahre in irgendeiner Form helfend dazu beigetragen haben, dass die IGF sich entfalten konnte und tolle Fasnetsveranstaltungen möglich machte. Für sie sei die Fasnet zu einer Herzensangelegenheit geworden.

Für die Geehrten ließen die Schalmeien der IGF unter Leitung von Heike Claß und Anja Tritschler den Marsch „Alte Kameraden“ erklingen. Einige der ausgezeichneten Mitglieder standen sichtlich gerührt auf der Bühne der Albhalle und lauschten bedächtig und ergriffen den schmissigen Klängen.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Jubiläum bei der IGF: Super Show der Erinnerungen

 

(Erschienen 11.11.2018)

Ein Höhepunkt: Ältere und jüngere IGF-Sänger stehen auf der Bühne und singen bekannte Lieder aus ihrem umfangreichen Repertoire. (Foto Steidle)

Gebhard „Jessy“ Moser in Hochform. (Foto Steidle)

Oma und Opa auf der Bank. (Foto Steidle)

Die Schalmeien präsentierten sich in toller Spiellaune. (Foto Steidle)

Die Gardemädchen, die Schalmeien, die älteren und jüngeren Sänger sowie die Kultfiguren „Oma und Opa“ haben den Jubiläumsabend der Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) unterhaltsam und gekonnt gestaltet und die vielen Geburtstagsgäste mit amüsanten Einlagen erfreut. In den Beiträgen gab es immer wieder Erinnerungen an die Gründung des Fasnetsvereins und die 44-jährige Geschichte der IGF. Vorstandsmitglied Maximilian Hohl führte durch das bunte Programm. Dabei glaubte der eine oder andere Zuschauer wohl immer wieder, einen der vielen tollen Bürgerbälle der vergangenen Jahrzehnte erneut zu erleben.

Schalmeien in Spiellaune

Die 1992 unter der damaligen IGF-Leitung von Karl Klöble gegründeten Schalmeien traten gleich mehrmals auf der Bühne der Albhalle in Aktion und setzten bei der Feier den musiaklischen Akzent. Ihre ersten einstudierten Lieder – fünf Stück an der Zahl – ließen die Schalmeien bereits 1993 beim Bürgerball erklingen. Die Musikerinnen und Musiker um Heike Class und Anja Tritschler boten ein Medley mit ihren besten Stücken aus 25 Jahren und bereiteten auch mit ihrem ersten Stück „Schnauze“ Spaß und Freude.

Nicht fehlen durften bei der Jubiläumsfeier zum 44-jährigen Bestehen die Gardemädchen, die für den Festabend einen exklusiven Gardetanz einstudiert hatten. Ihr IGF-Grade feierte ihr Debüt bereits beim zweiten Bürgerball 1976 im Rössle mit einem Überraschungsauftritt. Seitdem präsentierten sie viele verschiedene und auch preisgekrönte Tänze in modernen und gekonnten Choreografeien. Trainiert wurden sie über Jahrzehnte von Helga Fischer, seit einigen Jahren hat diese Aufgabe Elisa Fischer übernommen.

Super Showtanz der Garde

Noch ein zweites Mal traten die Mädchen der IGF-Garde in Aktion: mit einem Showtanz. Sie zauberten in tollem Outfit nochmals ihren Showtanz „Das ganze Leben ist ein Quiz“ auf die Bühne. In dem hervorragenden Tanz möchte ein Träumer Millionär werden, doch in verschiedenen Spielshows findet er keinerlei Glück. Nicht einmal bei „Herzblatt“ bekommt er eine der drei bezaubernden Damen ab. Am Ende steigt er in ein Taxi – natürlich in das Quiz-Taxi. Weder Glück im Spiel, noch in der Liebe, so ist das nun mal im Leben. Mit der Erkenntnis „das ganze Leben ist ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten“ zieht der Träumer von dannen.

IGF-Sänger in Fahrt

Einen besonderen Aufritt hatten die IGF-Sänger, die seit dem ersten Bürgerball dabei sind und die sich immer wieder tolle Texte zu bekannten Liedern einfallen ließen. Dabei nahmen sie gesanglich die Gemeindepolitik und das Vereinsgeschehen im Flecka jedes Jahr amüsant und gekonnt auf die Schippe und ließen sich dabei auch immer ein Viertele Rotwein auf der Bühne schmecken. Zunächst sangen sich die Oldies mit klasse Liedern in die Herzen des Publikums, dann stießen die jüngeren IGF-Sänger hinzu, die vor etwa elf Jahren einen Generationswechsel in der Gruppe einläuteten.

Die Oldie-Sänger Anton Walter, Hans Moser, Ernst Lang, Georg Striebel, Gebhard Moser, Manfred Kurzhals und Bernhard Schweizer erinnerten mit ihren zahlreichen Liedern an die gute alte Zeit etwa mit den Liedern „Wir sind die Sänger, Sänger von der IGF“, „So lang die IGF besteht, so lang gibt’s keine Ruh“, „Ja die Fasnet von Westerheim, und was geschah, erzählen wir euch in den nächsten Stunden“ oder „Und wenn ihr mitmacht, dann feiern wir eine schöne Fasnet“. Schön war dann, als die jüngere Sängerschar hinzustieß und die Gruppen in eine Art Zwiegesang traten. In den folgenden Liedern gab es Seitenhiebe gegen Laichingen und gemeinsam meinten alle IGF-Sänger lautstark im Finale „Denn wo kann’s schöner sein, als hier in Westerheim. Dort wo man singt und gerne Fasnet macht.“

„Oma und Opa“ treten auf

Das Spitzenprogramm zum Jubiläumsfest wurde ergänzt von drei Filmbeiträgen von Marius Fischer, bei denen IGF-Mitglieder und Bürgermeister Walz darlegten, warum die Fasnst in Westerheim so toll und einzigartig ist. Und als Überraschung gab es noch den Auftritt von „Oma und Opa“, zwei legendären Gestalten aus der Westerheimer Fasnet, die anfangs bei den Rosenmontagsumzügen mitmarschierten, aber über die Jahre in Vergessenheit geraten sind. „Oma und Opa“ mit Barbara Priel und Michael Hummel auf der Bühne sowie den Stimmen von Selma Rehm und Alfred Lang plauderten auf ihrem Weg zum Jubiläumsabend über die IGF anno dazumal und viele amüsante Stunden bei der Westerheimer Fasnet.

Zum Tanze und zur Unterhaltung spielte nach dem Festprogramm die United Dance Band, zudem gab es noch eine Fotobox für Erinnerungsfotos, eine Cocktailbar und einen Süßigkeitsstand. Viele Besucher betrachteten noch die gelungene Ausstellung zur 44-jährigen Geschichte der IGF und der ein oder ander Gast enteckte sich auf einem der vielen Fotos. Geehrt wurden die Gründungsmitglieder und ersten Mitglieder des Vereins (Bericht folgt).

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Stolz: „Wir sind froh, dass es die IGF gibt“

 

(Erschienen 11.11.2018)

Gardemädchen stehen Spalier (Foto Steidle)

Die hübschen Gardemädchen der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim standen am Eingang zur Albhalle Spalier und hießen die Geburtstagsgäste herzlich willkommen. Die IGF feierte am Samstagabend in einer herrlich dekorierten Albhalle ihr 44-jähriges Bestehen. (Foto Steidle)

Bunter Konfettiregen zum Abschluss eines großartigen Showtanzes, den die Gardemädchen der IGF auf die Bühne zauberten (Foto Steidle)

Ein Geschenk vom SVW-Vorsitzenden Armin Schurr (r.) an die IGF-Bosse Maximilian Hohl, Andrej Grigoryev und Michael Hummel (v.l.) (Foto Steidle)

Fasnetsstimmung, eine mit Liebe gestaltete Ausstellung, eine neue dicke und bilderreiche Festschrift, eine schöne geschmückte Albhalle und viele gut gelaunte Geburtstagsgäste – das waren die Rahmenbedingungen für eine großartige Jubiläumsfeier, die die Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) Westerheim veranstaltete. Hinzu kamen Grußworte und viele Glückwünsche, ein tolles Showprogramm und Ehrungen und die hübschen Gardemädchen, die die Besucher schon im Eingangsbereich freundlich begrüßten, einen Schluck Aspach-Cola reichten und manche Gäste zu ihren Plätzen eskortierten. Beste Voraussetzungen waren also gegeben, den 44. Geburtstag der IGF mit einer großen Party zu feiern, die unter dem Motto „4x11 IGF Westerheim – zu jung, um alt zu sein“ stand.

Mit einem von Marius Fischer gedrehten Filmbeitrag startete die gut besuchte Jubiläumsfeier, in dem dargestellt war, wie alles vor 44 Jahren begann: Sieben Männer saßen beim Kartenspiel zusammen und kamen auf die Idee, einen Fasnetsverein in Westerheim auf die Beine zu stellen, um die Fasnet in Westerheim auf gesunde und feste Beine zu bringen, quasi um sie zu retten. Die Schalmeinen der Interessengemeinschaft spielten dann schwungvoll und begeisternd auf, ehe das Dreigestirn an der Spitze des Vereins mit Michael Hummel, Maximilian Hohl und Andrej Grigoryev die Geburtstagsgäste begrüßten, auf die Gründungszeit der IGF zurückblickten und viele Glückwünsche nebst Geschenken entgegen nahmen.

Erinnerung an mutige Männer

Maximilian Hohl verwies auf den 10. Dezember 1974, als sieben mutige Männer die IGF Westerheim gründeten, die Gestaltung und Organisation der Fasnet übernahmen und den Brauch der Fasnet ausbauten. „Die Fasnet vereint die unterschiedlichsten Menschen durch Leidenschaft, Engagement und Freunde“, betonte das Vorstandsmitglied. Höhen und Tiefen habe der Verein gemeistert und sich prächtig entwickelt zu heute stolzen 330 Mitgliedern. „Heute können wir mit Stolz sagen, dass wir einer der größten Fasnetsvereine der Alb-Donau-Region sind und unsere Fasnet weit im Land bekannt ist“, erklärte Hohl und wartete mit einer besonderen Zahl auf: 44 Jahre IGF bedeute 346 896 000 Atemzüge voller Elan, Motivation, Herzblut, Zusammenhalt, Einsatz und Tatendrang, aber auch Geduld, Ausdauer und Arbeit. „Die IGF ist eine Gemeinschaft, aus der viele wichtige und außergewöhnliche Freundschaften entstanden und gewachsen sind, die wir heute nicht mehr missen wollen.“

Walz lobt und dankt

Den Reigen der Grußworte eröffnete Bürgermeister Hartmut Walz, der den sieben Gründungsmitgliedern Mut, Tatkraft und Willensstärke bescheinigte. Aus einem lockeren Gespräch bei einer Kartenrunde sei in Westerheim etwas Großartiges entstanden, da sei ein professioneller Verein gegründet worden. Die Gründungsmitglieder hätten Verantwortung übernommen, denen Lob und Dank gebührt, unterstrich Walz.

Die IGF sei heute aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken, sie sei eine wichtige Säule im kulturellen Leben der Gemeinde. „Wir sind froh, dass es die IGF gibt“, betonte er mit dem Hinweis, dass die IGF mehr sei als Rosenmontagsumzug und Bürgerbälle. Sie vermittle ein besonderes Lebensgefühl und dürfe sich zurecht selbst feiern, sagte der Bürgermeister und übergab dem Jubelverein ein Geldgeschenk.

Gedicht aus der Partnergemeinde

In Gedichtform wandte sich Christa Bail, Bürgermeisterin aus der Partnergemeinde Westerheim/Allgäu, an den Jubiläumsverein: „Liebes Geburtstagskind, wir kommen vom Allgäu her geschwind und grüßen euch Schwaben weiß und blau mit einem kräftigen Helau.“ Und weiter sagte sie: „Bleibt als Schwaben gelb schwarz heiter und macht noch lange mit der Fasnet weiter. Wir wünschen euch für immer Spaß und Freuden, lasst euch begleiten von netten Leuten.“ Mit einem kräftigen „Stelza hoi“ verabschiedete sich Bürgermeisterin Christa Bail von der Bütt, die mit einer fünfköpfigen Delegation auf die Alb angereist war.

Lob vom ADR-Vorsitzenden

Die Westerheimer Fasnet zeichne sich durch ihre großartige Vielfältigkeit und ein enormes Engagement aus, erklärte Gerhard Zoller aus Laupheim als Vorsitzender der Narren der Alb-Donau-Region (ADR). Kaum eine Fasnetszunft mache und leiste so viel wie die IGF, sie stelle eine große Bereicherung des kulturellen Lebens dar. Nicht nur Lob und Glückwünsche hatte der ADR-Vorsitzender im Gepäck: An die Politiker und Behörden richtete er die Bitte, die Fasnet nicht mit zu vielen Auflagen und Vorschriften zu blockieren. „Mit zu vielen Regualarien und Vorschriften geht die Fasnet in die Hose“, warnte Zoller. Grüße für den SVW und die Westerheimer Vereine entbot der SVW-Vorsitzende Armin Schurr, der sein Grußwort sportlich kurz hielt und der IGF weiterhin alles Gute wünschte.

Schöne Ausstellung

Zum Schluss der schönen Geburtstagsfeier mit buntem Programm verwies Vorstandsmitglied Maximilian Hohl noch auf die von Helga und Elisa Fischer mit viel Liebe gestaltete Ausstellung zur 44-jährigen Geschichte der IGF mit vielen Fotos, Zeitungsartikeln und Requisiten und auf die von Elisa Fischer und den Marius Fischer Studios geschaffene interessante Festschrift – mit rund 140 Seiten in einer Auflage von 500 Stück. Bettina Kneer und Tanja Unsöld boten die Schrift schon mal zum Kauf an. Zudem gab es was Neues: Ein IGF-Adventskalender in limitierter Auflage war zu haben.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Aus geselliger Kartenrunde ist die IGF entstanden

 

(Erschienen 07.11.2018)

Die IGF feiert ihren Geburtstag. (Foto: Steidle)

Die Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) steht am Wochenende in Westerheim im Mittelpunkt, und das aus zweierlei Gründen: Die IGF feiert am Samstagabend ihren 44. Geburtstag in der Albhalle und am Sonntag, 11. 11., läutet sie um 11.11 Uhr die neue Fasnetsaison mit einem musikalischen Auftritt der Schalmeien und einem Weißwurstfrühstück im Vereinsheim ein.

Zu dem Jubiläumsabend mit buntem Programm am Samstag, 10. November, um 19 Uhr in der Albhalle ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. Auch eine Ausstellung zu „44 Jahre IGF“ wird es geben.

 

Runder Geburtstag steht an

 

44 Jahre jung oder alt wird die IGF in diesem Jahr und der für Narren runde Geburtstag soll bei Tanz und einem bunten und abwechslungsreichen Programm angemessen gefeiert werden. Unter dem Motto „4 mal 11: IGF Westerheim – zu jung, um alt zu sein“ steht die Geburtstagsparty bei freiem Eintritt. Da die Narren allgemein ihre Jubiläen in Elfer-Schritten feiern, soll der 44. Geburtstag groß begangen werden. Die Gäste dürfen sich auf Tanz und Tanzmusik mit der United Dance Band aus Oberelchingen freuen, ferner auf eine Cocktailbar, gutes Essen und natürlich ein buntes Showprogramm mit Einlagen und Überraschungen.

Zu dem unterhaltsamen Programm am Samstagabend in der Albhalle tragen etwa die Schalmeien, die IGF-Sänger und die Garde-Mädchen bei. Grußworte und Ehrungen dürfen bei der Jubiläumsveranstaltung nicht fehlen, vor allem die Gründungsmitglieder erhalten Urkunden und Geschenke, die vor 44 Jahren den mutigen Schritt einer Vereinsgründung wagten. Zu Gast bei der Geburtstagsparty ist der Vorsitzende der Narren der Alb-Donau-Region (ADR), eine Narrenvereinigung in der schwäbisch-alemannischen Fasnet. Glückwünsche überbringt Bürgermeister Hartmut Walz, der ein Grußworte sprechen wird.

Nicht mehr wegzudenken ist die Interessengemeinschaft Fasnet (IGF) aus Westerheim und der gesamten Region, die seit 44 Jahren und schon davor die Fasnet in Westerheim entscheidend prägte und bereicherte. Der IGF ist es hauptsächlich zu verdanken, dass Westerheim zu einer Fasnetshochburg im weiten Umkreis geworden ist. Die IGF ist auch ein Kulturträger, die alte Traditionen erhält und den Namen der Gemeinde Westerheim weit in die Region hinausträgt. Das Motto zum 33. Geburtstag vor elf Jahren lautete „33 Jahre ... ond emmer noid gnuag!“ und man kann heute getrost sagen, dass Westerheims Narren auch nach 44 Jahren noch lange nicht genug haben und keinesfalls müde geworden sind.

 

Die Anfänge der IGF

 

Wie ist nun die IGF vor 44 Jahren entstanden? Am 10. Dezember 1974 hat die Geburtsstunde der IGF Westerheim geschlagen. Die Idee zu einer Vereinsgründung war in einer geselligen Kartenrunde im Herbst 1974 entstanden. Mitglieder des „Rassa-Clubs“ sprachen sich dafür aus, die Fasnet in Westerheim zu fördern und auszubauen. Bei der Gründungsversammlung wurde Anton Walter zum Vorsitzenden gewählt, Manfred Rehm zu seinem Stellvertreter und zum Kassierer. Karl Klöble übernahm das Amt des Schriftführers. Mit Einnahmen aus Kartenspielen wurde die Kasse erstmals gefüllt.

Die Idee kam an, bereits in den ersten Wochen ihres Bestehens konnte die IGF einen regen Mitgliederzuspruch verzeichnen. Dies war auch gut so, denn bereits am 2. Februar 1975 sollte der erste Bürgerball im Gasthaus Rössle über die Bühne gehen. Mit dabei waren damals das „Wanga-Weible“, der Büttel und die fleißigen Putzfrauen mit ihrem frechen Mundwerk. Die neu gegründete Schrezengruppe konnte damals vorgestellt werden. Und mit von Anfang an dabei waren auch die IGF-Sänger, die bis heute das dörfliche und kommunalpolitische Geschehen gesanglich auf die Schippe nehmen.

Im zweiten Vereinsjahr gab es bereits eine große Überraschung: Die Tanzgarde entstand, beim zweiten Bürgerball hatte sie ihren ersten Auftritt. Nach zwei Jahren übernahm Helga Fischer die Leitung, seit drei Jahren trainiert ihre Tochter Elisa Fischer die Gardemädchen. Einige Fasnetsgruppen wurden in die IGF integriert, neue im Laufe der Zeit gegründet. Die 1965 von Anton Fischer sen, Michael Moser und Georg Wiedmann gegründeten Stelzen marschierten mit acht Mann bereits beim ersten Umzug für die IGF am Rosenmontag mit. Heute zählen die Stelzenmänner rund 20 Läufer, die landauf landab bei Umzügen mit dabei sind. Sie zieren das 1987 kreierte IGF-Wappen, sie haben für den Narrenruf „Stelza hoi“ gesorgt.

 

Hellstera-Male 2000 geboren

 

Die Schrezengruppe wuchs im Laufe der Zeit, 1987 erhielten sie neue grüne Overalls mit Glöckchen und 1990 neue, kleinere und tragbarere Masken. Zur Fasnet 2000 kam zur IGF eine neue Maskengruppe hinzu, die „Hellstera-Male“ mit anfangs 35 und heute mehr als 65 Hästrägern. Für flotte Fasnetsmusik sorgen seit Oktober 1992 die Schalmeien, eine Gruppe, die der damalige Vorsitzende Charly Klöble initiiert hatte. Damit für den Nachwuchs in der Tanzgarde gesorgt ist, entstand 1998 die Kindertanzgarde, einige Jahre später eine Jugendgarde. Das Oldie- und Junior-Männerballett ergänzen den Verein, der heute rund 340 Mitglieder zählt, von denen sich etwa 200 aktiv in das närrische Treiben einbringen. Hinzugekommen ist in den 1990er-Jahren die alle zwei Jahre stattfindende Messe für die Narren. Seit etlichen Jahren bringt sich die IGF mit Maskenschnitzen und Wanderungen in das Ferienprogramm der Gemeinde Westerheim ein.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

IGF Westerheim wählt neuen Vorstand

 

(Erschienen 04.04.2018)

Vorstands- und Ausschussmitglieder der IGF nach den Wahlen bei der Jahresversammlung. Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim leiten Fabian Frank, Franziska Hohl, Elisa Fischer, Andrey Griegoriev und Tina Walter (vorne von links) sowie Maximilian Hohl, Tim Lang, Andreas Weber, Michael Hummel und Alexander Ramminger.(hinten von links)

(Foto: IGF)

Wahlen und Bestätigungen haben Schwerpunkte der Jahresversammlung der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) gebildet, die unlängst im Rössle stattgefunden hat. Traditionsgemäß startete und endete die Versammlung mit einem kräftigen und dreifachen „Stelza hoi“. Vorstandsmitglied Michael Hummel begrüßte die Mitglieder und Gäste und präsentierte seinen Geschäftsbericht. Er zog für die IGF ein insgesamt positives Fazit. Aktuell hat die IGF 339 Mitglieder, davon sind 183 aktiv in die Westerheimer Fasnet eingebunden.

Bei den von Bürgermeister Hartmut Walz geleiteten Wahlen gab es zwei Veränderungen: Vorstandmitglied und PR-Manager Steffen Schmid stellte sich nicht mehr zur Wahl, seinen Posten übernimmt für zwei Jahre Maximilian Hohl. Schriftführerin Verena Hiller kandidierte ebenfalls nicht mehr. Ihr Amt wird Franziska Hohl ausführen. Sie rückt in die Vorstandschaft auf. Bestätigt als Vorstandsmitglied wurde Andrey Griegoriev als Clubmanager.

Die Kassenprüfer bleiben Wilfried Wiedmann und Bernhard Schweizer. Dem IGF-Ausschuss gehören weiterhin Elisa Fischer, Tina Walter und Tim Lang an, sie wurden von der Versammlung in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Alexander Walter stellte sich als Ausschussmitglied nicht mehr zur Verfügung. Vorstand Hummel dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr Engagement und ihren Einsatz. Den Neugewählten wünschte er Freude und gutes Gelingen bei ihren Aufgaben.

Rückblick auf die Fasnet

Schriftführerin Verena Hiller und Vorstand Michael Hummel blickten auf das Vereinsjahr und die Fasnetsaison zurück und dankten allen Mitgliedern und Helfern das Jahr über. Unter dem Motto „4 mal 11 Jahre – zu jung um alt zu sein“ stand im Jubiläumsjahr 2018 die Westerheimer Fasnet. Höhepunkte bei den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zum 44-jährigen Bestehen der IGF seien die gelungenen Bürgerbälle, der festliche Gottesdienst mit den Narren, eine schöne Kinderfasnet sowie ein farbenprächtiger Rosenmontagsumzug gewesen. Insgesamt war die IGF während der sehr kurzen Fasnet an 14 Auswärtsterminen vertreten. Die IGFler nahmen an acht Umzügen und fünf Brauchtumsabenden teil. Hummel erläuterte noch kurz die Veränderungen an der Fasnet mit dem neuen Sicherheitskonzept.

Die Schriftführerin berichtete von sechs Ausschusssitzungen, von zwei Sitzungen der Gruppenleiter, einer Klausurtagung und einem Treffen mit den Gastwirten zur Planung der Fasnet. Ferner erinnerte Verena Hiller an Geschehnisse und Ereignisse das Jahr über: so an den Kinderausflug nach Bad Urach, an die Nachtwanderung und das Maskenbasteln mit den Kindern im Rahmen des Sommerferienprogramms, an den Vereinsausflug nach Esslingen und Fellbach, das Oktoberfest im Festzelt sowie den Fasnetauftakt am 11. 11. auf dem Sellenberg.

„Immer mehr Ausgaben“

Vereinskassierer Andreas Weber legte in seinem Kassenbericht ordentliche Zahlen vor, denn die IGF konnte einen Gewinn einfahren. Doch Weber stellte klar: Der Trend gehe klar „in immer höhere Ausgaben und weniger Einnahmen.“ Investitionen seien vor allem in den Schuppen geflossen. Kassenprüfer Bernhard Schweizer bestätigte eine tadellose Kassenund Buchführung und dankte Andreas Weber für die sehr gute Arbeit, die er leiste. Er bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern für ihr klasse Engagement.

Es folgten die Berichte der Gruppenleiter zu den verschiedenen Gruppierungen innerhalb der IGF: Die Zahl der Gardemädchen wird zur nächsten Saison von 19 auf 18 sinken. Sie treffen sich zum Training mehrmals das Jahr über. Nichts Neues gab es von den Stelzenmännern. Die 20 Schrezen dürfen mit zwei Neuzugängen rechnen. Die Schalmeien zählen 22 Mitglieder, die Helmis um das Hellstera-Male 81. Die zehn IGF-Sänger um Klaus Ascher und Joachim „Jojo“ Maier haben ein neues Probelokal bei Jochen Walter gefunden. Beim Männer-Ballett Junior laufe alles wie gehabt. Zu erfahren war bei der Jahresversammlung noch, dass 44 Kinder bei der Maskenprämierung zum Thema „Im Schloss“ teilgenommen haben. Lob erhielten die „Mega-Oldies“ vom Männerballet für ihren Tanz bei den Bürgerbällen. Der Schuppenwart Jochen Walter ließ wissen, dass der neue Schuppen gerade voll ausgebaut werde und im Frühjahr fertiggestellt sei. Dann gehe es an das „Ausmisten“ der anderen Schuppen.

Lob für Westerheims Narren

Bürgermeister Hartmut Walz fand es toll, dass so viele engagierte Mitglieder bei der IGF mitwirken und die Westerheimer Fasnet aufrecht erhalten und bereichern. Die Fasnet 2018 sei sehr gut verlaufen und das neue Sicherheitskonzept habe sich bewährt, meinte Walz. Er lobte die Leistungen der einzelnen Gruppen im Verein und das gute Miteinander der Westerheimer Vereine gerade bei den Großveranstaltungen. Der Bürgermeister beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die dann einstimmig ausfiel.

Es galt bei der Versammlung noch die IGF-Gruppenleiter zu bestätigen, was durchweg einstimmig der Fall war. Die Stelzen leiten weiterhin Patrick Rehm und Julian Rehm, die Schrezen Lena Reif und Rainer Schäftner und die Hellsteramale Tim Lang und Martina Stehle. Der Tanzgarde steht Elisa Fischer vor und den Schalmeien Anja Tritschler und Heike Claß. Das Männerballet Junior führt Marc Rehm und das der Oldies Tim Lang. Die Kindergarde betreut Tina Walter. Schuppenwarte sind Jochen Walter und Wendelin Rauschmaier. Für die Kinderfasnet organisieren Manuela Kramer, Sandra Kneer, Anja Weber, Anja Lang und Daniela Kohlberger. Für die IGF-Sänger zeichnen sich Klaus Ascher und Joachim Mayer verantwortlich.

Eine Satzungsänderung bei der Ehrenordung wurde einstimmig vollzogen, bei der ein Passus eingefügt wird: So erhalten künftig Mitglieder die Ehrennadel in Silber mit goldenem Diamantschliff für eine für 44-jährige Mitgliedschaft gerechnet ab dem 14. Lebensjahr.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Ganz Westerheim steht am Rosenmontag kopf

 

(Erschienen 12.02.2018)

Bei dem Fasnetsumzug am Rosenmontag in Westerheim war jede Menge los.

 

Fotos: Hansjörg Steidle

99 Gruppen zum 44. Geburtstag: Das trifft für die IGF Westerheim zu, die in ihrem 44. Jahr genau 99 Zünfte und Fanetsgruppen zum Rosenmontagsumzug willkommen heißen durfte. Und das natürlich mit einem kräftigen Stelza hoi, das die Moderatorinnen Selma Rehm, Elisa Fischer sowie Sonja Büdinger und Monika Baumeister im Ortskern immer wieder herausforderten. Das Wetter spielte gut mit, weil Pfarrer Karl Enderle auf dem Festwagen beim Haus des Gastes die Schirmherrschaft übernommen hatte. Nur zwischendurch gab es mal ein leichtes Schneegestöber.

 

In bester Fasnetsstimmung waren die rund 3500 Hästräger und die vielen Zuschauer am Straßenrand, als sich der lange und farbenprächtige Bandwurm durch den Ort schlängelte. Diesen führte traditionsgemäß die gastgebende Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim mit ihren Stelzenläufern und der Kindertanzgarde an, gefolgt von den „Stoiriegel-Goischter“ aus Berkheim und den Kindergartenkindern Westerheims, die als Gardemädchen und Stelzenbuben kamen. Weit vorne im Zug dabei waren auch die eher sanften als gefürchteten Egelseepiraten.

 

Narren aus allen Himmelsrichtungen gaben sich ein Stelldichein in der Narrenhochburg Westerheim, so auch die Hinterhau-Geister aus Heroldstatt und die Pfingstlümmel aus Hohenstadt, für die der entmachtete Schultes Günter Riebort das Täfelchen tragen musste, was dieser auch gerne und ehrwürdig tat. Immer wieder gab es Pyramiden und Einlagen der Hexen, Geister, Teufel und Weiber zu bestaunen. Riesige Wagen fehlten nicht, auch nicht die passende Fasnetsmusik, für die viele Kapellen, Gugga-Musiker und Fanfarenzüge zuständig waren.

 

Westerheimer Vereine und Gruppen mischten sich in den Rosenmontagumzug, so die Hudelwisch-Weiber, die IGF-Hexen, die Peitschenknaller vom Albverein oder die Höhlenbären, aber auch die Rekruten als Ägypter. Sie bildeten den krönenden Schluss eines grandiosen Zugs, zusammen mit den Schalmeien, Gardemädchen und Maskengruppen des IGF.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

Westerheims Kindergartenkinder kommen als Gardemädchen und Stelzenbuben

 

(Erschienen 08.02.2018)

Alle Jahre wieder sind die Westerheimer gespannt, wie verkleidet die Kindergartenkinder am „Glombiga Doschdeg“ aufmarschieren und welche Späßchen sie mit Pfarrer und Schultes so treiben. In diesem Jahr zogen die Jungen und Mädchen von der Arche Noach und vom Haus für Kinder als Gardemädchen und als Stelzenbuben zum Rathaus und Pfarrhaus, um Bürgermeister Hartmut Walz und Pfarrer Karl Enderle abzuholen. Mit diesem zog dann die gut gelaunte Kinderschar zum Kirchplatz, wo schon viele Eltern, Großeltern, Geschwister und viele andere Gäste warteten. Denn sie wollten das bunte Treiben der Kinder und ihrer Erzieherinnen verfolgen. Warum kamen die Jungs und Mädels nun als Gardemädchen und Stelzen? Klare Sache: Weil die IGF Westerheim in diesem Jahr ihren 44. Geburtstag feiert und sie dem Westerheimer Fasnetsverein zu dem Jubiläum unbedingt gratulieren wollten. Kindergartenleiterin Sonja Hartig begrüßte die vielen Gäste mit den Worten „Endlich wieder isch soweit, dui wonderscheana Fasnetszeit. Mit dem Herr Pfarrer und Herr Bürgermeister wollet mir wieder Spässla macha, da gibt’s ganz viel zum Lacha“. Recht hatte Sonja Hartig, denn Schultes und Pfarrer mussten sich vielen Prüfungsaufgaben zur IGF stellen: Quizfragen beantworten, sich sportlich und beweglich zeigen und Fasnetsutensilien erkennen und erläutern. Seitens der IGF standen helfend zur Seite Anja Tritschler (Schalmeien), Rainer Schäftner (Schrezen), Steffen Striebel (Stelzen), Monika Brosch (Hellstera) und Carina Gutbrod (Garde). Die Kinder machten bei den Demonstrationen gut mit, tanzten und sangen auch einige Lieder. Was nicht fehlen durfte: ein Geburtstagsständchen und ein Geburtstagskuchen für die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim zum 44. Wiegenfest. Mit Geschenken an Pfarrer und Schultes und einem Abschlusstanz zum „Fliegerlied“ endete das nette närrische Treiben der Kindergartenkinder. Danndurften ich die Kinder noch stärken, bevor es nach Hause ging. Fotos: Hansjörg Steidle

Bericht in der Schwäbischen Zeitung

"Jedes Puzzleteil ist einzigartig und unersetzlich"

Ergreifender Gottesdienst zur Fasnet mit der IGF in der Westerheimer Christkönigskirche

 

(Erschienen 05.02.2018)

Junge Mitglieder der Interessengemeinschaft Fasnet und die IGF-Sänger bildeten bei der Messe für Narren in der Christkönigskirche einen Chor und trugen ein Lied vor. Aus vollen Kehlen und erfrischend sang die kleine Sängerschar.

 

Foto: Steidle

„Ein Puzzlespiel gelingt nur, weil passende Teile zusammenhalten. Und kein Puzzleteil darf fehlen.“ Dies unterstrich Theresa Slavik von der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim bei einem ergreifenden und festlichen Gottesdienst in der Christkönigskirche zum 44-jährigen Bestehen des Vereins.

 

Sehr gut besucht war, wie bereits kurz berichtet, die Messe am Samstagabend mit und für die Narren, bei der verschiedene Gruppierungen der IGF mitwirkten. IGF-Mitglieder wie auch Pfarrer Karl Enderle machten mit Blick auf die Puzzleteile deutlich, wie wichtig und einzigartig jeder einzelne Mensch in einem Verein oder in einer Gemeinschaft ist.

 

In einem Anspiel erzählte Theresa Slavik die Geschichte von einem verloren gegangenen kleinen Puzzleteil, das im Staubsauger landete. Unvollständig blieb deshalb das Puzzle und verlor an Wert und Beachtung. Davon ausgehend meinte sie: „Jedes Puzzleteil braucht, um Halt zu finden, ein, zwei oder drei Teile, mit dem es engeren Kontakt hat.“

 

Dieses Bild übertrug sie auf die Menschen und auch auf die IGF: „Wir sind eine Gemeinschaft. So wie kein Puzzleteil genauso aussieht wie das andere, so ist jeder Mensch einzigartig. Jeder Mensch trägt mit seinen Talenten und Fähigkeiten dazu bei, dass die Gemeinschaft funktioniert, sprich das Puzzleteil zusammenhält.“ Ein Puzzleteil bilde auch Gott, unterstrich Theresa Slavik.

 

Der Reihe nach stellte sie die verschiedenen Gruppen der IGF vor, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit eine Einheit und eine Gemeinschaft bilden und sich ergänzen: Die Gardemädchen sind schön anzusehen und begeistern mit ihren Tänzen. Die Stelzen sind das Wahrzeichen des Vereins und jeder kennt sie. Die Schrezen mit ihren bunten Flecken und lauten Glocken und riesigen Masken bereichern von Anfang an die Westerheimer Fasnet. Die Schalmeien stehen für gute Musik und Fröhlichkeit. Die Hellstera-Male begeistern mit ihren schönen Holzmasken und Maskentänzen und haben viel kleine Helmis in ihren Reihen. Jeweils ein Gruppenträger trug während der Präsentation ein Puzzleteil zum Altar und ließ das Puzzle gelingen, auf dem dann zu lesen war: „Gemeinschaft 44 Jahre IGF“.

 

Kinder singen erfrischend

 

Bei dem von Theresa Slavik und Silvia Stehle vorbereiteten Gottesdienst zur Fasnetszeit wirkten die Schalmeien um Heike Class und Anja Tritschler mit, ferner die IGF-Sänger um Joachim „Jojo“ Maier und Klaus Ascher. Die Schalmeien begleiteten die Gemeinde etwa bei den Liedern „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen“, „Immer auf Gott vertrauen“ und dem „Lied der Freundschaft“, ferner ließen sie die Stücke „Das ist der Moment“ „The way old friends do“ oder „I will follow him“ erklingen. Die IGF-Sänger sangen voller Inbrunst die Lieder „Echte Freunde“, „Es lebe die Freundschaft“ und als Höhepunkt mit einer heiteren Schar an jungen und netten Narren das Lied „Seite und Seite.“ Herzergreifend, liebevoll und lautstark drang der erfrischende Song aus den Kehlen der Kinder.

 

Gelungen war die Büttenpredigt von Pfarrer Karl Enderle, der das Wirken der IGF inWesterheim zu würdigen wusste und verdeutlichte, dass Frohsinn und Heiterkeit zum christlichen Leben und Glauben gehöre. Zum Erfolg der IGF im Ort sagte er: „Die IGF hat die Westerheimer Fasnet gerettet, da haben viele damals falsch gewettet. Und heute sind wir alle darüber froh, drum sag’ ich Stelza hoi und Horrido.“ Mit Blick auf den Rosenmontag meinte der Pfarrer anerkennend: „Vereine und Zünfte zu hundert an der Zahl bringen zusammen den Berg und das Tal. Bunt kostümiert sind klein und groß. Rosenmontag in Westerheim ist wirklich famos.“

 

Mitglieder des Vereins trugen noch Fürbitten und weitere besinnliche Gedanken vor und dankten für die 44-jährige Freundschaft und Kameradschaft in der IGF. Pfarrer Karl Enderle erhielt für seine Büttenpredigt viel Applaus und am Ende des Gottesdienstes aus den Händen der IGF-Vorsitzenden Michael Hummel und Steffen Schmid den neuen Fasnetsorden umgehängt. Den von Helga Fischer entworfenen Orden ziert das Wappen der IGF mit Stelzenmann und Gardemädchen mit dem Schriftzug „4x11 – zu jung, um alt zu sein.“ In seinen Dankesworte an Pfarrer Enderle und die vielen Mitwirkenden zum Fasnets-Gottesdienst meinte Steffen Schmid: „Wo keine Gemeinschaft ist, da kann auch keine Freundschaft sein.

 

Zum Abschluss der Messfeier in der Christkönigskirche unter dem Motto „Sei auch Du ein Teil der Gemeinschaft“ zeigte Pfarrer Karl Enderle augenzwinkernd noch kurz auf, für was die Buchstaben „IGF“ noch stehen könnten, sehr zur Freude der vielen Gottesdienstbesucher und der IGF-Mitglieder: „Im Flecke gewachsen“, „Immer gut drauf“, „Interessengemeinschaft Fröhlichkeit“, „Im Großen und Ganzen fromm“, „In guter Form“, „In Gott fest verwurzelt“ und „Ich geh’ feiern“. Mit dem letzteren Satz drückte er aus, dass er jetzt zum Bürgerball in die Albhalle schreite.